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Baerbock: Putin fĂŒhrt Getreide-Krieg

Von rtr, dpa, afp, cck

Aktualisiert am 14.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Annalena Baerbock: Die Bundesaußenministerin bekrĂ€ftigt die SolidaritĂ€t mit der Ukraine.
Annalena Baerbock: Die Bundesaußenministerin bekrĂ€ftigt die SolidaritĂ€t mit der Ukraine. (Quelle: Thomas Imo/photothek.net/imago-images-bilder)
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"Es droht brutaler Hunger", warnt Außenministerin Baerbock. Sie wirft Russland vor, den Krieg ganz gezielt auf große Teile der Welt auszudehnen, indem es Getreideexporte blockiert. Viele weitere Menschen könnten sterben.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (GrĂŒne) hat Kremlchef Wladimir Putin vorgeworfen, einen Getreide-Krieg oder auch "Korn-Krieg" zu fĂŒhren. Die russische Regierung versuche bewusst, den Ukraine-Krieg in der Welt, insbesondere in Afrika auszuweiten, sagte Baerbock zum Abschluss des Treffens der G7-Außenminister in Schleswig-Holstein.


Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Eine Chronologie in Bildern

Mehrere Wochen dauert der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine nun schon an. Mit jedem Tag steigt die Anzahl der Toten, Vertriebenen und zerstörten Ortschaften. Ein Überblick ĂŒber die Geschehnisse seit Beginn der Invasion. Im
21. Februar: Russlands PrÀsident Wladimir Putin erkennt die selbst ernannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk im Osten der Ukraine als unabhÀngige Staaten an. Tags darauf stimmt das russische Parlament zu. Soldaten sollen in die Separatistengebiete entsandt werden.
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Dass Russland die HĂ€fen in der Ukraine blockiere und deshalb kein Getreide exportiert werden könne, sei kein Kollateralschaden des Krieges. "Wir dĂŒrfen nicht naiv sein", so die Außenministerin. "Es droht brutaler Hunger." Der Ukraine-Krieg habe sich lĂ€ngst zu einer globalen Krise ausgedehnt. In Afrika und dem Nahen Osten seien bis zu 50 Millionen Menschen mit Hunger bedroht. Viele könnten in den nĂ€chsten Monaten sterben, so Baerbock. Russland verfolge zudem das Ziel, den internationalen Zusammenhalt zu schwĂ€chen.

Baerbock wirft Russland Verbreitung von Falschnachrichten vor

Baerbock warf Russland eine bewusste Strategie vor, die von einer massiven Verbreitung von Falschinformationen begleitet werde. Mit "absurden Behauptungen" werde versucht, "TĂ€ter und Opfer umzukehren". Die Außenministerin betonte, dass es von westlicher Seite keine Sanktionen gegen Getreidelieferung gebe. Russland halte die Lieferungen bewusst zurĂŒck, auch wenn es in seiner Propaganda gegenteilige Informationen verbreite. Wenn Russland wollte, könnte es die Exporte sofort freigeben, so Baerbock.

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Sie könne aber auch nachvollziehen, weshalb die russische Propaganda in einigen Staaten auf fruchtbaren Boden stoße. Die G7-Staaten hĂ€tten dort keinen Vertrauensvorschuss, sagte die GrĂŒnen-Politikerin.

Eine Lösung sei technisch und politisch sehr anspruchsvoll, sagte Baerbock. Dass Indien nun ein Ausfuhrverbot fĂŒr Weizen verhĂ€ngt habe, zeige "wie tief wir bereits in dieser Krise sind". Deswegen sei es so wichtig, dass die Weltgemeinschaft gemeinsam handele. Die G7 habe hier eine besondere Verantwortung und die besten Möglichkeiten, etwas zu erreichen. Die indische Regierung begrĂŒndete ihren Schritt damit, Preissteigerungen im eigenen Land verhindern zu wollen. Indien ist weltweit der zweitgrĂ¶ĂŸte Weizenproduzent.

Baerbock wirbt fĂŒr Neuorientierung der Entwicklungspolitik

Sie warb zudem eine Neuorientierung fĂŒr die Entwicklungspolitik der westlichen Staaten. Man dĂŒrfe nicht immer erst mit Nothilfe auf Krisen reagieren. Man mĂŒsse sich fragen lassen, ob die G7-Staaten alles dafĂŒr getan hĂ€tten, bei den Krisen der Welt zu helfen. Baerbock kĂŒndigte an, dass die G7-Staaten die Ukraine weiterhin mit Waffen und Hilfsleistungen unterstĂŒtzen wollen. Die Ukraine verteidigte im Kampf gegen den russischen Angriff auch die europĂ€ischen Werte.

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Die G7-Gruppe schrieb in ihrer ErklĂ€rung zum Abschluss des Gipfels, dass sie von Russland durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine angestrebte neue Grenzziehungen "niemals" akzeptieren werde. "Wir werden niemals Grenzen anerkennen, die Russland durch militĂ€rische Aggression zu verschieben versucht hat", hieß es in dem SchriftstĂŒck.

Die G7 werde ihre "UnterstĂŒtzung fĂŒr die SouverĂ€nitĂ€t und territoriale IntegritĂ€t der Ukraine – einschließlich der Krim – und aller Staaten aufrechterhalten", so die Minister. Sie forderten Moskau zur Einstellung der KĂ€mpfe auf. Scharfe Kritik ĂŒbten die G7-Außenminister auch an der Rolle von Belarus im Ukraine-Krieg. Die FĂŒhrung in Minsk mĂŒsse "aufhören, die russische Aggression zu ermöglichen, und ihre internationalen Verpflichtungen" einhalten.

Treffen der Nato-Außenminister in Berlin

Wenige Stunden nach dem Ende der G7-Beratungen an der Ostsee beginnt am spĂ€ten Nachmittag in Berlin ein Treffen der Außenminister der Nato-Staaten. Im Mittelpunkt dĂŒrfte dabei der russische Krieg in der Ukraine sowie die Frage einer raschen Nato-Mitgliedschaft von Finnland und Schweden stehen.

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Das Treffen der G7-Außenminister begann am Donnerstagabend, es ging vor allem um den Krieg in der Ukraine und die Folgen. Am Freitag stießen deswegen auch die Außenminister der Ukraine und Moldaus, Dmytro Kuleba und Nicu Popescu, zu den Beratungen dazu. Am Samstag ging es zudem um die Auswirkungen der Klimakrise auf die internationale Sicherheit, die Konflikte im Mittleren Osten und die Terrorgefahr in Nordafrika.

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