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Söder fordert hÀrtere Gangart gegen AfD

Von afp
Aktualisiert am 14.01.2018Lesedauer: 1 Min.
Markus Markus Söder: Der designierte bayerische MinisterprÀsident kritisiert insbesondere einen AfD-Politiker.
Markus Söder: Der designierte bayerische MinisterprÀsident kritisiert insbesondere einen AfD-Politiker. (Quelle: Daniel Karmann/dpa-bilder)
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Bei der letzten Bundestagswahl bĂŒĂŸte die CSU Stimmen ein. Nun will Markus Söder gezielt die konkurrierenden Rechtspopulisten von der AfD angreifen.

Bayerns designierter MinisterprĂ€sident Markus Söder (CSU) will die rechtspopulistische AfD in Zukunft hĂ€rter bekĂ€mpfen. "Neben dem Regierungshandeln ist die langfristige Aufgabe fĂŒr die Union, die Zersplitterung des bĂŒrgerlichen Lagers aufzuhalten", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Die Union sei "im Umgang mit der AfD bisher zu zurĂŒckhaltend" gewesen.

Die Union mĂŒsse sich "inhaltlich weiter stĂ€rken, aber endlich auch die AfD konsequenter stellen", sagte der bayerische Finanzminister. Es gebe AfD-Politiker mit "verfassungsferner Gesinnung", fĂŒgte Söder hinzu. "Einige AfD-FunktionĂ€re fĂŒhlen sich der NPD doch nĂ€her als der Union. Das mĂŒssen wir den Menschen deutlicher sagen."

"Kann sich nicht als bĂŒrgerliche Kraft bezeichnen"

Konkret kritisierte Söder, dass die AfD nicht in der Lage sei, den "rechtsradikalen" ThĂŒringer Landeschef Björn Höcke aus der Partei auszuschließen. "Eine solche Partei kann sich nicht als bĂŒrgerliche Kraft bezeichnen", sagte Söder. "Wer das Holocaust-Mahnmal als Denkmal der Schande bezeichnet, ist nicht konservativ, sondern radikal."

Söder soll noch im Januar CSU-Chef Horst Seehofer als bayerischer MinisterprÀsident ablösen. Die CSU war bei der Bundestagswahl auf Landesebene auf 38,8 Prozent abgerutscht. Als eine Ursache gilt das Erstarken der AfD, die in Bayern in Umfragen bei elf bis 14 Prozent liegt und damit deutlich stÀrker ist als in den meisten anderen BundeslÀndern mit Ausnahme Ostdeutschlands.

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Quelle:
- AFP

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