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Mobile Klimaanlage kaufen: Fünf Geräte im Vergleich

Kaufberatung  

Mobile Klimaanlage kaufen: Fünf Geräte im Vergleich

26.08.2019, 11:47 Uhr | as , t-online.de

Auch in Deutschland kommt man im Sommer mittlerweile richtig ins Schwitzen. Mobile Klimaanlagen sorgen ohne großen Aufbau für angenehme Temperaturen. Wir stellen fünf Geräte vor und erklären, was Sie beim Kauf beachten müssen – und warum nicht nur der hohe Stromverbrauch umweltschädigend sein kann.

Mobile Klimaanlagen, auch Monoblockgeräte genannt, zeichnen sich durch den flexiblen Einsatzbereich aus. Die All-in-One-Geräte lassen sich in jedem Raum platzieren, je nachdem wo sie gerade gebraucht werden.

Darauf sollten Sie bei beim Kauf von Klimaanlagen achten

Wie bei jeder stationären Klimaanlage muss auch bei einem mobilen Klimagerät die warme Abluft irgendwohin. Diese wird in der Regel über einen großen Abluftschlauch abgeleitet, der aus dem Fenster gehängt werden muss.

Viele Klimaanlagen sind nicht nur wahre Stromfresser, sondern verwenden auch umweltschädliche Kältemittel. Entweichen beispielsweise 500 Gramm Kältemittel mit der Bezeichnung „R410A“, dann schadet es der Umwelt wie die Flugreise eines Passagiers von Frankfurt nach Dubai, mahnt die Stiftung Warentest. Die Kältemittel „R32“ und insbesondere „R290“ sind deutlich weniger umweltschädigend.

Zudem sollten Sie auch von der Größe des Raums abhängig machen, welche Klimaanlage Sie kaufen. Dabei hilft die Kennzahl BTU/h (British Thermal Unit pro Stunde). Je höher diese ist, desto mehr Luft kann das Klimagerät in der Stunde kühlen.

Die besten Klimageräte im Test

Die Stiftung Warentest hat im Juli 2018 Klimageräte getestet. Wir stellen unter anderem den Testsieger vor.

Der Klimaanlagen-Testsieger: De’Longhi PAC EX100 Silent

Im Test der Stiftung Warentest überzeugte das Klimagerät De’Longhi PAC EX100 Silent am meisten. Trotzdem erhielt es nur die Note 2,8 – also befriedigend. Den Testern zufolge kam kein Monoblockgerät mit Abluftschlauch an die Kühlleistung einer fest verbauten Split-Klimaanlage heran.

Das Modell von De’Longhi soll laut Herstellerangaben problemlos bis zu 110 Kubikmeter Luft kühlen können. Bei einer Deckenhöhe von 2,50 Metern entspricht dies 44 Quadratmetern Raum. Außerdem benutzt es das umweltfreundlichere Kältemittel „R290“.

Bei mobilen Klimageräten müssen Sie generell eine hohe Lärmbelastung in Kauf nehmen. De’Longhi wirbt zwar damit, dass die Klimaanlage durch ihre Bauweise besonders leise arbeitet und somit auch im Schlafzimmer zum Einsatz kommen kann. Die Tester der Stiftung Warentest konnten jedoch keinen signifikanten Lautstärkeunterschied zu anderen Geräten feststellen. Die mobile Klimaanlage ist mit einem benutzerfreundlichen LED-Bedienfeld ausgestattet und liegt im höheren Preissegment.

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  • Monoblockgerät mit Schlauch
  • Kältemittel: R290
  • Kühlung BTU/h: 10.000
  • Energieklasse: A++
  • Kühlleistung: 2,5 kW
  • Verbrauch: 0,7 kWh/60 min
  • Lautstärke / Geräuschpegel: 61 – 62 dB
  • empfohlene Raumgröße: max. 110 m³
  • Ventilator: ja, drei Stufen
  • Gewicht: 28 kg

Der Preis-Leistungs-Sieger: Comfee mobiles Klimagerät

Für den kleineren Geldbeutel hat die Stiftung Warentest das Klimagerät von Comfee zum Preis-Leistungs-Sieger gekürt. Trotz des Preisunterschieds zum Testsieger kühlt die Klimaanlage mit Abluftschlauch im Vergleich mindestens genauso gut.

Dafür bemängelten die Tester einen deutlich höheren Stromverbrauch. Dadurch rechnet sich der geringe Anschaffungspreis über viele Jahre hinweg eventuell nicht mehr, je nachdem wie intensiv Sie das Gerät nutzen. Das Comfee-Gerät kühlt laut Hersteller Räume mit bis zu 32 Quadratmetern Fläche und läuft ebenfalls mit dem umweltschonenderen Kältemittel „R290“.

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  • Monoblockgerät mit Schlauch
  • Kältemittel: R290
  • Kühlung BTU/h: 10.000
  • Energieklasse: A+
  • Kühlleistung: 2,9 kW
  • Stromverbrauch: 1 kWh/60 min
  • Lautstärke / Geräuschpegel: 61 – 62 dB
  • empfohlene Raumgröße: 80m³
  • Ventilator: ja, drei Stufen
  • Gewicht: 33 kg

Das leistungsstarke Klimagerät: Trotec PAC 3900 X

Das Trotec PAC 3900 X Monoblockgerät ist ein 3-in-1-Klimagerät, das abkühlt, ventiliert, filtert und entfeuchtet. Der Hersteller gibt eine Raumgröße von bis zu 130 Kubikmetern an. Der Ventilator hat drei Stufen und eine Schwingfunktion. Das Raumklima lässt sich individuell programmieren und auch per Timerfunktion steuern. Alternativ können Sie die Regelung des Raumklimas dem Gerät auch in Eigenregie überlassen. Beim Erreichen der voreingestellen Wunschtemperatur schaltet es automatisch ab.

Der Hersteller bietet auch eine passende Fenster- und/oder Türabdichtung für den Abluftschlauch an. Der Trotec PAC 3900 X Monoblock war nicht im Test von Stiftung Warentest, wurde aber von mehr als 90 Prozent der Käufer auf Amazon mit "sehr gut" bewertet. 

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  • Monoblockgerät mit Schlauch
  • Kältemittel: R290
  • Kühlung BTU/h: 13.300
  • Energieklasse: A
  • Kühlleistung: 3,9 kW
  • Stromerbrauch: 1,5 kWh
  • Lautstärke / Geräuschpegel: 65 dB
  • empfohlene Raumgröße: bis 130m³
  • Ventilator: ja, drei Stufen
  • Gewicht: 35 kg

Die mobile Split-Klimaanlage: Trotec PAC 4600

Mit dem Modell PAC 4600 hat Trotec ein Klimagerät im Sortiment, welches nicht wie herkömmliche Split-Geräte fest verbaut werden muss. Bei Split-Geräten findet der Kühlvorgang an der Außeneinheit statt. Anschließend fließt das Kältemittel über einen Schlauch nach innen, um dort die Luft zu kühlen. Das ist nicht nur deutlich effektiver, sondern zumindest an der Inneneinheit auch deutlich leiser.

Außerdem ist der Kältemittelschlauch deutlich schmäler als der Luftschlauch eines Monoblockgerätes. Dadurch strömt weniger warme Luft durch den Fensterspalt in die Wohnung oder das Haus. Sie sollten jedoch immer besonders darauf achten, dass der Schlauch unbeschädigt bleibt: Das Modell nutzt das Kältemittel „R410A“, wodurch die Umwelt beim Austritt der Flüssigkeit stark belastet werden würde. Im Vergleich mit Monoblöcken ist der Preis zwar hoch bemessen. Andere Split-Klimaanlagen kosten jedoch durchaus nochmal 1.000 Euro mehr.

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  • Splitgerät (ein Innengerät, ein Außengerät)
  • Kältemittel: R410A
  • Kühlung BTU/h: 14.500
  • Energieklasse: B
  • Kühlleistung: 4,3 kW
  • Stromverbrauch: 346kWh/​Jahr
  • Lautstärke / Geräuschpegel: 59 dB (innen), 64 dB (außen)
  • empfohlene Raumgröße: 120 m³
  • Ventilator: ja, drei Stufen
  • Gewicht: 35 kg + 14 kg

Das smarte Gerät: Dyson Pure Hot + Cool

Während es schon Split-Geräte mit App-Anbindung gibt, sucht man das bei Monoblöcken bisher vergeblich. Deshalb haben wir noch den Dyson Pure Hot + Cool herausgesucht. Das Dyson-Modell ist Luftreiniger, Ventilator und Heizlüfter in einem. Im Winter macht es Ihr Zuhause warm, im Sommer funktioniert es wie ein normaler Ventilator. Es kühlt die Luft also nicht, filtert sie aber gleichzeitig mit einem HEPA-Filter und bietet sich so insbesondere für Allergiker an.

Zum smarten Gadget wird der Dyson dank der App-Anbindung. So können Sie entspannt von der Couch aus die Luftqualität überwachen und das Gerät gleichzeitig steuern. Neben einem manuellen Modus kann es auch automatisch die Raumluft überwachen. Dann springt der Dyson immer an, wenn die Luft zu schlecht oder zu kalt wird.

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  • Luftreiniger, Ventilator und Heizlüfter
  • 360°-HEPA-Filter mit Glasfasern und Aktivkohle-Schicht
  • Gewicht: 4 kg
  • mit App-Steuerung
  • inkl. Fernbedienung und Batterien

Klimaanlagen mit Abluftschlauch: Wohin mit dem Schlauch?

Jede Klimaanlage hat die Aufgabe, mithilfe von Kältemitteln der Raumluft die Wärme zu entziehen. Das Kältemittel nimmt dabei die Wärme auf und muss diese nach außen abtransportieren. Bei einem Splitgerät ist dafür das Außengerät zuständig, bei einer mobilen Klimaanlage übernimmt der Schlauch diese Aufgabe.

Der Schlauch muss also nach außen führen, damit die Wärme nicht einfach nur wieder in den Raum geblasen wird. Der Abluftschlauch wird in der Regel durch eine Fensteröffnung nach außen geführt. Allerdings sollte die Fensteröffnung möglichst klein sein, da sonst zuviel warme Luft von außen gleichzeitig wieder nach innen gelangt.

Deshalb bieten einige Hersteller passende Fensterabdichtungen für mobile Klimaanlagen an, mit denen sich der Spalt in einem gekippten Fenster oder einer gekippten Balkontür abdichten lässt. Sie sind mit einem Reißverschluss ausgestattet, sodass sich Fenster oder Türen trotz montiertem Abluftschlauch noch öffnen lassen.

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