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Diese Bewegungsmelder sorgen außen für Licht und Sicherheit

Sicherheit zu Hause  

Diese Bewegungsmelder sorgen im Außenbereich für Licht und Sicherheit

10.10.2020, 08:49 Uhr | cma, t-online, kat

Diese Bewegungsmelder sorgen außen für Licht und Sicherheit. Mit einem Bewegungsmelder außen am Haus schützt man sein Heim und sorgt bei Bedarf für Beleuchtung. (Quelle: Hersteller/Philips)

Mit einem Bewegungsmelder außen am Haus schützt man sein Heim und sorgt bei Bedarf für Beleuchtung. (Quelle: Philips/Hersteller)

Bewegungsmelder mit Licht im Außenbereich haben zweierlei Funktion: Zum einen schrecken sie Einbrecher ab, zum anderen sorgen beleuchtete Wege und Treppen auch dafür, dass Sie oder Ihre Gäste nicht stolpern und sicher zur Eingangstür gelangen.

Wer seinen Außenbereich, also etwa den Hauseingang, die Terrasse, den Hof und die Einfahrt, absichern und im dunkleren Herbst beleuchten möchte, braucht einen praktischen Bewegungsmelder für außen. Im Handel sind viele Modelle unterschiedlicher Hersteller erhältlich. Doch angesichts der großen Auswahl verliert man als Verbraucher leicht den Überblick. Wir erklären, wie Bewegungsmelder für außen funktionieren, und stellen vom preiswerten Melder für Einsteiger bis zum Smarthome-Gerät empfehlenswerte Modelle vor.


Besonders großer Erfassungsbereich: Huber Motion 6

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  • Erfassungswinkel: 360 Grad
  • Reichweite: bis zu 20 m Durchmesser
  • Schaltlast: max. 2.000 Watt
  • Schutzklasse: IP65
  • Technik: k.A.

Mit einem besonders großen Erfassungsbereich überzeugt der Bewegungsmelder Motion 6 für außen von Huber. Drei Sensoren erfassen Bewegungen rundum (360 Grad Erfassungswinkel) und haben eine Reichweite von zehn Metern in jede Richtung. Es können Strahler mit einer Leistung von maximal 2.000 Watt angeschlossen werden. Man kann den Melder sowohl manuell einschalten als auch die Ansprechempfindlichkeit bei Dämmerung einstellen.

Bei der Beleuchtung kann eine Einschaltzeit zwischen zehn und 30 Sekunden gewählt werden, aber auch eine Dauerlichtfunktion ist vorhanden. Als einziges Modell im Vergleich kann der Präsenzmelder Motion 6 nicht nur an der Wand angebracht werden, sondern auch eine Deckenmontage ist möglich. Die Aufputz-Befestigung ist dank Steckklemmen zudem sehr einfach. Der Melder überzeugt zudem durch die höchste Schutzklasse im Vergleich: IP65 bedeutet, dass das Gerät staubdicht und sogar gegen Strahlwasser geschützt ist.

Perfekt fürs Smarthome: Philips Hue Bewegungsmelder

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  • Erfassungswinkel: 160 Grad horizontal, 80 Grad vertikal
  • Reichweite: bis zu 12 m
  • Schaltlast: nicht zutreffend
  • Schutzklasse: IP54
  • Technik: k.A.



Der Bewegungsmelder von Philips Hue ist ideal fürs Smarthome. Das moderne Modell kann an der Wand oder auch in Ecken montiert werden, eine Unterputz- oder Deckenmontage ist nicht möglich. Im Gegensatz zu den Meldern von Steinel und Busch-Jaeger wird der Sensor von Philips Hue mit Batterien betrieben. Ohne Verkabelung kann er so flexibel an jedem beliebigen Ort angebracht werden. Die Weitergabe der Daten erfolgt dann über Funk. Dank des großen Erfassungswinkels von 160 beziehungsweise 80 Grad und der Reichweite von bis zu zwölf Metern kann ein Großteil des Außenbereichs erfasst werden. Bewegungen werden vom Sensor zuverlässig erfasst, der auf Wunsch Strahler außen und im Innenbereich einschaltet.

Zusätzlich kann per App zum Beispiel eingestellt werden, dass das Licht angeht, wenn man nach Hause kommt. Eine integrierte Tageslichtfunktion erkennt, ob es noch hell ist, und schaltet die Beleuchtung erst ein, wenn sie nötig ist. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings die Philips Hue Bridge, das zentrale Steuerelement für das Hue-System. Darüber wird der Bewegungsmelder mit den Lampen verbunden, die natürlich auch zum Smarthome-System passen müssen. Das bedeutet zunächst einmal höhere Investition im Vergleich zu anderen Meldern. Dafür können Sie das Modell von Philips bequem über die Hue-App steuern und mit Amazons Alexa, Sonos oder auch dem Smart-TV vernetzen. Außerdem bietet es zusätzliche Funktionen.

Flexibel und effektiv: Steinel IS 180-2

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  • Erfassungswinkel: 180 Grad
  • Reichweite: bis zu 12 m
  • Schaltlast: max. 1000 W
  • Schutzklasse: IP54
  • Technik: Infrarot


Der Bewegungsmelder IS 180-2 von Steinel kann sowohl draußen als auch im Innenbereich zum Einsatz kommen. Er arbeitet mit Sensoren, die mit Infrarot funktionieren, und es können Leuchten mit bis zu einer Gesamtleistung von 1.000 Watt angeschlossen werden. Der Erfassungswinkel des Melders beträgt 180 Grad, seine Reichweite bis zu zwölf Meter. Der Erfassungsbereich kann mit den beiliegenden Abdeckblenden eingeschränkt und so flexibel den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Mit einem Drehregler können zudem Zeit- und Dämmerungsschwelle des Bewegungsmelders von Steinel stufenlos eingestellt werden. 

Ein weiterer Vorteil dieses Modells: Es verfügt über zwei in einem speziellen Winkel zueinander angeordnete Infrarot-Detektoren und ermöglicht damit die lückenlose Überwachung selbst großer Flächen bis 200 Quadratmeter. Die Montage kann sowohl Aufputz als auch Unterputz erfolgen. Das Gerät kann an der Wand und in Ecken angebracht werden, ein entsprechender Eckwandhalter ist im Lieferumfang enthalten. Eine Deckenmontage ist jedoch nicht möglich. Besonders schön: Der Hersteller gibt drei Jahre Garantie auf sein Infrarot-Gerät.

Für besonders starke Beleuchtung: Busch-Jaeger Busch-Wächter 90 ProfessionalLine

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  • Erfassungswinkel: 90 Grad
  • Reichweite: bis zu 12 m frontal und 6 m seitlich
  • Schaltlast: max. 3.680 Watt
  • Schutzklasse: IP55
  • Technik: Infrarot

Dieser Bewegungsmelder des deutschen Herstellers Busch-Jaeger überzeugt durch sein schlichtes und gleichzeitig leistungsstarkes Auftreten. So erfasst eine Profilinse jederzeit bis zu 50 Sektoren mit 200 Schaltsegmenten in einem Radius von 90 Grad. Die Abschaltverzögerung verzichtet zugunsten einer einfachen Bedienung auf vielfältige Einstellmöglichkeiten und bietet lediglich drei Abstufungen: eine, drei und fünf Minuten. Innovativ an diesem Gerät sind Boden- und Rückfeldüberwachung. Dadurch schaltet der Bewegungsmelder bei Wärmeerkennung nicht nur das Licht an, wenn sich ein Mensch oder ein Tier dem Haus nähert, sondern auch, wenn jemand aus dem Haus tritt. 

Ein Vorteil gegenüber dem Modell von Steinel: An das Busch-Jaeger-Produkt können auch Leuchtquellen mit hoher Leistung angeschlossen werden. Die Schaltleistung liegt bei maximal 3.680 Watt – das ist die höchste im Vergleich. Ein kleiner Nachteil ist dagegen, dass der Bewegungsmelder nur Aufputz und an der Wand montiert werden kann. Durch eine Reichweite von bis zu zwölf Metern nach vorn und jeweils sechs Metern zur Seite können Sie dennoch für nahezu lückenlose Abdeckung von Häuserecken oder Garagenöffnungen sorgen. Das gelingt außerdem durch den in alle Richtungen drehbaren Sensor.

Schnäppchen für Einsteiger: Deleycon MK2991

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  • Erfassungswinkel: 180 Grad
  • Reichweite: bis zu 12 m
  • Spannlast: max. 800 Watt
  • Schutzklasse: IP44
  • Technik: Infrarot

Der Bewegungsmelder Deleycon MK2991 bietet umfangreiche Leistung für kleines Geld. Das Gerät arbeitet mit Infrarot und ist für den Außenbereich, aber auch für Innenräume geeignet. Durch Drehung und Neigung lässt sich der Sensor optimal ausrichten, sodass er einen Erfassungswinkel von bis zu 180 Grad abdeckt. Die Dauer der Beleuchtung lässt sich zwischen zehn Sekunden und 15 Minuten einstellen. Auf Wunsch können Sie außerdem die Umgebungshelligkeit einstellen, bei welcher der Bewegungsmelder aktiviert wird.

Der Bewegungsmelder eignet sich zur Befestigung an einer geraden Wand ohne große Verwinkelungen. Das Gerät ist für die Aufputz-Montage ausgelegt und kann Lichtquellen mit bis zu 800 Watt Leistung auslösen, wenn Menschen oder Tiere sich innerhalb einer Reichweite von bis zu 12 Metern bewegen. Das ist eine im Vergleich deutlich geringere Schaltlast als die der anderen Modelle. Dafür kostet der preiswerte Melder jedoch auch deutlich weniger.

Unser Fazit

Bewegungsmelder können außen an Ihrem Haus oder an der Wohnung angebracht die Sicherheit erhöhen, vor allem wenn diese auch noch mit entsprechender Beleuchtung ausgestattet sind. Mit den Modellen der Marken Steinel und Busch-Jaeger macht man nichts falsch. Uns überzeugt aber vor allem der Melder Motion 6 von Huber mit seinem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis: Für einen guten Preis bekommt man ein flexibel anzubringendes Gerät mit großem Erfassungsbereich, großer Schaltlast und der besten Schutzklasse im Vergleich. Legt man auf modernste Technik und App-Anbindung Wert, ist der Bewegungsmelder von Philips Hue fürs Smarthome ideal.

Wichtige Fragen und Antworten rund um den Bewegungsmelder

Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es?

Möchte man einen Bewegungsmelder anbringen, muss man zunächst überlegen, welcher Melder zum Gebäude passt und welche Funktionen einem wichtig sind. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Unterputz-Bewegungsmelder und Aufputz-Bewegungsmelder. Die erste Variante sitzt unter der Wandfläche, was den Einbau erschwert. Allerdings haben Unterputz-Bewegungsmelder den Vorteil, dass sie sich sehr gut mit Smarthome-Systemen kombinieren lassen. Die zweite Variante sitzt auf der Wand und kann auch nachträglich leicht montiert werden. Dafür sind die Aufputz-Melder jedoch deutlicher sichtbar. 

Als Zweites sollte man entscheiden, ob der Bewegungsmelder an den Strom angeschlossen oder über Batterien betrieben werden soll. Letztere senden ihre Signale per Funk an einen zugehörigen Empfänger statt via Kabel an einen Strahler. Bei den über Kabel verbundenen Präsenzmeldern gilt es zu prüfen, ob man den Anschluss selbst vornehmen kann oder lieber einen Fachmann zurate ziehen sollte.

Worauf sollte man beim Kauf eines Bewegungsmelders achten?

Hat man sich für eine Variante von Bewegungsmeldern für außen entschieden, sollte man beim Kauf noch folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Erfassungswinkel: Je weiter er ist, desto größer ist der Bereich, auf den der Melder reagiert. 
  • Reichweite: Sie sollte der Grundstücksfläche, die ausgeleuchtet wird, angemessen sein.
  • Schaltlast/Leistung: Eine höhere Wattzahl ist wichtig für leistungsstarke Strahler.
  • IP-Schutzklasse: Je höher sie ist, desto wetterfester ist der Melder. Für Außenbereiche sollte die Schutzart mindestens IP44 betragen.

Interessant können Zusatzausstattung und weitere Funktionen sein. Eine Dauerlichtfunktion ist beispielsweise praktisch, wenn Sie den Bewegungsmelder auch zur Außenbeleuchtung benutzen wollen. Achten Sie auch auf notwendiges Zubehör für das Anbringen des Bewegungsmelders an der Wand, in Ecken oder für die Deckenmontage.

Wie funktionieren Bewegungsmelder?

Bewegungsmelder arbeiten in der Regeln mit Infrarot: Sie reagieren auf Wärme (Infrarot-Strahlung) von sich bewegenden Objekten, die in den Erfassungsbereich des Sensors geraten. Oft kann man einstellen, wann der Melder arbeiten soll, sodass er zum Beispiel erst nach Eintritt der Dämmerung auf Bewegungen reagiert.

Registriert der Bewegungsmelder außen Tiere oder Personen, etwa Besucher oder gar Einbrecher, reagiert er und löst die angeschlossene Beleuchtung aus, das heißt, das Licht geht an. Die Leuchtdauer kann bei den meisten Modellen ebenfalls eingestellt werden.

Wozu dienen Bewegungsmelder?

Bewegungsmelder im Außenbereich dienen einerseits dazu, Wege und Treppen im Dunkeln zu beleuchten. So können Sie und Ihre Besucher sich ohne Stolpergefahr bewegen und etwa Einkäufe aus dem Auto laden. Andererseits schrecken durch Bewegungsmelder ausgelöste Strahler Einbrecher ab und sorgen so für Sicherheit. Vollständigen Schutz bietet das natürlich nicht, deswegen sollte man gegebenenfalls auch mit Melder über Überwachungskameras oder eine Alarmanlage nachdenken.

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