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Mysteriöser Flug löst Alarm in Nato-Staaten aus

  • Luis Reiß
Von Luis Reiß

12.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Auf Bildern des bulgarischen Fernsehens sind Ermittler nahe des mysteriösen Flugzeugs zu sehen.
Auf Bildern des bulgarischen Fernsehens sind Ermittler nahe des mysteriösen Flugzeugs zu sehen. (Quelle: BulgariaTV)
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Ein Pilot fliegt durch den Nato-Luftraum, reagiert weder per Funk noch als Kampfjets aufsteigen. Dann landet er auf einem verlassenen Flughafen – und verschwindet spurlos. Neue Details machen den Fall noch rätselhafter.

Ein mysteriöser Flug durch mehrere Länder Osteuropas gibt Experten Rätsel auf: Bulgarischen Ermittlern zufolge soll die Propellermaschine am vergangenen Mittwoch aus Litauen über Polen und die Slowakei zunächst nach Ungarn geflogen sein, wo sie auf dem Flugplatz der Stadt Hajduszoboszlo einen nicht genehmigten Tankstopp einlegte. Bilder einer Webcam zeigen die auf der Landebahn stehende Maschine.

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Ungarischen Medien zufolge alarmierte der örtliche Flugclub die Polizei, weil die Maschine keine Landegenehmigung hatte. Zwei Männer sollen ausgestiegen sein und das Flugzeug aus Kanistern betankt haben, werden Augenzeugen zitiert. Als die Polizei eintraf, hoben sie nach wenigen Minuten am Boden eilig wieder ab.

Auch US-Kampfjets beteiligt

Von dort flog die Maschine durch den Luftraum von Serbien und Rumänien weiter nach Bulgarien. In Vadin im Nordwesten des Landes landete der Pilot offenbar erneut, möglicherweise, um zu tanken, bevor er das endgültige Ziel ansteuerte: den seit Jahren verlassenen Flughafen von Targowischte im Osten Bulgariens.

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Das Problem: Der Flug war auf keiner der Stationen angemeldet, der Transponder zur Ortung der Maschine ausgeschaltet. Auf Funksprüche soll der Pilot ebenfalls nicht reagiert haben.

Das alarmierte, speziell vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, das Militär verschiedener Länder. Zunächst sollen zwei ungarische Kampfjets, dann je zwei F16-Flugzeuge der rumänischen sowie der US-Luftwaffe aufgestiegen sein. Die US-Jets sind im Rahmen einer Nato-Mission in Rumänien stationiert. Sie versuchten per Handzeichen Kontakt aufzunehmen, doch auch darauf soll der Pilot nicht reagiert haben.

Spur endet auf verlassenem Flugplatz

Im bulgarischen Targowischte schließlich verliert sich die Spur des unbekannten Piloten. Als die bulgarische Polizei den ehemaligen Flughafen dort erreichte, soll die Maschine verlassen und mit einer Plane abgedeckt gewesen sein. Der Motor sei allerdings noch warm gewesen.

Der Flughafen ist bereits seit 1998 geschlossen und gehört einem lokalen Unternehmer, der die ehemaligen Landebahnen als Abstellfläche und im Sommer zum Trocknen von Kräutern nutzt, wie lokale Medien berichten.

Bei der Maschine soll es sich um ein mehr als 60 Jahre altes Modell einer Piper Aztec vom Typ PA-23-250 handeln. Sie verfügt über zwei Sitze und soll zuvor in Litauen unter dem Code LY-LOO registriert gewesen sein.

Maschine vor einer Woche verkauft

Reporter des litauischen Rundfunks konnten den vorherigen Besitzer ausfindig machen: Bronius Zaronskis, Direktor des Nida Air Parks in Litauen. Er berichtete, er habe die Maschine in der vergangenen Woche an eine Organisation verkauft, an deren Namen er sich nicht erinnern könne.

Drei Männer hätten das Flugzeug zuvor begutachtet. "Ich kann nicht sagen, aus welchem Land sie kamen. Vielleicht Ukrainer, vielleicht Rumänen oder Bulgaren. Ich habe mit einem der Männer Russisch gesprochen. Ihre Namen kenne ich nicht, die haben mich nicht interessiert", wird Zaronskis zitiert.

Er habe jahrelang versucht, das alte Flugzeug zu verkaufen – und sei deshalb froh über das Interesse an der Maschine gewesen. Startpunkt des mysteriösen Flugs könnte ihm zufolge der ehemalige Militärflughafen der Stadt Panevezys im Norden Litauens gewesen sein.

Bulgariens Verteidigungsminister Dragomir Sakow betonte, die Maschine habe zu keiner Zeit eine Bedrohung für die Öffentlichkeit dargestellt. In einer Mitteilung wird auf schwierige Flugbedingungen und Gewitter in der Region verwiesen. Das macht die Manöver umso gefährlicher, erklärt den Flug über verschiedene Ländergrenzen hinweg aber nicht. Mehrere der betroffenen Staaten leiteten Ermittlungen ein.

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