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Diesel-Affäre: Juncker warnt vor Imageschaden für Deutschland

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Juncker zum Abgas-Skandal  

"Deutschland hat einen Imageverlust erlitten"

01.08.2017, 22:17 Uhr | AFP, pdi

Diesel-Affäre: Juncker warnt vor Imageschaden für Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Hamburg beim G20-Gipfel. (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Hamburg beim G20-Gipfel. (Quelle: dpa)

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat wegen des Diesel-Affäre vor einem Imageschaden für Deutschland gewarnt.

Durch das Fehlverhalten Weniger habe die Bundesrepublik bereits einen Ansehensverlust erlitten, sagte Juncker dem ARD-Europastudio Brüssel. Er riet der Bundesregierung, das Thema beim Diesel-Gipfel am Mittwoch offensiv anzugehen. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich dieser Schatten, der jetzt über der Automobilbranche liegt, auch auf andere Branchen übertragen könnte", fügte er hinzu.

Junker schloss ein Einschreiten der Brüsseler Behörde nicht aus. "Je nachdem, wie die Dinge sich entfalten, wird die EU-Kommission auch in Sachen Kartellrecht zu Schritten bereit sein", sagte Juncker. Einzelheiten nannte er nicht. Die Behörde hat bereits gegen Deutschland und vier andere Mitgliedstaaten Vertragsverletzungsverfahren eröffnet. Damit soll sichergestellt werden, dass die Standards zur Luftqualität in Europa eingehalten werden.

SPD-Chef Martin Schulz forderte im "Spiegel", die deutschen Autohersteller für überhöhte Abgaswerte aufkommen zu lassen. "Wer einen Diesel gekauft hat, darf nicht der Dumme sein", sagte Schulz. Die Nachrüstungen müssten "zu 100 Prozent von den Herstellern bezahlt" werden.

Vor dem Diesel-Gipfel in Berlin wurde erwartet, dass Bund, Länder, Autoindustrie und Gewerkschaften einen Minimalkonsens erzielen werden: ein Software-Update für ältere Dieselfahrzeuge.

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