• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Außenpolitik
  • Außenministerin Baerbock sieht Zusammenarbeit mit Scholz entspannt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSteinmeier plant Reise nach KiewSymbolbild für ein VideoEs wird richtig heiß – dann nahen GewitterSymbolbild für einen TextHarald Schmidt witzelt über GasknappheitSymbolbild für einen TextVier DFB-Stars für Ballon d'Or nominiertSymbolbild für einen TextBrauereien warnen vor "Kosten-Tsunami"Symbolbild für einen TextFußballstar verlässt Klub nach DrohungenSymbolbild für einen TextMann sperrt sich aus Wohnung aus – totSymbolbild für einen TextWohin wechselt Mick? Onkel ahnt etwasSymbolbild für einen TextChina-SUV lädt in Rekordzeit aufSymbolbild für einen TextSo kann WhatsApp zur Kostenfalle werden Symbolbild für einen TextWirbel um Berliner Grünen-PolitikerSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star lüftet BH-GeheimnisSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Baerbock sieht Zusammenarbeit mit Scholz entspannt

Von dpa
Aktualisiert am 27.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Annalena Baerbock und Olaf Scholz: Bei der Gaspipeline Nord Stream 2 droht Streit zwischen Außen- und Kanzleramt.
Annalena Baerbock und Olaf Scholz: Bei der Gaspipeline Nord Stream 2 droht Streit zwischen Außen- und Kanzleramt. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wird die deutsche Außenpolitik im Kanzleramt oder im Ministerium gemacht? Schon zum Start der Ampel wurden unterschiedliche Positionen deutlich. Außenministerin Baerbock sieht darin sogar einen Vorteil.

Außenministerin Annalena Baerbock setzt trotz einiger Differenzen mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) darauf, dass Deutschland in der Außenpolitik mit einer Stimme spricht. "Gerade bei Fragen, bei denen man vielleicht aus unterschiedlichen Richtungen auf die Dinge schaut, kann das vielleicht auch ein Vorteil sein in der Diplomatie", sagt die Grünen-Politikerin. Wesensmerkmal von Außenpolitik sei es, einen kontinuierlichen Dialog zu pflegen. "Das gilt nach Innen genauso wie nach Außen", ergänzte Baerbock.


Ampelkoalition: Das sind die Minister und Ministerinnen

Olaf Scholz wurde zum Kanzler der Ampelregierung gewählt und führt das neue Bundeskabinett damit an. Vor Bärbel Bas (SPD), Bundestagspräsidentin, legte der 63-Jährige den Amtseid für seine erste Amtszeit ab.
Wolfgang Schmidt, 51 Jahre, wird Kanzleramtsminister. Er galt schon vorher als aussichtsreichster Kandidat für das Amt. Er ist Scholz' engster Vertrauter.
+15

Reibungspunkte zwischen Scholz und Baerbock gibt es etwa beim Umgang mit der umstrittenen deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2. Baerbock steht dem Projekt grundsätzlich skeptisch gegenüber. Sie hält es derzeit vor dem Hintergrund des europäischen Energierechts für nicht genehmigungsfähig.

Scholz hat dagegen betont, die Entscheidung über die Inbetriebnahme sei unpolitisch, es handele sich um ein privatwirtschaftliches Projekt. Unterschiedliche Ansätze waren auch zur Forderung Frankreichs zutage getreten, die Atomenergie in der EU zur "grünen Energie" zu erklären.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Hollywoodstar Anne Heche stirbt nach Unfall
Anne Heche: Die Schauspielerin hatte einen schweren Autounfall.


"Starke deutsche Außenpolitik spricht mit einer Stimme"

Auf die Frage, ob es bei ihrer Zusammenarbeit mit Scholz auch um ein Spiel mit verteilten Rollen gehe, sagte Baerbock: "Wenn es in der Regierung nicht unterschiedliche Rollen gäbe, bräuchte es die unterschiedlichen Minister ja gar nicht, dann könnte einer alles machen."

Zugleich betonte sie: "Aber eine starke deutsche Außenpolitik bedeutet natürlich, dass man mit einer Stimme spricht. Dass man sich bei wesentlichen Fragen miteinander abstimmt." Dies geschehe "nicht nur zwischen Kanzleramt und Außenministerium regelmäßig, sondern zum Beispiel auch mit Blick auf das Wirtschafts- oder das Innenministerium und andere Häuser".

Differenzen gab es schon zum Regierungsstart

Dies sei auch im Zusammenhang mit ihren ersten Reisen geschehen, als sie im Dezember in Paris, Brüssel und Warschau vor Scholz zum Antrittsbesuch war. "Natürlich stimmen wir uns in dieser Regierung in zentralen Fragen ab", sagte sie auf eine entsprechende Frage.

Schon kurz nach dem Start der Ampelregierung von SPD, Grünen und FDP waren im Dezember Dissonanzen zwischen SPD und Grünen über die Hauptzuständigkeit für die Außenpolitik deutlich geworden. So hatte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich gesagt, die deutsche Außenpolitik werde "insbesondere im Kanzleramt" gesteuert.

Der Bewerber für den Grünen-Vorsitz Omid Nouripour reagierte darauf scharf: "Das Auswärtige Amt so herabzusetzen ist die überkommene "Koch-Kellner-Logik". Wir sollten auf der Grundlage des Koalitionsvertrags Vertrauen aufbauen, nicht Vorgärten pflegen."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Fabian Reinbold
Annalena BaerbockAußenpolitikDeutschlandNord Stream 2Olaf ScholzSPD
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website