Sie sind hier: Home > Haushalt und Wohnen > Haushaltsgeräte >

Mobile Klimaanlage kaufen: Fünf Geräte im Vergleich

Kaufberatung  

Mobile Klimaanlage kaufen: Fünf Geräte im Vergleich

Von Adrian Smiatek

05.02.2019, 14:00 Uhr
.  (Quelle: Hersteller)

(Quelle: Hersteller)

Der "Sahara-Sommer" 2018 hat gezeigt, dass man auch in Deutschland so richtig schwitzen kann. Mobile Klimaanlagen sollen da ohne großen Aufbau für angenehme Temperaturen sorgen. t-online.de stellt fünf Geräte vor und erklärt, was Sie beim Kauf beachten müssen – und warum nicht nur der hohe Stromverbrauch umweltschädigend sein kann.

Darauf sollten Sie bei beim Kauf von Klimageräten achten

Mobile Klimageräte, oder auch Monoblock-Geräte genannt, zeichnen sich durch den flexiblen Einsatzbereich aus. Die All-in-One-Geräte lassen sich prinzipiell in jedem Raum platzieren, je nachdem wo sie gerade gebraucht werden. Wie bei jeder stationären Klimaanlage muss auch bei einer mobilen Variante die warme Abluft irgendwo hin. Diese wird in der Regel über einen großen Schlauch abgeleitet, der aus dem Fenster gehängt werden muss.

Viele Klimaanlagen sind nicht nur wahre Stromfresser, sondern verwenden auch umweltschädliche Kältemittel. Entweichen beispielsweise 500 Gramm Kältemittel mit der Bezeichnung „R410A“, dann schadet es der Umwelt wie die Flugreise eines Passagiers von Frankfurt nach Dubai, mahnt die Stiftung Warentest an. Das Kältemittel „R32“ und insbesondere „R290“ sind deutlich weniger umweltschädigend.

Zudem sollten auch von der Raumgröße abhängig machen, welche Klimaanlage Sie kaufen. Dabei hilft die Kennzahl BTU/h (British Thermal Unit pro Stunde). Je höher diese ist, desto mehr Luft kann das Klimagerät in der Stunde kühlen.

Mobile Klimaanlage kaufen  diese Geräte haben im Test gut abgeschnitten:

Der Testsieger: De’Longhi PAC EX100 Silent

Im Test der Stiftung Warentest überzeugte das Klimagerät De’Longhi PAC EX100 Silent am meisten. Trotzdem erhielt es nur die Note 2,8 – also befriedigend. Den Testern zufolge kam kein Monoblock-Gerät an die Kühlleistung einer fest verbauten Split-Klimaanlage heran. Das De’Longhi-Gerät soll laut Herstellerangaben problemlos bis zu 110 Kubikmeter Luft kühlen können. Bei einer Deckenhöhe von 2,50 Metern entspricht dies 44 Quadratmetern Wohnraum. Außerdem benutzt es das umweltfreundlichere Kältemittel „R290.“

Bei mobilen Klimageräten müssen generell eine hohe Lärmbelastung in Kauf nehmen. De’Longhi wirbt zwar damit, dass das Gerät durch seine Bauweise besonders leise arbeitet und somit auch im Schlafzimmer zum Einsatz kommen kann. Die Tester der Stiftung Warentest konnten jedoch keinen signifikanten Lautstärkeunterschied zu anderen Geräten feststellen. Die mobile Klima-Lösung ist mit einem benutzerfreundlichen LED-Bedienfeld ausgestattet und liegt im höheren Preissegment.

De’Longhi PAC EX100 Silent

  • Kältemittel: R290
  • BTU/h: 10.000
  • Energieklasse: A++
  • Verbrauch: 0,7 kWh/60 min
  • Geräuschpegel: 61 – 62 dB
  • Gewicht: 28 kg

Der Preis-Leistungs-Sieger: Comfee mobiles Klimagerät

Für den kleineren Geldbeutel hat die Stiftung Warentest das Klimagerät von Comfee zum Preis-Leistungs-Sieger gekürt. Trotz des Preisunterschieds zum Testsieger kühlt das Gerät mindestens genauso gut. Dafür bemängelten die Tester einen deutlich höheren Stromverbrauch. Dadurch rechnet sich der geringe Anschaffungspreis über viele Jahre hinweg eventuell nicht mehr, je nachdem wie intensiv Sie das Gerät nutzen. Das Comfee-Gerät kühlt laut Hersteller Räume bis zu 32 Quadratmetern Fläche und läuft ebenfalls mit dem umweltschonenderen Kältemittel „R290.“

Comfee mobiles Klimagerät

  • Kältemittel: R290
  • BTU/h: 10.000
  • Energieklasse: A+
  • Verbrauch: 1 kWh/60 min
  • Geräuschpegel: 61 – 62 dB
  • Gewicht: 33 kg

Das leistungsstarke Klimagerät: TROTEC PAC 4700 X

Für größere Räume empfiehlt sich das TROTEC PAC 4700 X. Mit 16.000 BTU/h kühlt es in einer Stunde 60 Prozent mehr Luft als die zuvor genannten Modelle. Bei einer Raumhöhe von 2,50 Metern können laut Hersteller somit bis zu 62 Quadratmetern Fläche gekühlt werden. Die höhere Kühlleistung macht sich aber im Stromverbrauch bemerkbar. 1,8 kWh in 60 Minuten frisst das TROTEC-Gerät. Das ist der 2,5-fache Stromverbrauch im Vergleich zum Testsieger von De’Longhi. Doch nicht nur der höhere Stromverbrauch belastet die Umwelt. Das TROTEC-Klimagerät läuft mit dem umweltschädigenden Kältemittel „R410A.“

TROTEC PAC 4700 X

  • Kältemittel: R410A
  • BTU/h: 16.000
  • Energieklasse: A
  • Verbrauch: 1,8 kWh/60 min
  • Geräuschpegel: 65 dB
  • Gewicht: 35 kg

Die mobile Split-Anlage: TROTEC PAC 4600

Mit der Klimagerät PAC 4600 hat TROTEC ein Split-Klimagerät im Sortiment, welches nicht wie herkömmliche Split-Geräte fest verbaut werden muss. Bei Split-Geräten findet der Kühlvorgang an der Außeneinheit statt. Anschließend fließt das Kältemittel über einen Schlauch nach innen, um dort die Luft zu kühlen. Das ist nicht nur deutlich effektiver, sondern zumindest an der Inneneinheit deutlich leiser.

Außerdem ist der Kältemittelschlauch deutlich schmäler als der Luftschlauch eines Monoblock-Gerätes. Dadurch strömt weniger warme Luft durch den Fensterspalt in die Wohnung oder das Haus. Sie sollten jedoch immer besonders darauf achten, dass der Schlauch unbeschädigt bleibt: Das Gerät nutzt das Kältemittel „R410A“, wodurch die Umwelt beim Austritt der Flüssigkeit stark belastet werden würde. Im Vergleich mit Monoblöcken ist der Preis zwar hoch bemessen. Andere Split-Geräte kosten jedoch durchaus nochmal 1000 Euro mehr.

TROTEC PAC 4600

  • Kältemittel: R410A
  • BTU/h: 14.500
  • Energieklasse: B
  • Verbrauch: 346 kWh/annum (geschätzter Jahresverbrauch)
  • Geräuschpegel: 59 dB (innen), 64 dB (außen)
  • Gewicht: 35 kg (Inneneinheit), 14 kg (Außeneinheit)

Das smarte Gerät: Dyson Pure Hot + Cool

Während es schon Split-Geräte mit App-Anbindung gibt, sucht man das bei Monoblöcken bisher vergeblich. Deshalb haben wir noch den Dyson Pure Hot + Cool herausgesucht. Das Dyson-Gerät ist Luftreiniger, Ventilator und Heizlüfter in einem. Im Winter macht es Ihr Zuhause warm, im Sommer funktioniert es wie ein normaler Ventilator. Es kühlt die Luft also nicht, filtert sie aber gleichzeitig mit einem HEPA-Filter und bietet sich so insbesondere für Allergiker an.

Zum smarten Gadget wird der Dyson dank der App-Anbindung. So können Sie entspannt von der Couch aus die Luftqualität überwachen und das Gerät gleichzeitig steuern. Neben einem manuellen Modus kann es auch automatisch die Raumluft überwachen. Dann springt der Dyson immer an, wenn die Luft zu schlecht oder zu kalt wird.

Dyson Pure Hot + Cool

  • Luftreiniger, Ventilator und Heizlüfter
  • 360°-HEPA-Filter mit Glasfasern und Aktivkohle-Schicht
  • Gewicht: 4 kg
  • mit App-Steuerung
  • inkl. Fernbedienung und Batterien

Für die Produkte, die über diese Seite verkauft werden, erhält t-online.de eine Provision vom Händler. Für Sie als Käufer entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe