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Peinlicher Vorfall für Team von Donald Trump: Parteitags-Rednerin gestrichen

Antisemitische Verschwörungstheorie  

Peinlicher Vorfall für Trump-Team: Parteitags-Rednerin gestrichen

26.08.2020, 08:19 Uhr | dpa

Peinlicher Vorfall für Team von Donald Trump: Parteitags-Rednerin gestrichen. Donald Trump und Mike Pence: Der Parteitag der Republikaner in den USA geht weiter. (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

Donald Trump und Mike Pence: Der Parteitag der Republikaner in den USA geht weiter. (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

Donald Trump will mit seiner proisraelischen Politik punkten. Doch dann muss sein Wahlkampfteam eine Rede beim republikanischen Parteitag streichen. Die Sprecherin hatte antisemitische Botschaften verbreitet. 

Nach der Weiterverbreitung antisemitischer Verschwörungstheorien auf Twitter ist eine Sprecherin beim Parteitag der US-Republikaner Medienberichten zufolge von der Rednerliste gestrichen worden. Der Sender CNN und die "Washington Post" berichteten, Mary Ann Mendoza werde am Dienstagabend (Ortszeit) nicht auftreten. Mendoza ist die Mutter eines getöteten Polizisten, der nach Angaben des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump von einem vorbestraften illegalen Migranten unter Alkoholeinfluss überfahren wurde.

Mendoza hatte ihre mehr als 40.000 Twitter-Follower am Dienstag aufgefordert, einen von ihr weiterverbreiten Twitter-Thread zu lesen, bei dem es nach einem Bericht der Nachrichtenseite "Daily Beast" um eine jüdische Verschwörung zur Versklavung der Welt ging. Sie löschte ihren Tweet später. In einem weiteren Tweet schrieb sie, sie habe einen sehr langen Thread weiterverbreitet, ohne die Nachrichten dort im Einzelnen zu lesen. Sie entschuldige sich dafür. "Das spiegelt in keiner Weise meine Gefühle oder persönlichen Gedanken wider."

Für Trumps Wahlkampfteam ist der Vorfall peinlich, weil sich beim Republikaner-Parteitag am Dienstagabend auch Außenminister Mike Pompeo mit einer aufgezeichneten Botschaft aus Jerusalem zu Wort meldete. Trump will mit seiner proisraelischen Politik besonders bei evangelikalen Christen punkten, die zu seinen wichtigsten Unterstützern gehören. Mendoza sollte Trumps Ziel eines schärferen Vorgehens gegen illegale Migranten unterstützen, was zu seinen zentralen Wahlkampfversprechen gehört.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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