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Umfrage: FDP rutscht nach Thüringer Wahl-Eklat bundesweit ab

Umfrage  

FDP rutscht nach Thüringer Wahl-Eklat bundesweit ab

15.02.2020, 14:55 Uhr | dpa

Umfrage: FDP rutscht nach Thüringer Wahl-Eklat bundesweit ab. Christian Lindner während einer Pressekonferenz (Archivbild): Laut der Umfrage kommt seine Partei nur noch auf sechs Prozent.  (Quelle: imago images/Felix Zahn/photothek)

Christian Lindner während einer Pressekonferenz (Archivbild): Laut der Umfrage kommt seine Partei nur noch auf sechs Prozent. (Quelle: Felix Zahn/photothek/imago images)

Das politische Beben in Thüringen hat auch Folgen für die FDP auf Bundesebene. Einer neuen Umfrage zufolge rutschen die Freien Demokraten um mehrere Prozentpunkte ab. 

Die FDP verliert einer neuen Umfrage zufolge nach dem Wahl-Eklat von Thüringen an Rückhalt bei den Wählern in Deutschland. Derzeit würden sich im Bund nur noch sechs Prozent der Wahlberechtigten für die Liberalen entscheiden, wie das RTL/n-tv-Trendbarometer des Forsa-Instituts ergab. Zuvor hatte die FDP im Januar und Februar bei acht bis neun Prozent gelegen.

Die FDP war wie auch die CDU bundesweit unter Druck geraten, weil sie bei der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen mit der AfD für den FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich gestimmt hatten. Kemmerich trat später zurück. Im Zuge der Turbulenzen kündigte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug an. FDP-Chef Christian Lindner bekam vom Parteivorstand das Vertrauen ausgesprochen. Er entschuldigte sich für das Vorgehen seiner Partei.

Grün-Rot-Rot und Schwarz-Grün sind denkbar

Die Union kommt in der Umfrage auf 27 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Die Grünen könnten mit 24 Prozent rechnen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Linke erreicht 10 Prozent, die AfD 11 Prozent. 20 Prozent der Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen.

Bei einer Neuwahl gäbe es mit 51 Prozent eine Mehrheit für Schwarz-Grün, auch für Grün-Rot-Rot könnte es mit 48 Prozent reichen, weil mehrere kleine Parteien die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament verpassen würden. Die "regierungsfähige Kanzlermehrheit" liegt laut Forsa daher bei 46 Prozent.

Forsa fragte auch danach, wen die Bürger bei einer Direktwahl des Kanzlers wählen würden, Friedrich Merz von der CDU oder Grünen-Parteichef Robert Habeck. Merz käme hier auf 31 Prozent, Habeck auf 30 Prozent. 39 Prozent würden sich für keinen von beiden entscheiden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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