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CSU rechnet nicht mehr mit Guttenberg-Comeback

Offenbar kein Interesse  

CSU rechnet nicht mehr mit Guttenberg-Comeback

21.10.2017, 11:34 Uhr | AFP

CSU rechnet nicht mehr mit Guttenberg-Comeback. Guttenberg ist 2011 wegen einer Plagiatsaffäre von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten.  (Quelle: dpa/Sven Hoppe/Archiv)

Guttenberg ist 2011 wegen einer Plagiatsaffäre von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten. (Quelle: Sven Hoppe/Archiv/dpa)

Schon lange wird über eine mögliche Rückkehr von Karl-Theodor zu Guttenberg in die Politik spekuliert. Jetzt dämpft dessen Partei entsprechende Erwartungen.

Die CSU-Führung rechnet nicht mehr mit einem Comeback Guttenbergs in die deutsche Politik. Das Thema habe sich wohl erledigt, zitiert der "Focus" das Umfeld von CSU-Chef Horst Seehofer.

Der CSU-Vorsitzende habe in den Wochen nach der Wahl mit Guttenberg über dessen Ambitionen für eine Rückkehr in die Politik sprechen wollen. Es gebe für ein solches Gespräch aber keinen Termin und auch kein Signal des Ex-Ministers, dass er zurückkehren wolle. "Focus" zitiert den Abgeordneten und Guttenberg-Vertrauten Hans Michelbach mit den Worten, er glaube nicht, dass dieser für ein Comeback "zur Verfügung steht".

Seehofer hält Guttenberg für "ministrabel" 

Guttenberg, der lange Zeit als einer der Hoffnungsträger der CSU galt, war 2011 wegen einer Plagiatsaffäre von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten und hatte sich danach aus der aktiven Politik verabschiedet. Im Wahlkampf absolvierte der Ex-Minister allerdings einige Termine für die CSU, was Spekulationen über ein mögliches Comeback auslöste.

Seehofer hatte wenige Wochen vor der schweren Niederlage der Union bei der Bundestagswahl gesagt, er halte Guttenberg wieder für ministrabel und könne sich ihn "überall" vorstellen. Er sei "ein Magnet", der Menschen fasziniere. Die CSU holte bei der Bundestagswahl mit 38,8 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949. In der Partei wurden danach Rücktrittsforderungen gegen Seehofer laut.

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