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Gauweiler kassierte offenbar Millionen w├Ąhrend Zeit im Bundestag

Von t-online, pdi

Aktualisiert am 25.03.2021Lesedauer: 2 Min.
CSU-Politiker Peter Gauweiler: Der Rechtsanwalt verdiente in seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter Millionen nebenbei.
CSU-Politiker Peter Gauweiler: Der Rechtsanwalt verdiente in seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter Millionen nebenbei. (Quelle: imago-images-bilder)
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CSU-Politiker Peter Gauweiler arbeitete auch w├Ąhrend seiner Zeit im Bundestag weiter als Rechtsanwalt. L

Peter Gauweiler arbeitete auch w├Ąhrend seiner Zeit im Bundestag weiter als Rechtsanwalt. Das ist bekannt. Doch der CSU-Politiker kassierte von 2008 bis 2015 offenbar mehr als elf Millionen Euro vom Milliard├Ąr August von Finck, wie die "S├╝ddeutsche Zeitung" herausfand. Gauweiler soll in dieser Zeit regelm├Ą├čig Zahlungen ├╝ber ein "vereinbartes Honorar" von Finck erhalten haben. Kurz nach dem Ende seiner Abgeordnetent├Ątigkeit erfolgten die letzten Zahlungen, berichtet die Zeitung.

Aber damit nicht genug. Gauweiler soll laut dem Bericht auch die Kosten f├╝r ein Gutachten bei Finck abgerechnet haben, mit dem CSU-Politiker beim Bundesverfassungsgericht gegen die Euro-Rettungsschirme f├╝r Griechenland klagen wollten. Der CSU-Abgeordnete Gauweiler habe sich daf├╝r die Unterst├╝tzung des renommierten Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn gesichert. Die Kosten: offenbar 59.500 Euro. Die Rechnung habe Gauweilers Kanzler zwar erst bezahlt, dann am 14. M├Ąrz 2012 aber an Finck geschickt.

Verdacht der Bestechlichkeit

In der Unionsaff├Ąre um Gesch├Ąfte mit Corona-Schutzmasken haben die Ermittlungen neue Ausma├če angenommen. Die bayerische Generalstaatsanwaltschaft hat erstmals Haftbefehl gegen einen Beschuldigten erwirkt, bei dem es sich offensichtlich aber nicht um einen Politiker handelt.

Trotzdem d├╝rften die Millionen-Zahlungen an Gauweiler nun die Debatte ├╝ber eine Offenlegung der Nebeneink├╝nfte von Abgeordneten weiter anheizen. Denn der Verdacht der Bestechlichkeit liegt auch bei den Zahlungen durch Finck vor: Wollte der Milliard├Ąr mit den hohen Honoraren f├╝r Gauweiler einen anti-europ├Ąischen Kurs der CSU unterst├╝tzen? Finck reagierte auf Anfrage der "SZ" nicht, Gauweiler verwies offenbar auf die "strikte, gesetzlich geregelte Vertraulichkeit" des Mandatsverh├Ąltnisses.

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Mehr als zw├Âlf Millionen Euro als Honorar

Die Rechnungen von Finck an Gauweiler liegen der Zeitung nach eigenen Angaben allerdings vor. Demnach rechnete Gauweiler offenbar von 2008 bis 2015 mehr als zw├Âlf Millionen Euro als Honorar und als Verg├╝tung f├╝r Beratert├Ątigkeiten ab, elf Millionen Euro davon w├╝rden auf die Zeit fallen, in der er Bundestagsabgeordneter war. Im M├Ąrz 2015 schied Gauweiler aus dem Bundestag aus, Ende des Jahres kam laut "SZ" auch die letzte Rechnung.

Fincks baute seinen Reichtum in vielerlei unterschiedlichen Branchen auf. Er verf├╝gt ├╝ber die Aktienmehrheit an der schweizerischen Restaurant- und Hotelgruppe M├Âvenpick, sein Imperium umfasst aber auch Banken und andere Unternehmen. Der 91-J├Ąhrige lebt in der Schweiz, sein Verm├Âgen wird auf mehrere Milliarden Euro gesch├Ątzt und er gilt als konservativer Europa-Skeptiker. Er spendete wiederholt an CDU und FDP.

Gauweiler dagegen geh├Ârte einst zu den politischen Schwergewichten in der CSU. Er war von 2013 bis 2015 stellvertretender Parteichef und sollte laut der Strategie vom damaligen Parteichef Horst Seehofer die Europa-Skeptiker in der CSU ansprechen. Von den Vorg├Ąngen um Milliard├Ąr Finck will Seehofer allerdings keine Kenntnis gehabt haben, sagte der heutige Innenminister der "SZ".

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