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Druck auf Facebook wächst in den USA

t-online, Craig Silverman, Daniel Drepper (BuzzFeed News)

Aktualisiert am 09.09.2017Lesedauer: 2 Min.
Facebook steht in der Kritik – nachdem die Social-Media-Plattform selbst über Propaganda-Accounts aufklärte.
Facebook steht in der Kritik – nachdem die Social-Media-Plattform selbst über Propaganda-Accounts aufklärte. (Quelle: Soeren Stache/dpa-bilder)
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Facebook bekommt politischen Druck, mehr über seine Interna zu verraten. Kurz zuvor wurde bekannt, dass russische Fake-Accounts in dem sozialen Netzwerk für 100.000 Dollar Propaganda-Anzeigen zur US-Wahl schalteten. Aktivisten und Wissenschaftler befürchten: Facebooks große Reichweite und die fehlende Transparenz über die gebuchten Anzeigen gefährden den demokratischen Diskurs.

Sehr stark auf einzelne Gruppen zugeschnittene Anzeigen könnten "als Waffen genutzt werden gegen liberale Demokratien", sagte Alex Howard, der stellvertretende Direktor der Sunlight Foundation, einer us-amerikanische Transparenz-Organisation. Die Anzeigen seien deshalb gefährlich, weil sie nicht die gleiche Sichtbarkeit und Veröffentlichungspflichten hätten wie Anzeigen im Radio, im Fernsehen oder in Zeitungen. "Das nimmt den traditionellen Vertretern der Demokratie – der Presse, den Behörden und anderen Institutionen – die Möglichkeit, zu verstehen wer hinter politischen Kampagnen steckt."

Neue Richtlinien für Social-Media-Plattformen?

Facebook und weitere große Tech-Unternehmen haben sich in den USA bislang gesetzlichen Regeln weitestgehend entziehen können – trotz ihrer wichtigen gesellschaftlichen Rolle. Doch durch die Befürchtungen, dass ausländische Organisationen oder andere Parteien die politische Werbung manipulieren könnten, dürften die Forderungen nach Kontrolle lauter werden.

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Senator Mark Warner, einer der führenden demokratischen Politiker in den USA, kündigte an, dass es bald neue Richtlinien für Social-Media-Plattformen geben könne, die politische Anzeigen verbreiten. "Amerikaner können sich anschauen, welche Werbung im TV gezeigt wird. Aber in den sozialen Medien gibt es dafür keine Bestimmungen", sagte Warner laut CNN.

Experte: "Transparenz und Offenlegung im öffentlichen Interesse"

"Das kann jetzt auf zwei verschiedene Arten ablaufen", sagt Experte Howard. "Entweder zeigen uns diese Tech-Unternehmen, dass sie verstehen, dass Transparenz und Offenlegung im öffentlichen Interesse sind und veröffentlichen freiwillig. Oder die Regierung reagiert. Und dann entstehen traditionell schlechte Gesetze."

Besonders im Fokus der Kritiker und politischen Ermittler steht die Nutzung sogenannter DarkAds durch russische Trolle sowie politische Kampagnen und Organisationen, die bestimmte US-Amerikaner aufgrund ihres Wohnortes, ihrer Interessen oder anderer Daten anvisieren. Das Trump-Wahlkampfteam hat Dutzende Millionen Dollar in solche speziellen Facebook-Anzeigen investiert. Wahlkampfberater haben öffentlich behauptet, dass dies einer der wichtigen Faktoren für den Wahlsieg Trumps war.

Sie wollen mehr über den digitalen Wahlkampf erfahren?

Auch damit solche Anzeigen in Deutschland auffallen, recherchieren t-online.de, BuzzFeed News und WhoTargetsMe zu Werbeanzeigen von Parteien, die gezielt auf spezielle Nutzergruppen zugeschnitten sind. Mithelfen können Facebook-Nutzer mit wenigen Klicks: Erweiterungen für Chrome und Firefox ermöglichen es, die Anzeigen auf Facebook auszulesen und zu analysieren, welche Partei welche Anzeigen für welche Zielgruppe schaltet.

Hier könnt ihr euch die Firefox-Erweiterung herunterladen.

Je mehr Menschen sich die Erweiterungen installieren, desto mehr Anzeigen werden ausgelesen. Damit der Wahlkampf für alle transparenter wird.

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