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Umfrage zur Bundestagswahl: Grüne halten sich weiter an der Spitze

Umfrage zur Bundestagswahl  

Grüne halten sich weiter an der Spitze – Union legt leicht zu

12.05.2021, 12:14 Uhr | dpa

Umfrage zur Bundestagswahl: Grüne halten sich weiter an der Spitze. Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen: In der Frage, wem die Bürger und Bürgerinnen am ehesten vertrauen, belegt Baerbock den dritten Platz. (Quelle: imago images/Thomas Imo /photothek.de)

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen: In der Frage, wem die Bürger und Bürgerinnen am ehesten vertrauen, belegt Baerbock den dritten Platz. (Quelle: Thomas Imo /photothek.de/imago images)

Wäre diesen Sonntag Bundestagswahl, wären die Grünen wohl die stärkste Partei. In der Vertrauensfrage kann die Kanzlerkandidatin der Grünen jedoch nicht alle überzeugen.

In der aktuellen Gunst der Wähler halten sich die Grünen um Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock an der Spitze. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor. Im RTL/ntv-Trendbarometer verliert die Partei hingegen einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche und kommt auf 27 Prozent, wie aus den Daten des Meinungsforschungsinstituts hervorgeht. Damit liegt sie weiter vor der Union, die mit 24 Prozent um einen Punkt zulegen. Auch ihr Koalitionspartner SPD gewinnt einen Punkt und schafft es so auf 15 Prozent. Wäre jetzt Bundestagswahl käme die FDP auf 11 Prozent, die AfD auf 10 und die Linke auf 6 Prozent.

Das mit Abstand größte Vertrauen haben die Bürger nach wie vor zu Kanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Politikerin kommt in einer Skala von 0 bis 100 Punkten auf einen Mittelwert von 63. An zweiter Stelle liegt CSU-Chef Markus Söder mit 53 Punkten (plus 1). Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock auf dem dritten Platz legt um sechs Punkte auf 51 zu. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf dem fünften Rang fällt um zwei Punkte auf 42. Auf ihn folgt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) – im Vergleich zum März unverändert bei 37 Punkten.

"Bei der SPD ist das Vertrauen zu Olaf Scholz zwar recht passabel", erläutert Forsa-Chef Manfred Güllner. "Doch wo Scholz ist, taucht auch Saskia Esken auf, die neben den beiden Führungsdamen der Linke und den AfD-Vertretern zu den unbeliebtesten politischen Akteuren gehört." Die SPD-Chefin Esken kommt den Angaben zufolge auf nur 22 Punkte (minus 1).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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