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Insektenschutz: Diese Fliegengitter halten Insekten am besten fern

Insektenschutz für zu Hause  

Diese Fliegengitter halten Insekten am besten fern

09.05.2020, 11:36 Uhr | t-online.de, kat

Insekten sind in Haus und Wohnung unliebsame Gäste. Zum Glück gibt es Fliegengitter in vielen Ausführungen und Farben, um die Krabbeltiere fernzuhalten. Manche Modelle sind sogar kaum sichtbar. Wir zeigen, welche Varianten für Fenster und Türen infrage kommen, und nennen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme.

Grundsätzlich erfüllen alle Fliegengitter denselben Zweck: Sie schaffen eine undurchlässige Barriere für Fliegen, Wespen, Mücken und Co. In Aussehen, Haltbarkeit, Montageaufwand und Preis unterscheiden sich die Varianten jedoch erheblich voneinander. Wir stellen verschiedene Varianten von Fliegengittern vor, die allen Ansprüchen gerecht werden.

Worauf sollte man bei der Auswahl des Fliegengitters achten?

Insektenschutzgitter erleichtern das Lüften im Sommer. Das Fenster kann bedenkenlos geöffnet werden und es kommen keine Mücken oder Spinnen in die Wohnung. Vor allem abends, wenn die Insekten durch die Beleuchtung angezogen werden, ist man mit einem Schutzgitter auf der sicheren Seite.

Die beste und stabilste Lösung sind Gitter mit Rahmen. Hierfür brauchen Sie allerdings ein wenig handwerkliches Geschick beim Zusammenbau. Achten Sie bei Fliegengittern mit Klebe- oder Klettband darauf, dass Sie ein hochwertiges Band kaufen, das sich auch bei Sonneneinstrahlung nicht vom Fensterrahmen löst. Alternativ sind Lösungen mit Magnetbefestigung empfehlenswert.

Achten Sie auch darauf, dass das Fliegengitter besonders feinmaschig ist, ansonsten können kleine Insekten durch die Maschen in die Wohnung eindringen. Die Luftdurchlässigkeit sollte dadurch nicht beeinträchtigt werden. Wichtig ist zuletzt auch die Farbe des Insektenschutzes, die besten Fliegengitter sind in Schwarz beziehungsweise in Anthrazit gehalten – warum das so ist, erklären wir weiter unten.

Praktisch, sicher und günstig: Fliegengitter für die leichte Selbstmontage

Das klassische Insektenschutzgitter mit Klettverschluss ist ohne Bohren und Werkzeuge schnell und einfach montiert. Das feinmaschige Fliegennetz kann schnell auf die passende Größe zugeschnitten werden und wird mit einem selbstklebenden Klettband am Blendrahmen des Fensters angebracht. Es ist UV-beständig und bei 30 Grad waschbar, sodass eventuelle Rückstände von Staub oder Pollen gründlich entfernt werden können. Das Öffnen und Schließen der Fenster ist weiterhin möglich. Die Insect-Stop-Standard-Fliegengitter von Tesa gibt es in verschiedenen Größen und Farben, sodass für jedes Fenster die beste Lösung gefunden werden kann.

Weitere empfehlenswerte Fliegengitter zum Selbstanbringen

Neben dem klassischen Klettband gibt es Gitter, die mit Magneten befestigt werden. Das hat den Vorteil, dass man das Fliegengitter beispielsweise zum Blumengießen problemlos lösen und danach wieder schließen kann. Zwei weitere empfehlenswerte Insektenschutzgitter haben wir hier für Sie notiert:

Hochwertige und stabile Lösung: Fliegengitter mit Rahmen

Deutlich stabiler, aber zum Teil etwas schwerer zu montieren, sind Modelle mit Rahmen. Auch diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, natürlich auch für Dachfenster. Man sollte hier darauf achten, auf welcher Fensterseite der Insektenschutz angebracht wird: Außen kann ein festes Fliegengitter genutzt werden, innen bieten sich Rollo- oder Plissee-Lösungen an, um die Fenster weiterhin öffnen zu können.

Insektenschutzfenster mit festem Rahmen von Hecht

Mit sehr guten Bewertungen kann dieses Modell der Oberklasse punkten. Das Fliegengitter von Hecht überzeugt durch seine solide, sichere Konstruktion und die hochwertige Verarbeitung. Die mitgelieferte Ausstattung umfasst alles, was für die einfache und schnelle Montage des Gitters am Fenster notwendig ist. Zum leichten Einbau trägt auch die gut verständliche und detaillierte Gebrauchsanleitung bei. Praktisch ist, dass sich der Insektenschutz bei Bedarf mühelos wieder aushängen lässt. Das Fliegengitter mit Rahmen ist in verschiedenen Größen und Farben erhältlich, um verschiedenen Fenstern gerecht zu werden.

Weitere empfehlenswerte Fliegengitter mit Rahmen

Natürlich gibt es auch bei den Fliegengittern mit Rahmen eine große Auswahl. Besonders praktisch sind Produkte mit Teleskoprahmen, die sich an verschiedene Fenstergrößen anpassen lassen.

Wesentlich einfacher als Fliegengitter mit fest zu verbauenden Rahmen kann man im Vergleich solche Magnetrahmen anbringen. Für Mietwohnungen in höheren Etagen sind sie jedoch nicht geeignet, da die Montage nur von außen möglich ist – hier sollte man auf eine andere Lösung zum Schutz vor Insekten zurückgreifen.

Es gibt auch Insektenschutzrollos verschiedener Größen mit festem Rahmen, die man wie andere Rolläden nur bei Bedarf einsetzen kann. Bei Fliegengittern für Dachfenster gibt es ebenfalls Lösungen mit Rahmen. Hier kommen häufig Plissee- oder Rollovarianten zum Einsatz, damit man die Fenster noch öffnen kann.

Fliegengitter für Türen

Wer das Glück hat, einen Balkon, eine Terasse oder einen Zugang zum eigenen Garten zu haben, sollte auch diese Tür vor Mücken, Wespen und Co. schützen. Wie bei Fenstern auch gibt es bei Fliegengittern für Türen eine große Auswahl. Einfache Netze kommen hier jedoch nicht infrage, da man Türen jederzeit durchqueren können muss. Im Grunde gibt es drei Varianten: Vorhänge, Fliegengitter mit Magnetverschluss und Insektenschutztüren. Ein Fliegengitter mit Magnetverschluss ist eine praktische und günstige Variante.

Magnetvorhang für Türen von Extsud

Dieser Insektenschutz wurde speziell für Terrassen- und Balkontüren entwickelt und basiert auf dem Magnetprinzip. Im Saum des Fliegengitters gewährleisten Magnete einen lückenlosen Verschluss, sodass Mücken und Fliegen nicht ins Zimmer eindringen können. Die Ränder des Vorhangs sind gut vernäht, was ihm Stabilität verleiht. Das System gibt Ihnen die Freiheit, ungehindert und mit freien Händen ein und aus zu gehen, für Kinder und Haustiere geradezu ideal. Dank der einfachen Klebemontage ist der Magnetvorhang in wenigen Minuten an der Tür angebracht und kann ebenso schnell und rückstandslos wieder entfernt werden.

Weiterer empfehlenswerter Insektenschutz für Türen

Hochwertigen, aber unter Umständen auch teureren Schutz vor Mücken, Spinnen und anderem Getier bieten Insektenschutztüren, die man parallel zur eigentlichen Balkon- oder Terrassentür verbaut. Auch Schiebetüren sind eine sehr schöne Lösung. Leichter anzubringen sind im Vergleich Vorhänge, die auch den Vorteil haben, dass man nicht ganz so genau auf die Maße achten muss. Dafür wirken sie weniger edel. Einige Beispiele finden Sie hier:

Unser Fazit

Möchte man Fliegengitter an Fenster und Türen anbringen, um seine Wohnung vor Insekten zu schützen, sollte man sich vorher genau überlegen, welche Form von Insektenschutzgitter am besten für die gegebenen Umstände geeignet ist. Wir empfehlen das Fliegengitter Insect Stop von Tesa, weil es günstig, leicht anzubringen und an allen Fenstern einsetzbar ist. Geht es um eine Terrassen- oder Balkontür raten wir zum praktischen Magnetvorhang von Extsud, der ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Was sind Vor- und Nachteile von Fliegengittern mit Klettband?

Fliegengitter mit selbstklebendem Klettband sind beliebt, günstig und einfach zu montieren. Sie werden direkt am Fensterrahmen befestigt. Das Gitter wird einfach unter leichter Spannung gegen das zuvor aufgeklebte Klettband gedrückt. Überstände lassen sich entweder mit einer Schere oder einem mitgelieferten Schneidewerkzeug kürzen. Allerdings erfordert die Montage ein wenig Geduld und Geschick, dafür ist der Preis verhältnismäßig niedrig. Wichtig ist, dass das Gitter an allen Stellen gut am Klettband anliegt, sodass die Insekten nicht durch kleine Zwischenräume eindringen können. Zudem sollte immer mal wieder kontrolliert werden, ob sich das Gitter nicht an irgendeiner Stelle löst. 

Doch auch bei richtiger Montage und Pflege haben Fliegengitter mit Klebeband einen entscheidenden Nachteil: Man kann nicht mehr durch das Fenster hindurchgreifen, um zum Beispiel Pflanzen in einem Blumenkasten auf der Fensterbank zu gießen. Es gibt jedoch mittlerweile auch Modelle mit Magnetverschluss oder solche, deren unteren Teil man vom Klettband lösen, hochrollen und in mittlerer Fensterhöhe fixieren kann. 

Was sind Vor- und Nachteile von Fliegengittern mit Rahmen?

Hochwertiger und haltbarer, aber auch teurer sind Fliegengitterkonstruktionen mit Rahmen. Sie werden mithilfe einer Keilverriegelung montiert. Ähnlich einem Dübel presst sich der Keil von innen gegen die Wand des Alu-Profils und stabilisiert auf diese Weise den Rahmen. Das Gitter wird in eine im Rahmen eingelassene Führungsschiene eingefädelt und dann fixiert. Benötigtes Zubehör und hilfreiches Werkzeug sind meist im Preis enthalten. Anschließend setzt man das fertige Insektenschutzgitter mitsamt seinem in den Fensterrahmen ein. 

Die Rahmenkonstruktionen gibt es auch für Terrassen- und Balkontüren. Dann sind sie in aller Regel noch mit einer Feder versehen, die dafür sorgt, dass sich das Fliegengitter nach dem Öffnen wieder selbstständig schließt. Allerdings sollte man bei diesen Lösungen vorher prüfen, ob sie tatsächlich zwischen Rollladen und Fenster passen. Es gibt auch besonders schmale Modelle. Bei Terrassentüren stört oft der Griff der Insektenschutztür.

Der Nachteil bei Fliegengittern mit Rahmen: Für die Montage brauchen Sie zum Teil erhebliches handwerkliches Geschick, damit das Fliegengitter auch auf Dauer sauber in den Fenster- oder Türrahmen hineinpasst und sich beispielsweise der Drehrahmen nicht mit der Zeit verzieht.

Welches ist die beste Farbe für ein Fliegengitter?

Das Gewebe von Fliegengittern ist in der Regel schwarz beziehungsweise anthrazit, grau oder weiß. Durch schwarzes Gewebe kann man am besten durchsehen, zudem wirkt es weniger schnell dreckig als Netze in Weiß oder Grau. Ein weißes Fliegengitter blendet, weil es Lichtstrahlen reflektiert. Das ist unangenehm und beeinträchtigt die Sicht. Graues Gewebe wirkt häufig verstaubt und deshalb weniger schön. Schwarz ist dagegen unauffällig. Das menschliche Auge kann sich gut auf die Helligkeit hinter dem Gewebe fokussieren und somit die Umwelt erfassen, ohne den Insektenschutz aktiv wahrzunehmen.

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