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Stiftung Warentest: Das ist der Testsieger bei Sonnencremes

Sonnencreme im Test  

Stiftung Warentest: Welche Sonnencreme schützt am besten?

05.08.2020, 12:33 Uhr | kat, MoS, t-online

Stiftung Warentest: Das ist der Testsieger bei Sonnencremes. Bei sommerlichen Temperaturen sollte man seine Haut mit Sonnencreme schützen. Die aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest lesen Sie hier. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Ridofranz)

Bei sommerlichen Temperaturen sollte man seine Haut mit Sonnencreme schützen. Die aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest lesen Sie hier. (Quelle: Ridofranz/Thinkstock by Getty-Images)

Sommer, Sonne, Sonnenbrand: Nicht nur empfindliche Haut sollten Sie im Urlaub mit Sonnencreme schützen. Regelmäßig testet die Stiftung Warentest Sonnenschutzmittel. Im letzten Test überzeugten viele gute Produkte mit Lichtschutzfaktor 30, 50 sowie 50+ die Tester. Wir stellen die aktuell besten Sonnencremes vor.

Von 19 getesteten Sonnenschutzmitteln mit den Lichtschutzfaktoren (LFS) 30, 50 und 50+ wurden im Juli 2019 17 mit dem Gesamturteil "Sehr Gut" oder "Gut" bewertet. Auch schon im Test vom Sommer 2018 war das Ergebnis so erfreulich. Nur zwei Sonnencremes fielen wegen mangelhaftem Sonnenschutz durch.

Allen anderen Produkten im Test – egal für welchen Hauttyp oder mit welchem Lichtschutzfaktor – ist aber gemein, dass sie einen sehr guten UVA- und UVB-Schutz bieten.

Sonnencremes im Test: Diese Produkte sind empfehlenswert

Gut und sehr gut schnitten auch günstigere Produkte ab und nicht nur die teuren Sonnencremes aus der Apotheke und Parfümerie. Testsieger mit dem Gesamturteil "Sehr Gut" sind die Sundance Sonnenmilch von DM mit LSF 30, die Ombra Sun Ultra Sensitive Sonnencreme von Aldi (Nord und Süd) mit LSF 30, die Elkos Sun Sonnenmilch von Edeka mit LSF 30, das Sonnenspray von Jean & Len mit LSF 50, die Sunozon Sonnenmilch von Rossmann (LSF 50) und die Lavozon Sonnenmilch von Müller (LSF 50). Einen Testsieger stellen wir Ihnen genauer vor:

Testsieger: Wasserfestes Sonnenspray von Jean & Len

Das wasserfeste Spray von Jean & Len gehört mit dem Gesamturteil "Sehr Gut" zu den Testsiegern der Stiftung Warentest und fällt besonders durch seinen hohen Lichtschutzfaktor von 50 positiv auf. Das Sonnenschutzmittel ist vegan und frei von Zusatzstoffen. Durch den Verzicht auf Parabene, Silikone, Nanopartikel und Emulgatoren ist es auch für Allergiker geeignet. Als Spray ist der Sonnenschutz leicht auf die Haut aufzutragen. Wer generell einen hohen Lichtschutzfaktor benötigt, ist mit diesem Produkt sehr gut beraten. 

Weitere aktuelle Empfehlungen von Stiftung Warentest

Die folgenden vier Produkte sind ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswert. Sie erhielten alle ein "Sehr Gut" in der Kategorie "Einhalten des Schutzes". Zudem wurde bei keinem der getesteten Sonnenschutzmittel die Qualität beanstandet.

Gute Sonnenschutzcremes aus dem Test 2018

Noch unverändert im Handel erhältlich sind einige Produkte, die von der Stiftung Warentest im Sommer 2018 getestet wurden. Darunter die Cien Sun Sonnenmilch Classic (LSF 30) von Lidl und das La Roche-Posay Anethelios XL Wet Skin Gel. Da sich die Rezeptur nicht geändert hat, bleiben die guten Testurteile bestehen.

La Roche-Posay Anthelios

Die Sonnencreme La Roche-Posay Anthelios XL Wet Skin Gel bekam von den Testern der Stiftung Warentest die Gesamtnote "Gut (1,6)". Das Sonnenschutzmittel überzeugt sowohl beim UVA- als auch beim UVB-Schutz mit sehr guter Schutzwirkung. Auch die Feuchtigkeitsanreicherung der Haut durch das Produkt sowie die Nutzeranwendung sind gut.

Fazit

Die aktuell getesteten und hier vorgestellten Sonnencremes bieten alle einen umfassenden Schutz. Wenn Sie besonders empfindliche Haut besitzen, achten Sie auf den Verzicht von Zusatzstoffen wie Parfüm. Besonders für Allergiker geeignet sind die Cremes von Jean & Len und Ladival. Je nach Bräunungstyp der Haut greifen Sie zu den verschiedenen Lichtschutzfaktoren.

Vor allem Kinder und sehr helle Hauttypen sollten auf einen hohen Lichtschutzfaktor ab 50 achten. Sonnencreme für Kinder hat die Stiftung Warentest im Juli 2020 getestet, die Ergebnisse finden Sie hier.

Wichtige Fragen rund um Sonnencreme

Warum sollte man Sonnenschutzmittel verwenden?

Die goldene Regel beim Sonnenschutz lautet "reichlich und regelmäßig". Die Haut vor der Sonneneinstrahlung schützen sollte oberstes Gebot sein. Denn ein Sonnenbrand ist nicht nur ärgerlich und schmerzhaft, er schädigt die Haut auch dauerhaft. Im schlimmsten Fall kann durch zu häufige ungeschützte Sonneneinstrahlung Hautkrebs entstehen. Ungeschützt altert die Haut zudem stärker und ist anfälliger für Sonnenallergien.

Deshalb gilt: Sonnencreme, Sonnenöl oder Sonnenmilch muss auf alle ungeschützten Körperpartien aufgetragen werden. Dies sollte unbedingt vor dem Sonnenbaden geschehen und in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Wie viel Sonnenschutzmittel sollte man verwenden?

Bei der Anwendung nicht mit dem Schutzprodukt sparen, sondern die Creme immer großzügig auftragen. Für einen Erwachsenen empfehlen Hautärzte etwa 40 bis 45 Milliliter pro Cremevorgang (drei Esslöffel voll).

Wer Make-up trägt, sollte die Sonnencreme zuerst auftragen und einziehen lassen. Im Anschluss kann man sich dann ganz normal schminken.

Wie oft soll Sonnencreme und Sonnenspray aufgetragen werden?

Wie oft Sonnencreme aufgetragen werden soll, hängt von der Situation ab. Ist man einen ganzen Tag über in der Sonne unterwegs, sollte man sich etwa 20 Minuten, bevor man in die Sonne geht, zum ersten Mal eincremen. Dabei auch besonders auf Nasenrücken und Ohren achten, dort bekommt man besonders schnell einen Sonnenbrand.

Der Schutz sollte über den Tag verteilt dann noch wenigstens zweimal erneuert werden, auch bei einem hohen Lichtschutzfaktor. Nach dem Baden muss der Sonnenschutz immer erneuert werden, selbst wenn das Sonnenschutzmittel als wasserfest beworben wird. Dasselbe gilt für sportliche Aktivitäten, bei denen man ins Schwitzen gerät. Der Schweiß vermindert die Wirkung der Sonnencreme. Die ausgelobte Schutzzeit sollte nicht ausgereizt werden. Ein erneutes Eincremen verlängert den Schutz nicht, besser man geht dann aus der Sonne.

Sonnenspray verteilt sich zwar leichter als Sonnenmilch oder -creme, sollte aber in zwei Lagen aufgetragen werden. Nach dem ersten Auftragen warten, bis das Mittel eingezogen ist, und den Vorgang dann wiederholen.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor auf der Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um welche Zeit sich durch die korrekte Nutzung der Sonnencreme die Dauer verlängert, für die ein Mensch sich der Sonne aussetzen kann, ohne die Haut zu schädigen. Es gibt die durch eine EU-Richtlinie festgelegten Schutzklassen: Basis (LSF 6–10), Mittel (LSF 15–25), Hoch (LSF 30 und 50) und Sehr hoch (LSF 50+).

Ein Beispiel: Kann eine Person sich an einem sonnigen Frühsommertag 20 Minuten in der Sonne aufhalten, bevor die Haut sich rötet, verlängert eine Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 20 diese Zeit um das 20-Fache. Die maximale Schutzdauer wäre also 400 Minuten – über sechs Stunden.

Diese Werte sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, werden sie doch unter idealen Laborsituationen ermittelt. Zudem bezieht sich die LSF-Angabe auf den Anteil der kurzwelligen UVB-Strahlung der Sonne. Diese ist in erster Linie für den Sonnenbrand verantwortlich. Die UVA-Strahlung hingegen wird für die Hautalterung verantwortlich gemacht.

Wichtig: Die Sonnenpflege über den Tag verteilt immer wieder neu auftragen. Beachten Sie auch, dass die Sonneneinstrahlung in Südeuropa und in tropischen Gebieten stärker ist als in Mittel- und Nordeuropa. Hier ist eine Sonnencreme mit höherem Schutzfaktor empfehlenswert. Ein geringer Schutzfaktor eignet sich eher für Menschen mit dunklerer Hautfarbe oder solche, die schon vorgebräunt sind.

Begriffe wie "Sunblocker" sind zudem häufig irreführend, denn sie vermitteln den Eindruck des totalen Schutzes. Dies ist jedoch falsch. Ähnlich verhält es sich mit Selbstbräunern. Sie bieten in der Regel gar keinen Schutz, da sie eine Bräunung der Haut nur vortäuschen.

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