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Sonnencreme-Test: Stiftung Warentest zeigt den besten Sonnenschutz mit LSF 30 und 50+

Sonnencreme im Test  

Stiftung Warentest: Diese Sonnenschutzmittel bieten "guten" UV-Schutz

22.07.2021, 16:12 Uhr | kat, MoS, t-online, AH

Sonnencreme-Test: Stiftung Warentest zeigt den besten Sonnenschutz mit LSF 30 und 50+. Sonnenschutzmittel im Test: Diese Cremes bieten den besten UV-Schutz! (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Ridofranz)

Sonnenschutzmittel im Test: Diese Cremes bieten den besten UV-Schutz! (Quelle: Ridofranz/Thinkstock by Getty-Images)

Sommer, Sonne, Sonnenbrand: Nicht nur empfindliche Haut sollte mit Sonnencreme vor UV-Strahlen geschützt werden. In ihrem Test hat die Stiftung Warentest 17 Sonnenschutzmittel mit den Lichtschutzfaktoren 30, 50 und 50+ untersucht. Wir stellen einige der besten Sonnencremes vor.

Egal ob auf dem heimischen Balkon, bei längeren Spaziergängen oder am Strand: Sonnenschutzmittel sollte immer dabei sein, denn ohne Schutz können die gefährlichen UV-Strahlen leichter in die Haut eindringen und so Hauterkrankungen verursachen. In der "test"-Ausgabe 07/2021 hat die Stiftung Warentest 17 Sonnenschutzmittel mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren unter die Lupe genommen. Wir stellen einige der "guten" Sonnencremes vor. 

Sonnenschutzmittel im Test: So testet die Stiftung Warentest

Insgesamt 17 Cremes, Lotionen und Sprays hat die Stiftung Warentest in ihrem Test vom Juli 2021 untersucht. Darunter befanden sich Produkte mit hohem bis sehr hohem Lichtschutzfaktor (30, 50 und 50+) sowie Sonnenschutzmittel aus unterschiedlichen Preisklassen von günstig bis teuer. Die wichtigsten Kriterien der Prüfer waren die Einhaltung des ausgewiesenen Schutzes und die Feuchtigkeitsanreicherung. Untersucht wurden außerdem die Handhabung und die Beschriftung.   

Sonnencremes im Test: Diese Produkte sind empfehlenswert

Von 17 getesteten Sonnenschutzmitteln mit den Lichtschutzfaktoren (LSF) 30, 50 und 50+ wurden im Test 13 Produkte mit dem Gesamturteil "sehr gut" und "gut" bewertet. Nur drei Sonnencremes fielen wegen mangelhaftem Sonnenschutz durch. Ein Mittel war "befriedigend". Gut und sehr gut schnitten vor allem die günstigeren Produkte ab. Zu den Testsiegern mit "sehr guten" Gesamtnoten zählen Sonnencremes der Discounter dm, Müller und Rossmann.

Die Sonnenmilch Ambre Solaire Sensitive expert+ von Garnier und das Spray Anthelios Invisible von La Roche-Posay liegen mit der Gesamtnote "gut (1,7)" knapp hinter den Testsiegern. Auch die Gel-Creme Sun Sensitive von Cetaphil mit der Note "gut (1,8)" ist empfehlenswert. Das wasserfeste Sonnenspray von Jean & Len ist der Testsieger aus dem letzten Test. Wir stellen Ihnen die Produkte im Detail vor:

Der Preis-Leistungs-Tipp: Garnier Ambre Solaire Sensitive expert+ Sonnenmilch

Das Testergebnis: Die Sonnenmilch von Garnier konnte im Test der Stiftung Warentest überzeugen und erhielt dafür die Gesamtnote "gut (1,7)". In puncto UVA- und UVB-Schutz steht die Sonnenmilch den Testsiegern in nichts nach. Die Tester bewerteten die Anwendungseigenschaften sogar besser als die der Testsieger.

Produktdetails: Die Sonnenmilch von Garnier mit Lichtschutzfaktor 50+ ist besonders für empfindliche Haut geeignet. Durch den hohen Lichtschutzfaktor und die verträgliche Zusammensetzung eignet sie sich gut für helle, sensible und sonnenintolerante Haut. Sie ist sowohl frei von Parabenen, Aceton und Paraffinen als auch amoniakfrei, sulfatfrei und glutenfrei. Trotz der wasserfesten Eigenschaften zieht die Sonnenmilch schnell ein und hinterlässt somit keine Streifen auf der Haut.

Die Feuchtigkeitsspendende: La Roche-Posay Anthelios Invisible Spray 

Das Testergebnis: Auch das Sonnenspray Anthelios Invisible von La Roche-Posay wurde mit der Gesamtnote "gut (1,7)" bewertet. In der Kategorie Feuchtigkeitsanreicherung erhielt das Spray die beste Teilnote unter den "guten" Sonnenschutzmitteln.

Produktdetails: Das Spray mit Lichtschutzfaktor 50+ eignet sich wie die Sonnenmilch von Garnier für empfindliche Hauttypen und Personen, die zu einer Sonnenallergie neigen. Es ist sehr leicht, fettet nicht und hat keine klebende Textur. Es ist besonders resistent gegen Schweiß, Sand und Wasser. Glycerin schenkt der Haut intensiv Feuchtigkeit, sodass sie nicht austrocknet.

Bei fettiger Haut: Cetaphil Sun Sensitive Gel-Creme 

Das Testergebnis: Mit der Gesamtnote "gut (1,8)" liegt die Gel-Creme Sun Sensitive von Cetaphil nur knapp hinter den anderen beiden Produkten. Die Tester der Stiftung Warentest bemerkten vor allem die "gute" Deklaration und Übersichtlichkeit der Verpackung. Auch der Sonnenschutz und die Handhabung wurden mit "sehr gut" gelobt.

Produktdetails: Die Gel-Creme mit Lichtschutzfaktor 30 bietet vor allem effektiven Sonnenschutz für zu Sonnenallergie, Mallorca-Akne und Unreinheiten neigender Haut. Auch bei fettiger Haut kann diese Sonnencreme problemlos verwendet werden. Sie ist schweiß- und wasserresistent. Dabei kommt die Creme ohne Konservierungsstoffe, Parfüm und Emulgatoren aus. Das macht sie sehr leicht. Sie klebt nicht, zieht schnell ein und bietet effektiven Sofortschutz vor intensiver UV-Strahlung.

Der Testsieger aus dem letzten Test: Sonnenspray von Jean & Len

Das Testergebnis: Das wasserfeste Spray von Jean & Len gehörte mit dem Gesamturteil "sehr gut" zu den Testsiegern der "test"-Ausgabe 07/2019 und fällt besonders durch seinen hohen Lichtschutzfaktor von 50 positiv auf.

Produktdetails: Das Sonnenschutzmittel ist vegan und frei von Zusatzstoffen. Durch den Verzicht auf Parabene, Silikone, Nanopartikel und Emulgatoren ist es auch für Allergiker geeignet. Als Spray ist der Sonnenschutz leicht auf die Haut aufzutragen. Wer generell einen hohen Lichtschutzfaktor benötigt, ist mit diesem Produkt sehr gut beraten. Die Sonnencreme bietet Sofortschutz für die ganze Familie.

Unser Fazit

Die im Juli 2021 getesteten und hier vorgestellten Sonnencremes bieten alle einen umfassenden UV-Schutz. Sowohl die Sonnenmilch von Garnier und das Spray von La Roche-Posay als auch die Gel-Creme von Cetaphil bieten effektiven Sonnenschutz. Für Allergiker eignet sich auch die Testsieger-Creme von Jean & Len aus dem letzten Test der Stiftung Warentest. 

Wenn Sie besonders empfindliche Haut haben, achten Sie auf den Verzicht von Zusatzstoffen wie Parfüm. Je nach Bräunungstyp der Haut greifen Sie zu den verschiedenen Lichtschutzfaktoren. Vor allem Kinder und sehr helle Hauttypen sollten auf einen hohen Lichtschutzfaktor ab 50 achten. Sonnencreme für Kinder hat die Stiftung Warentest im Juli 2020 getestet, die Ergebnisse finden Sie hier.

Wichtige Fragen rund um Sonnencreme

Warum sollte man Sonnenschutzmittel verwenden?

Die goldene Regel beim Sonnenschutz lautet "reichlich und regelmäßig". Die Haut vor der Sonneneinstrahlung schützen sollte oberstes Gebot sein. Denn ein Sonnenbrand ist nicht nur ärgerlich und schmerzhaft, er schädigt die Haut auch dauerhaft. Im schlimmsten Fall kann durch zu häufige ungeschützte Sonneneinstrahlung Hautkrebs entstehen. Ungeschützt altert die Haut zudem stärker und ist anfälliger für Sonnenallergien.

Deshalb gilt: Sonnencreme, Sonnenöl oder Sonnenmilch muss auf alle ungeschützten Körperpartien aufgetragen werden. Dies sollte unbedingt vor dem Sonnenbaden geschehen und in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Wie viel Sonnenschutzmittel sollte man verwenden?

Bei der Anwendung nicht mit dem Schutzprodukt sparen, sondern die Creme immer großzügig auftragen. Für einen Erwachsenen empfehlen Hautärzte etwa 40 bis 45 Milliliter pro Cremevorgang (drei Esslöffel voll).

Wer Make-up trägt, sollte die Sonnencreme zuerst auftragen und einziehen lassen. Im Anschluss kann man sich dann ganz normal schminken.

Wie oft soll Sonnencreme und Sonnenspray aufgetragen werden?

Wie oft Sonnencreme aufgetragen werden soll, hängt von der Situation ab. Ist man einen ganzen Tag über in der Sonne unterwegs, sollte man sich etwa 20 Minuten, bevor man in die Sonne geht, zum ersten Mal eincremen. Dabei auch besonders auf Nasenrücken und Ohren achten, dort bekommt man besonders schnell einen Sonnenbrand.

Der Schutz sollte über den Tag verteilt dann noch wenigstens zweimal erneuert werden, auch bei einem hohen Lichtschutzfaktor. Nach dem Baden muss der Sonnenschutz immer erneuert werden, selbst wenn das Sonnenschutzmittel als wasserfest beworben wird. Dasselbe gilt für sportliche Aktivitäten, bei denen man ins Schwitzen gerät. Der Schweiß vermindert die Wirkung der Sonnencreme. Die ausgelobte Schutzzeit sollte nicht ausgereizt werden. Ein erneutes Eincremen verlängert den Schutz nicht, besser man geht dann aus der Sonne.

Sonnenspray verteilt sich zwar leichter als Sonnenmilch oder -creme, sollte aber in zwei Lagen aufgetragen werden. Nach dem ersten Auftragen warten, bis das Mittel eingezogen ist, und den Vorgang dann wiederholen.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor auf der Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um welche Zeit sich durch die korrekte Nutzung der Sonnencreme die Dauer verlängert, für die ein Mensch sich der Sonne aussetzen kann, ohne die Haut zu schädigen. Es gibt die durch eine EU-Richtlinie festgelegten Schutzklassen: Basis (LSF 6–10), Mittel (LSF 15–25), Hoch (LSF 30 und 50) und Sehr hoch (LSF 50+).

Ein Beispiel: Kann eine Person sich an einem sonnigen Frühsommertag 20 Minuten in der Sonne aufhalten, bevor die Haut sich rötet, verlängert eine Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 20 diese Zeit um das 20-Fache. Die maximale Schutzdauer wäre also 400 Minuten – über sechs Stunden.

Diese Werte sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, werden sie doch unter idealen Laborsituationen ermittelt. Zudem bezieht sich die LSF-Angabe auf den Anteil der kurzwelligen UVB-Strahlung der Sonne. Diese ist in erster Linie für den Sonnenbrand verantwortlich. Die UVA-Strahlung hingegen wird für die Hautalterung verantwortlich gemacht.

Wichtig: Die Sonnenpflege über den Tag verteilt immer wieder neu auftragen. Beachten Sie auch, dass die Sonneneinstrahlung in Südeuropa und in tropischen Gebieten stärker ist als in Mittel- und Nordeuropa. Hier ist eine Sonnencreme mit höherem Schutzfaktor empfehlenswert. Ein geringer Schutzfaktor eignet sich eher für Menschen mit dunklerer Hautfarbe oder solche, die schon vorgebräunt sind.

Begriffe wie "Sunblocker" sind zudem häufig irreführend, denn sie vermitteln den Eindruck des totalen Schutzes. Dies ist jedoch falsch. Ähnlich verhält es sich mit Selbstbräunern. Sie bieten in der Regel gar keinen Schutz, da sie eine Bräunung der Haut nur vortäuschen.

Warum steht der UV-Filter Octocrylen in der Kritik?

Der UV-Filter Octocrylen steht in der Kritik das hormonelle Gleichgewicht des Körpers zu stören und dementsprechend negativ zu beeinflussen. Der Wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU, kurz SCCS, hat sich dieser Problematik angenommen. Dabei hat sich der Verdacht gegenüber Octocrylen jedoch nicht erhärtet. Unter Einhaltung der Höchstkonzentration kann Octocrylen somit weiterhin in kosmetischen Produkten eingesetzt werden. 

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