• Home
  • Politik
  • Bundestagswahl 2021
  • Forsa-Umfrage: FDP profitiert von Laschet-Frust bei CDU-Anhängern


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSchwerer Wohnmobil-Unfall auf A8Symbolbild für einen TextARD-Skandal: Zwei Fahrer für Direktorin?Symbolbild für einen TextRussischer Satellit spioniert USA ausSymbolbild für ein VideoVideo zeigt Liegen-Wahnsinn auf MallorcaSymbolbild für einen TextExperte: Vergiftung in gesamter Oder Symbolbild für einen TextUrlauberin von Sonnenschirm aufgespießtSymbolbild für einen TextKultband sagt komplette Europatour abSymbolbild für einen TextPolizei sucht vermisste ElfjährigeSymbolbild für ein VideoMordfall nach 52 Jahren gelöstSymbolbild für einen TextWütende Fans zünden Spieler-Autos anSymbolbild für einen TextClan-Streit: Massenschlägerei in Essen Symbolbild für einen Watson TeaserAmira Pocher enthüllt Detail über SohnSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Forsa: FDP profitiert von Laschet-Frust bei CDU-Anhängern

Von dpa, sle

Aktualisiert am 04.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Christian Lindner und Armin Laschet: Die FPD legt gerade in dem Umfragen zu.
Christian Lindner und Armin Laschet: Die FPD legt gerade in dem Umfragen zu. (Quelle: Christian Deutzmann/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet kämpft weiter mit niedrigen Beliebtheitswerten. Laut Forsa-Chef Güllner liebäugeln viele Unionsanhänger deswegen nun mit einer ganz anderen Partei.

Die FDP hat nach Einschätzung von Forsa-Chef Manfred Güllner zuletzt viele potenzielle Wähler eingesammelt, die traditionell Sympathien für die CDU hegen. "Die FDP hat derzeit wieder viele "Treibsand-Wähler" angezogen. 40 Prozent der aktuellen Anhängerschaft der Partei kommen von der CDU", sagte der Gründer des Meinungsforschungsinstituts der Deutschen Presse-Agentur. Das seien vor allem Menschen, die Vorbehalte gegen den neuen CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten der Union, Armin Laschet, hätten.


Armin Laschet – die Meilensteine des Rheinländers

Armin Laschet war Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, CDU-Vorsitzender und in der Bundestagswahl auch Spitzenkandidat der Union. Nun hat er sowohl sein Amt als Landeschef als auch den Parteivorsitz abgegeben und agiert als Bundestagsabgeordneter. Der Werdegang des Aacheners in Bildern.
Armin Laschets politischer Weg begann in der Kirche. Noch während der Schulzeit wurde er dort von einem Freund in die Junge Union (JU) eingeladen. So gehört Laschet seit 1979 der CDU an. Ehrenamtlich war er zunächst 1989 bis 2004 Ratsherr der Stadt Aachen. 1994 zog er dann in den Deutschen Bundestag ein.
+9

"Laschet wirkt nach wie vor ein bisschen altbacken, und die Wähler sehen noch keinen klaren Kurs", sagte der Wahlforscher. Ob der nordrhein-westfälische Ministerpräsident bis zur Bundestagswahl am 26. September mehr Wähler als aktuell überzeugen könne, sei noch offen.

Würde Markus Söder mehr Stimmen bekommen?

In der aktuellen Forsa-Umfrage kam die CDU auf 25 Prozent, die Grünen würden 24 Prozent der Befragten wählen und die FDP steht derzeit wie die SPD bei 14 Prozent Zustimmung.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Gerhard Schröder verklagt den Bundestag
Gerhard Schröder (Archivbild): Der SPD-Politiker darf vorerst in der Partei bleiben.


"Mit CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten wäre die Union wohl sicher über die 30 Prozent gekommen. Jetzt ist das aber noch fraglich." Güllner sagte, womöglich würden einige frühere CDU-Wähler, die in Umfragen aktuell erklärten, sie wollten ihre Stimme der FDP geben, doch noch zur CDU zurückkehren, "weil sie eine Ampel-Koalition unter Führung der Grünen eben auch nicht wollen".

Baerbock hat noch kein Kanzlerformat

Die Ampel – also eine Koalition von Grünen, FDP und SPD – wäre aus Sicht des Meinungsforschers wohl die einzige mögliche Variante für Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock, um Kanzlerin zu werden. "Grün-Rot-Rot hat jetzt keine Mehrheit und dürfte die wohl auch nicht mehr erreichen." Den Rollenwechsel von der Opposition hin zur potenziellen Kanzlerin hat Baerbock laut Güllner noch nicht richtig vollzogen. Er bescheinigt ihr und der Grünen-Spitze insgesamt allerdings einen "modernen Politikstil".

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Die Unionsparteien müssten, um Vertrauen zurückzugewinnen, die Personalquerelen der vergangenen Monate vergessen machen und Punkte durch eine erfolgreiche Anti-Corona-Politik sammeln. "2020 haben wir eine deutliche Zunahme der Werte für CDU und CSU beobachtet und auch ein hohes Vertrauen für (Bundeskanzlerin Angela) Merkel, (Bayerns Ministerpräsidenten Markus) Söder und (Gesundheitsminister Jens) Spahn", sagte Güllner.

Viele Menschen hätten damals den Eindruck gehabt, "die haben das im Griff" mit der Pandemie-Bewältigung. Dies habe sich dann ab November geändert – "aus dem Corona-Bonus wurde ein Corona-Malus". Auch das lange Ringen um den CDU-Vorsitz und der Streit zwischen Söder und Laschet um die Kanzlerkandidatur hätten den Unionsparteien im Ansehen der Wähler geschadet.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Annalena BaerbockArmin LaschetCDUCSUChristian LindnerDeutsche Presse-AgenturFDPForsaMarkus SöderSPDUmfrage
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website