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Bayern: CSU rutscht massiv ab – Grüne werden stärker

Bayern-Trend  

CSU rutscht massiv ab – Grüne werden stärker

28.04.2021, 09:49 Uhr | dpa

CSU stürzt dramatisch ab

Nach dem die Unionsparteien die Kanzlerkandidatur klären konnten, befinden sich CSU und CDU in den Umfragen im freien Fall.

Nach Klärung der K-Frage: CSU verliert dramatisch in Umfragen. (Quelle: t-online)


Die CSU verbucht nach der Kanzlerkandidaten-Diskussion eine herbe Umfrageschlappe: Die Partei von Ministerpräsident Markus Söder büßt in Bayern zehn Prozentpunkte ein. Die Grünen profitieren. 

Die CSU ist einer Umfrage des Instituts Insa zufolge in der Wählergunst auf ein Tief von 36 Prozent gefallen. Im aktuellen Bayern-Trend, der im Auftrag der "Bild"-Zeitung erstellt wurde, kamen demnach Bündnis 90/Die Grünen auf 24 Prozent. SPD, Freie Wähler und AfD liegen gleichauf bei neun Prozent.

Für die CSU bedeutet dies einen Verlust von zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Bayern-Trend im Januar. Die Grünen konnten sechs Punkte zulegen, für die AfD ging es um zwei Punkte nach oben, für die Freien Wähler um einen. Die SPD blieb konstant.

CSU könnte nur Koalition mit Grünen bilden

Nach den aktuellen Umfragewerten würden CSU und Freie Wähler sogar ihre Regierungsmehrheit verlieren. Die CSU könnte lediglich eine Koalition mit den Grünen bilden. Gegen die CSU wäre ein Bündnis aus Grünen, SPD, Freien Wählern und der FDP möglich, die auf sieben Prozent kam und damit um zwei Punkte über ihrem Januar-Ergebnis liegt.

"Die CSU fällt in Bayern unter ihr Landtagswahlergebnis. Nur noch gut jeder dritte Wähler stimmt für die Partei des Ministerpräsidenten", sagte Insa-Chef Hermann Binkert zu den Umfrageergebnissen. "Die absolute Mehrheit ist für die CSU in weite Ferne gerückt."

Für den Insa-Bayern-Trend im Auftrag von "Bild" wurden vom 22. bis zum 27. April 2021 insgesamt 1.400 Bürgerinnen und Bürger in Bayern online befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt den Angaben zufolge bei maximal 2,6 Prozentpunkten nach unten oder oben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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