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Ukraine-Krise: Russland kündigt Reaktion auf neue EU-Sanktionen an

Ukraine-Krise  

Russland kündigt Reaktion auf neue EU-Sanktionen an

16.03.2019, 21:53 Uhr | AFP

Video zeigt Eskalation im Krim-Konflikt zwischen Russland und Ukraine durch Schiffskollision (Quelle: Reuters)
Krim-Konflikt: Video zeigt Moment der erneuten Eskalation

Ein russisches Schiff rammt ein ukrainisches Schlepperboot. Zudem schießen russische Grenzschutzboote auf Marineschiffe der Ukraine. Beide Parteien geben sich gegenseitig die Schuld.

November 2018: Wegen dieser Zusammenstöße eskalierte der Krim-Konflikt erneut, Russland wurde mit weiteren Sanktionen belegt. (Quelle: t-online.de)


Vor der Krim hatten im November russische Schiffe ukrainische Schiffe beschossen. Der Westen hat deshalb neue Sanktionen verhängt. Russland kündigt eine Reaktion an.

Nach neuen Sanktionen des Westens droht Russland mit Gegenmaßnahmen. Das Außenministerium in Moskau teilte mit, der "unfreundliche Akt" der Europäischen Union werde nicht ohne Antwort blieben. Zu den Sanktionen der USA und Kanadas hieß es, diese würden nicht die Ergebnisse liefern, die die Länder wollten.

Die EU, die USA und Kanada hatten am Freitag neue Sanktionen gegen russische Verantwortliche und Firmen wegen des Vorgehens gegen ukrainische Marineschiffe vor der Krim verhängt. Nach EU-Angaben wurden acht weitere Russen auf die Sanktionsliste aufgenommen.

Ukrainische Marineschiffe beschossen

Die russische Küstenwache hatte im November in der Straße von Kertsch drei ukrainische Marineschiffe beschossen und aufgebracht. Mehrere ukrainische Soldaten wurden verletzt, 24 Besatzungsmitglieder festgenommen.

Die US-Regierung verhängte neue Sanktionen gegen sechs russische Verantwortliche, sechs russische Rüstungsfirmen sowie zwei auf der Krim tätige Energie- und Baufirmen.

Aus dem russischen Außenministerium hieß es weiter, es sei nicht zu übersehen, dass die Entscheidung kurz vor der Präsidentschaftswahl in der Ukraine gefallen sei. Das Ministerium warf der Europäischen Union vor, sich auf die Seite Kiews zu schlagen.

"Tapfer ihre Pflicht getan"

In einer zweiten Stellungnahme erklärte das Ministerium, seine Grenzschützer hätten "tapfer ihre Pflicht zur Verteidigung der Staatsgrenzen" getan. Zu der Konfrontation in der Straße von Kertsch sei es aufgrund einer Provokation durch die Ukraine gekommen.
 

 
Wegen des Konflikts in der Ostukraine und der Annexion der Krim durch Russland hat die EU inzwischen 170 Ukrainer und Russen sowie 44 Organisationen auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Darüber hinaus gelten seit 2014 umfangreiche Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die bisher regelmäßig verlängert wurden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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