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Mehrere Tote nach Extremwetter und Land unter in New York

Von dpa
Aktualisiert am 03.09.2021Lesedauer: 4 Min.
Fahrzeuge stehen im Hochwasser auf einer Stra├če New Yorks.
Fahrzeuge stehen im Hochwasser auf einer Stra├če New Yorks. (Quelle: Wang Ying/XinHua/dpa./dpa)
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New York (dpa) - Extreme Unwetter nach Hurrikan "Ida" haben in der Millionenmetropole New York nie da gewesene ├ťberschwemmungen ausgel├Âst und auch anderswo im Nordosten der USA Verw├╝stungen angerichtet. B├╝rgermeister Bill de Blasio rief am sp├Ąten Mittwochabend (Ortszeit) den Notstand aus.

Die Zahl der Toten in der Millionenmetropole ist B├╝rgermeister Bill de Blasio zufolge auf neun gestiegen. "Wir haben jetzt neun New Yorker durch diesen Sturm verloren", sagte de Blasio und f├╝hrte den katastrophalen Rekordregen auf den Klimawandel zur├╝ck. Einen solchen Sturm habe die Stadt noch nie gesehen. Man sei "in einer neuen Welt", erkl├Ąrte der B├╝rgermeister. "Das ist der gr├Â├čte Weckruf, den wir bekommen k├Ânnten." Von nun an m├╝sse in New York bei jedem Sturm von ├Ąhnlichen Ausma├čen ausgegangen werden - die Ma├čnahmen gegen die globale Erderw├Ąrmung m├╝ssten landesweit verst├Ąrkt werden.

Das verheerende Unwetter im Nordosten kostete alleine im Bundesstaat New Jersey mehr als 20 Menschen das Leben. "Mit Bedauern muss ich berichten, dass bis jetzt mindestens 23 Menschen aus New Jersey durch den Sturm ums Leben gekommen sind", schrieb Gouverneur Phil Murphy auf Twitter. Die meisten dieser Todesopfer seien in ihren Fahrzeugen von den Fluten eingeschlossen worden.

Auch US-Pr├Ąsident Joe Biden sieht in den verheerenden St├╝rmen, Unwettern und Waldbr├Ąnden in den USA Belege f├╝r die Klimakrise. Die Infrastruktur des Landes m├╝sse der Bedrohungslage angepasst werden, sagte Biden im Wei├čen Haus. St├╝rme, ├ťberflutungen und Br├Ąnde w├╝rden sich k├╝nftig h├Ąufiger ereignen und heftiger ausfallen. "Wir m├╝ssen handeln." Nach Bidens Angaben kamen bei den schweren Unwettern infolge von Hurrikan "Ida" in den Bundesstaaten New York und New Jersey mindestens elf Menschen ums Leben.

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"Das Wasser der Niagaraf├Ąlle auf den Stra├čen von New York"

New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul k├╝ndigte eine Untersuchung dahingehend an, ob die Regenmassen besser vorhersehbar gewesen sein k├Ânnten: "Wir wussten nicht, dass zwischen 20:50 und 21:50 Uhr letzte Nacht der Himmel sich buchst├Ąblich ├Âffnen und das Wasser der Niagaraf├Ąlle auf die Stra├čen von New York bringen w├╝rde".

Der Nationale Wetterdienst (NWS) erkl├Ąrte angesichts der lebensbedrohlichen Lage erstmals f├╝r die Stadt und die Umgebung einen Sturzflut-Notfall.

"Wir erleben ein historisches Wetterereignis mit Rekordregen"

W├Ąhrend der Rekordregen New York lahmlegte und auch den Spielplan der US-Open im Tennis st├Ârte, sorgten in New Jersey ├ťberflutungen und ein Tornado f├╝r Chaos. Auch in New Jersey sowie im Bundesstaat New York galt der Notstand.

"Wir erleben heute Abend ein historisches Wetterereignis mit Rekordregen in der ganzen Stadt, brutalen ├ťberschwemmungen und gef├Ąhrlichen Bedingungen auf unseren Stra├čen", schrieb de Blasio. Die Menschen sollten in H├Ąusern Schutz suchen und nicht auf die Stra├če gehen, um den Rettungskr├Ąften die Arbeit zu erm├Âglichen.

Stra├čen und Wohnungen standen teilweise etwa einen Meter unter Wasser, der U-Bahnverkehr kam komplett zum Erliegen. Auf Videos war zu sehen, wie die Wassermassen U-Bahnstationen ├╝berfluteten.

In lahmgelegten U-Bahnz├╝gen sa├čen Fahrg├Ąste fest. In eine U-Bahn-Station drang Wasser mit der Kraft einer Springflut ein, wie Bilder zeigten. Der Flughafen Newark stellte seinen Flugverkehr zwischenzeitlich ein, der John-F.-Kennedy-Flughafen meldete Versp├Ątungen.

Streifenwagen mit Blaulicht sperrten in New York Autobahnen. Angesichts der Lage verh├Ąngte die Metropole eine Reisesperre: "Alle Nicht-Notfallfahrzeuge m├╝ssen sich au├čerhalb der Stra├čen und Autobahnen von NYC befinden", teilte die Stadt auf Twitter mit.

Innerhalb von nur einer Stunde fielen im Central Park in Manhattan rund 80 Millimeter Regen, wie der Nationale Wetterdienst mitteilte. Damit pulverisierte das Unwetter den bisherigen Rekord, den Tropensturm "Henri" erst vor gut einer Woche mit 49 Millimetern f├╝r 60 Minuten aufgestellt hatte. Insgesamt ist der Sommer 2021 in New York nicht nur sehr hei├č und sonnig, sondern auch der regenreichste seit Beginn der Messungen.

Das Extremwetter traf auch die gerade stattfindenden US Open und die deutsche Tennisspielerin Angelique Kerber, deren Spiel verschoben wurde. In das Louis-Armstrong-Stadion, in dem Kerber am Mittwochabend ihr Zweitrundenspiel gegen Anhelina Kalinina aus der Ukraine bestreiten sollte, regnete es trotz eines Dachs seitlich so stark hinein, dass der Spielbetrieb auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden musste.

Wassermassen und Tornado in New Jersey

In der Stadt Passaic im Bundesstaat New Jersey wurde ein ├Ąlterer Mann in seinem Auto von den Wassermassen ├╝berrascht und ertrank, sagte B├╝rgermeister Hector Lora im Sender CNN. Zwei weitere Insassen aus dem Wagen habe die Feuerwehr aber retten k├Ânnen.

Medienberichten zufolge besch├Ądigte ein Tornado im Bundesstaat New Jersey zudem mehrere H├Ąuser. Auf Videos waren abgedeckte D├Ącher, zerst├Ârte Fassaden und herumfliegende Tr├╝mmerteile zu sehen. Der Tornado habe am Mittwochabend vor allem den Bezirk Gloucester hart getroffen, berichtete der ├Ârtliche Sender 6abc. Zwei Menschen seien dort leicht verletzt worden. In der Ortschaft Kearny sei zudem das Dach eines Postgeb├Ąudes eingest├╝rzt, hie├č es in anderen Berichten.

Gouverneur Phil Murphy sagte den Betroffenen auf Twitter Hilfe beim Wiederaufbau zu. Die Unwetter infolge des Hurrikans "Ida" h├Ątten auch zu massiven Stromausf├Ąllen gef├╝hrt, schrieb der Gouverneur. Rund 80.000 Haushalte seien bislang betroffen. Weitere Tornados wurden aus dem Bundesstaat Maryland gemeldet.

"Ida" war am Sonntag als gef├Ąhrlicher Hurrikan der St├Ąrke vier von f├╝nf s├╝dwestlich von New Orleans auf die K├╝ste des s├╝dlichen Bundesstaates Louisiana getroffen. Danach schw├Ąchte sich der Sturm ab und zog weiter nach Nordosten.

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