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Die besten Wasserfilter im Vergleich – gegen Kalk und hartes Wasser

Gegen Kalk & hartes Wasser  

Drei alltagstaugliche Wasserfilter im Vergleich

03.08.2020, 08:41 Uhr | t-online.de, kat

Die besten Wasserfilter im Vergleich – gegen Kalk und hartes Wasser. Wenn beispielsweise Kalk die Trinkwasserqualität mindert, kann ein Wasserfilter sinnvoll sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Michael Blann)

Wenn beispielsweise Kalk die Trinkwasserqualität mindert, kann ein Wasserfilter sinnvoll sein. (Quelle: Michael Blann/Thinkstock by Getty-Images)

Das Leitungswasser ist in Deutschland eines der am besten überwachten Nahrungsmittel. Allerdings wird die hohe Qualität oft durch Kalk beeinträchtigt. Zusätzlich können Ablagerungen aus alten Leitungen und Armaturen die hohe Trinkwassergüte mindern. Daher kann es sinnvoll sein, sich einen Wasserfilter zuzulegen. Wir erklären, worauf es bei Tischwasserfiltern ankommt.

Wasserfilter sind eine umweltfreundliche und praktische Alternative zu Plastikflaschen aus dem Supermarkt: Man erspart sich einerseits den mühsamen Transport und vermeidet andererseits Müll durch Einwegflaschen aus Plastik. Hinzu kommt, dass gefiltertes Wasser in der Regel weniger Kalk enthält und weicher ist. Das gefilterte Wasser schont Ihre Küchengeräte, sei es die Kaffeemaschine oder der Wasserkocher. In puncto Nachhaltigkeit liegt man mit Wasserfiltern also vorn. Doch welches ist der beste Filter für Ihre Bedürfnisse? Wir haben uns drei Modelle genauer angesehen.

Wie funktioniert ein Tischwasserfilter?

Die Funktionsweise eines Tisch- oder Kannenfilters ist recht einfach: Im Grunde füllt man Leitungswasser in den Einfüllbehälter der Kanne ein und lässt es über beziehungsweise durch den Filter laufen. Unten im Gefäß sammelt sich dann das gefilterte Wasser im Entnahmebehälter. Die Kartusche, durch die das Trinkwasser aus der Leitung zur Filterung läuft, kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen und entsprechend auf verschiedene Arten funktionieren. Häufig sind es Aktivkohlefilter und Ionenaustauscher. Umkehrosmose ist ein effektives Filterverfahren, kommt jedoch bei Tischwasserfiltern nicht zum Einsatz.

Diese Wasserfilter sind zu empfehlen

Für unseren Vergleich haben wir uns auf Filterkannen konzentriert, weil fest verbaute Wasserfilter deutlich teurer und komplizierter in der Installation sind. Im Folgenden stellen wir Ihnen daher drei empfehlenswerte Tischwasserfilter vor:

Solides Markenprodukt: Brita Wasserfilter Marella

Wenn Sie ein solides Qualitätsprodukt zu schätzen wissen, ist der Wasserfilter Marella von Brita die richtige Wahl. Die Filterkartusche reinigt das Leitungswasser in drei Schritten: Zunächst werden Partikel wie Sand oder Rost aus dem Wasser gefiltert. Dann reduziert der Ionenaustauscher den Kalkgehalt. Er bindet außerdem die Schwermetalle Blei oder Kupfer, die leitungsbedingt im Wasser vorkommen können. Zuletzt werden durch den Aktivkohlefilter effektiv geschmacks- und geruchsstörende Stoffe wie Chlor aus dem Wasser gefiltert.

Sehr alltagstauglich: Die Kanne ist bis auf den Deckel spülmaschinenfest und passt in gängige Kühlschranktüren. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es außerdem schön, dass alle Teile der Filterkartuschen von Brita wiederverwendbar oder recycelbar sind. Als Besonderheit verfügt der Wasserfilter zudem über die Anzeige "Brita Memo", die Ihnen verlässlich anzeigt, wann die eingesetzte Filterkartusche zu wechseln ist – alle vier Wochen sollte dies geschehen. Sollten sie Ihnen ausgehen, können Sie die Kartuschen jederzeit nachbestellen. Zudem überzeugt das Markenprodukt mit einer guten Filterungsgeschwindigkeit von ein bis zwei Minuten pro Liter.

Mit einem hohen Gesamtvolumen von 2,4 Litern und einem Filtervolumen von 1,4 Litern eignet sich der Brita Wasserfilter durchaus für mehrere Personen. Den Wasserfilter Marella gibt es allerdings auch in einer XL-Variante mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Litern und einem Filtervolumen von zwei Litern, die besonders für Familien interessant sein dürfte.

Für Sportler: BWT Tischwasserfilter Penguin

Das Modell von BWT filtert nicht nur Chlor, Kalk und Schwermetalle aus dem Trinkwasser, sondern reichert es zusätzlich mit Magnesium an. Daher ist das Produkt laut Hersteller insbesondere für Sportler und Schwangere gedacht, die einen erhöhten Magnesiumbedarf haben. Man sollte allerdings bedenken, dass sich dadurch die Härte des Wassers erhöht.

Mit einem sehr hohen Gesamt- und Filtervolumen von 2,7 beziehungsweise 1,5 Litern übertrifft der BWT-Tischwasserfilter Penguin sogar das Fassungsvermögen des Wasserfilters von Brita. Wie beim Konkurrenzprodukt gibt es außerdem eine digitale Anzeige für den Filterwechsel. Neue Filterkartuschen können bequem nachbestellt werden.

Die Kanne von BWT benötigt etwas weniger als zwei Minuten, um einen halben Liter Leitungswasser zu filtern. Auch dieser Wasserfilter ist bis auf den Deckel spülmaschinenfest und passend für gängige Kühlschranktüren.

Elegantes Design: pH Vitality 

Diese Kanne ist definitiv ein Hingucker und wirkt nicht wie die anderen vorgestellten Wasserfilter wie ein rein funktionales Produkt. Sie bietet jedoch nicht nur ein schickes Design, sondern auch Nachhaltigkeit, indem sie komplett ohne Plastik auskommt. Es werden nämlich nur natürliche Materialien verwendet und der Wasserfilter kommt ohne Kartuschen aus: Die Filtersäckchen sollen für je 400 Liter gefiltertes Trinkwasser reichen und können problemlos nachgekauft werden. Vorteilhaft ist, dass man die Säckchen theoretisch in jedem Gefäß nutzen kann, da sie nicht wie Filterkartuschen fest eingesetzt werden müssen.

Der Tischwasserfilter befreit Leitungswasser von Schadstoffen, Schwermetallen und beispielsweise Chlor und reduziert Kalk. Außerdem erhöht er laut Herstellerangaben den pH-Wert und stellt ionisiertes Wasser her, das zusätzlich unter anderem mit Magnesium und Kalzium remineralisiert wird. Dadurch sollen Übersäuerung verhindert und der Geschmack verbessert werden.

Der Wasserfilter pH Vitality hat ein Gesamtvolumen von 1,8 Litern, das aufgrund der Filterart mit der gefilterten Wassermenge identisch ist. Die Reinigung ist leicht, da die Kanne aus Edelstahl besteht. Sie passt außerdem in den Kühlschrank. Besonders praktisch: Der Hersteller bietet eine Geld-zurück-Garantie, wenn man nicht zufrieden mit dem Produkt ist. 

Unser Fazit 

Da das Leitungswasser in Deutschland stark überwacht wird und eine hohe Qualität hat, ist ein Wasserfilter hierzulande kein Muss. Er kann aber viele Vorteile haben, insbesondere dort, wo alte Leitungen für Ablagerungen im Trinkwasser sorgen und wo es sehr kalkhaltig ist. Wir empfehlen den Wasserfilter Marella von Brita, der einfach und praktisch in der Nutzung ist und das Wasser (in drei Schritten) sehr schnell filtert.

Wie sinnvoll ist ein Wasserfilter?

Leitungswasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Ob ein Wasserfilter sinnvoll ist, hängt daher zum Beispiel davon ab, ob das Trinkwasser stark kalkhaltig ist oder Leitungen alt beziehungsweise aus Blei sind und die Qualität des Wassers dadurch beeinträchtigt ist. Wasserfilter sind in beiden Fällen nützlich, denn je nach eingesetzter Technik reinigen sie das Wasser, machen es weicher und befreien es von Schadstoffen, Bakterien, Keimen, Schwermetallen oder Stoffen wie Chlor, die Geruch und Geschmack des Wassers beeinträchtigen. Das durch Wasserfilter kalkreduzierte, weichere Wasser schont außerdem etwa Kaffeemaschinen und Wasserkocher und erhöht so deren Lebensdauer.

Worauf sollte man beim Kauf eines Wasserfilters achten?

Wasserfilter unterscheiden sich in ihren Eigenschaften unter anderem durch folgende Punkte, die bei der Auswahl des Produktes eine Rolle spielen sollten:

  • Typ: Es gibt sowohl Fabrikate mit Kartusche als auch Filter für den Wasserhahn. Erstere haben den Vorteil, dass sie nicht aufwendig montiert werden müssen, sondern nur in eine Kanne einzusetzen sind. Wasserhahnfilter hingegen sind zwar einmal fest zu installieren, dafür liefern sie unmittelbar und langfristig gefiltertes Wasser. Sie sind umweltfreundlicher, weil nicht regelmäßig Kartuschen entsorgt und nachgekauft werden müssen. Dafür sind sie aber auch deutlich teurer.
  • Gesamtvolumen: Das Gesamtfassungsvermögen setzt sich aus dem Volumen des Einfüll- und des Entnahmebehälters zusammen. Dabei nimmt der Einfüllbehälter das ungefilterte Leitungswasser auf, während der Entnahmebehälter das gefilterte Wasser sammelt. Abhängig davon, ob Sie den Tischkannenfilter einzeln oder mit mehreren Personen gleichzeitig nutzen, sollte das Fassungsvermögen gewählt werden.
  • Gefilterte Wassermenge: Wenn Sie vom Gesamtvolumen das Volumen des Einfüllbehälters abziehen, erhalten Sie die Kapazität des Entnahmebehälters und damit die Menge des gefilterten Trinkwassers.
  • Filterungsgeschwindigkeit: Sie ist unter anderem abhängig von der Art und Qualität des eingesetzten Filters.
  • Material: Tischwasserfilter sind häufig aus Plastik. Man sollte daher darauf achten, dass sie frei von Bisphenol A (BPA) sind. Denn auch wenn der Stoff das Plastik härter und robuster macht, kann er sich negativ auf den menschlichen Hormonhaushalt auswirken. Die von uns vorgestellten Produkte sind selbstverständlich alle BPA-frei.

Wie oft sollte man die Filterkartusche eines Tischwasserfilters wechseln?

Die Kartuschen von Wasserfiltern sollten regelmäßig gewechselt werden. Wie oft das notwendig ist, geben die Hersteller in der Regel in Wochen, mit der Anzahl von Filtervorgängen oder auch in Litern, die mit einer Kartusche gefiltert werden können, an. Diese Angaben der Hersteller sollte man unbedingt beachten.

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