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Eine Milliarde Euro: Kritik an Deutscher Bank wegen Boni-Zahlungen

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Kritik an Geschäftspraxis  

Deutsche Bank zahlt trotz Verlusten Milliarden-Boni

29.01.2018, 13:36 Uhr | dpa, rtr

Eine Milliarde Euro: Kritik an Deutscher Bank wegen Boni-Zahlungen. John Cryan, Chef der Deutschen Bank: Ohne Boni hohe gehen die besten Mitarbeiter zur Konkurrenz. (Quelle: dpa/Boris Roessler)

John Cryan, Chef der Deutschen Bank: Ohne hohe Boni gehen die besten Mitarbeiter zur Konkurrenz. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Die Deutsche Bank hat 2017 Verluste gemacht, ihre Mitarbeiter sollen trotzdem Boni von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro erhalten. Die Bundesregierung äußert sich kritisch.

Politiker reagieren mit Unverständnis und Empörung auf Medienberichte, wonach die Deutsche Bank trotz erneuter Jahresverluste Boni von etwa einer Milliarde Euro an ihre Mitarbeiter und Manager ausschütten will. SPD-Chef Martin Schulz sagte der "Bild"-Zeitung: "Überall schließen Bankfilialen, Kunden verlieren ihre Berater, Berater ihre Jobs." Wenn in dieser Situation Boni in Höhe von einer Milliarde Euro ausgeschüttet würden, schade dies der Solidargemeinschaft.

Kontroverse Debatte im Vorstand kolportiert

Auch die Bundesregierung hat Kritik an der Bank anklingen lassen. Das Institut sei ein Privatunternehmen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Gleichwohl muss sich die Unternehmensleitung selbstverständlich fragen, welchen Eindruck sie in der Öffentlichkeit erzeugt." Der CDU-Sozialexperte Matthias Zimmer sagte, solche Praktiken gefährdeten die Legitimität einer Wirtschaftsordnung.

Einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zufolge will die Deutsche Bank für 2017 trotz roter Zahlen mehr als eine Milliarde Euro Boni zahlen. Im Vorstand des Geldhauses habe es darüber eine kontroverse Debatte gegeben. Am Ende hätten sich die Investmentbanker mit dem Argument durchgesetzt, dass bei erneuten Bonuskürzungen die besten Leute gegangen wären. Der Konzern ließ den Bericht unkommentiert.

Quellen:
- dpa
- Reuters

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