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Live: Donald Trumps Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos

LIVEDavos-Rede im Video  

Trump: "Wir sind wieder da!"

26.01.2018, 14:33 Uhr | dpa, jasch

Ausgerechnet US-Präsident Trump beschließt mit seiner Rede das Wirtschaftsforum. Angesichts seiner "America First"-Politik ist er in Davos hoch umstritten. Der Auftritt im Video.

Ein überzeugter Protektionist inmitten vieler Befürworter des freien Handels – US-Präsident Donald Trumps Besuch und seine Rede am letzten Tag des Weltwirtschaftsforums in Davos gilt als heikel. Immerhin treffen sich in dem Schweizer Alpenort jedes Jahr Tausende Konzernlenker und Staatschefs, die sich traditionell gegen Handelsschranken aller Art aussprechen.

So hatten auf der Konferenz bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron und Kanadas Regierungschef Justin Trudeau den freien Handel und das Zusammenrücken der Welt beschworen. Beobachter werteten das als Signal an den US-Präsidenten.

Trump dagegen profiliert sich nicht erst seit seiner Wahl zum US-Präsidenten als Verfechter einer "America First"-Strategie und beschuldigt andere Länder, die USA in den Handelsbeziehungen auszunutzen. Kurz vor seiner Ankunft in Davos hatte Trump etwa Strafzölle auf Solarpaneele und Waschmaschinen verhängt und damit in den Produzentenländern China und Südkorea für Verstimmung gesorgt.

Die Furcht vor einem Handelskrieg wächst

Auch einige Freihandelsabkommen hält Trump für negativ. Das Abkommen mit Kanada und Mexiko lässt Trump derzeit neu verhandeln, die TTIP-Verhandlungen stoppte er, aus dem bereits unterschriftsreifen Abkommen TPP stieg der US-Präsident aus.

Vor diesem Hintergrund hatten sich Beobachter zuletzt besorgt über einen möglichen Handelskrieg zwischen den USA und China gezeigt. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte dazu: "Wir wollen nicht in Handelskriege geraten". Trump werde auf dem Weltwirtschaftsforum klarstellen, dass die USA offen für Geschäfte seien. "Andererseits sind wir gewillt, Amerikas Interessen zu verteidigen." US-Handelsminister Wilbur Ross sprach in Davos von Handelskriegen, die bereits im Gange seien.

Seit seiner Ankunft in Davos am Donnerstag zeigte sich Trump allerdings vergleichsweise zahm. In einem Gespräch mit Konzernvorständen, viele davon aus Deutschland, regte er verstärkte Investments in den USA an. Bezüglich seiner üblichen Parole "America First" hielt er sich allerdings zurück.

Quellen:
- dpa
- eigene Recherchen

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