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Die besten Rasenmäher für jeden Garten: Akku-, Elektro- oder Benzin-Mäher


Für einen gepflegten Rasen  

Die besten Rasenmäher für jeden Gartentyp

Von Monika Salz, Antonia Herfort

17.04.2021, 08:17 Uhr
Die besten Rasenmäher für jeden Garten: Akku-, Elektro- oder Benzin-Mäher. Die besten Rasenmäher für jeden Gartentyp: Das sind die bestem Modelle für kleine, mittelgroße und große Rasenflächen. (Quelle: Hersteller/Einhell)

Die besten Rasenmäher für jeden Gartentyp: Das sind die bestem Modelle für kleine, mittelgroße und große Rasenflächen. (Quelle: Einhell/Hersteller)

Ein schöner Rasen, damit möchte jeder Gartenbesitzer glänzen. Neben passenden Rasensamen wird ein kraftvoller Rasenmäher zur richtigen Pflege benötigt. Doch welcher Rasenmäher ist für welchen Garten geeignet? Wir stellen unterschiedliche Rasenmähertypen vor und erklären, welcher Mäher wofür geeignet ist.

Kleiner Reihenhausgarten mit Spielrasen für die Kinder oder großer Garten mit Baumbestand? Garten in Hanglage oder eine Wiese hinter dem Haus? Rasenflächen können völlig verschieden sein. So vielfältig wie die Rasenflächen sind auch die Rasenmäher, denn nicht jedes Gerät eignet sich für jedes Gartengrundstück.

Neben dem klassischen Handrasenmäher, der allein mit Muskelkraft betrieben wird, gibt es auch Elektro-Rasenmäher, Akku-Rasenmäher und Benzin-Rasenmäher. Zudem gibt es Mähroboter, die die Arbeit auf dem Rasen selbsttätig verrichten und Aufsitzrasenmäher, die sich für besonders große Rasenflächen eignen. Wir zeigen Ihnen, welcher Garten mit welchem Rasenmäher am besten zusammenpasst.

Akku-Rasenmäher – leise, flexibel und emissionsfrei

Der Vorteil von Akku-Rasenmähern liegt auf der Hand: Sie funktionieren ohne Kabel. Somit muss keine Steckdose in Reichweite sein und das Gerät kann überall verwendet werden. Akku-Rasenmäher eignen sich für kleine bis mittelgroße Rasenflächen. Zudem sind sie nicht so laut wie beispielsweise benzingetriebene Modelle.

Akku-Rasenmäher GE-CM 43 Li M von Einhell

Der Akku-Rasenmäher von Einhell wurde im April 2019 von der Stiftung Warentest mit der Gesamtnote „gut (2,3)“ bewertet. Die Tester lobten die Handhabung (beste im Vergleich) sowie Sicherheit, Haltbarkeit und die gute Mähqualität des Einhell-Mähers.

Das Modell ist laut Hersteller für Rasenflächen bis zu 600 Quadratmeter geeignet. Mit einer Akkuladung schafft das Gerät rund 250 Quadratmeter Rasen. Dafür wird das Modell direkt mit zwei Akkus und zwei Schnellladegeräten geliefert. Die Schnittbreite beträgt 43 Zentimeter und die Schnitthöhe kann in sechs Stufen zwischen 25 und 75 Millimeter eingestellt werden. Dank 63-Liter-Fangkorb muss der Mäher nur selten geleert werden. Zusätzlich verfügt der Rasenmäher über eine Mulchfunktion, mit der das zerkleinerte Schnittgut umgeleitet und auf dem Rasen verteilt wird.

Elektro-Rasenmäher – so lange das Kabel reicht

Elektro-Rasenmähern geht der Strom nicht aus, vorausgesetzt, das Kabel ist lang genug. Für größere Rasenflächen braucht es in der Regel ein Verlängerungskabel. Die meisten Modelle verfügen über leistungsstarke Motoren und eine Schnitthöhenverstellung. Das gemähte Gras wird in Behältern aufgefangen und kann so schnell in die Komposttonne entsorgt werden. Im Vergleich zu den akkubetriebenen Modellen sind sie in der Anschaffung meist deutlich günstiger. 

Elektro-Rasenmäher A 370 E von Wolf Garten 

Mit seinem kraftvollen 1.600-Watt-Motor schafft der Elektro-Rasenmäher von Wolf Garten auch höheres oder feuchtes Gras kinderleicht. Neben der Schneidfunktion verfügt der Mäher auch über die typische Auffang- und eine zusätzliche Mulchfunktion. Je nach Bedarf kann er mit oder ohne die 40 Liter fassende Fangbox genutzt werden.

Die Schnitthöhe kann von 25 bis 75 Millimeter eingestellt werden. Mit 37 Zentimeter Schnittbreite ist der Elektromäher so konstruiert, dass er auch in schmalen Ecken noch gut mähen kann. Der Führungsholm ist höhenverstellbar und kann zum Verstauen platzsparend eingeklappt werden. Mit 17 Kilogramm Gewicht ist der Elektro-Rasenmäher von Wolf Garten noch relativ gut zu handhaben.  

Benzinrasenmäher – laut, aber unabhängig

Benzinrasenmäher sind teurer und schwerer als kabelgebundene Modelle und Akku-Rasenmäher, punkten jedoch bei weitläufigen Rasenflächen. Das Benzin für den Antrieb muss im Kanister an der Tankstelle gekauft werden. Ähnlich wie bei einem Auto muss auch bei Rasenmähern mit Benzinmotor regelmäßig ein Ölwechsel durchgeführt werden.

Benzin-Rasenmäher BRM 4210-20 von Grizzly

Der Benzinmäher BRM 4210-20 von Grizzly hat eine Schnittbreite von großzügigen 42 Zentimeter und eignet sich daher auch für größere Rasenflächen. Das Gerät verfügt über einen 50-Liter-Fangkorb mit Füllstandsanzeige und wird ausschließlich mit Benzin betrieben. Das ermöglicht Ihnen wie mit einem Akku-Rasenmäher die nötige Freiheit bei großen Flächen.

Der Führungsholm kann nach der Nutzung bequem und platzsparend eingeklappt werden. Das Modell kann in fünf Stufen für Schnitthöhen von 25 bis 75 Millimeter eingestellt werden. Die kugelgelagerten Räder mit PVC-Bereifung sorgen für leichtes Rollen auch bei schwierigen Verhältnissen. Der Hersteller gibt eine Lautstärke von 96 Dezibel an, was der Lautstärke eines Presslufthammers in 10 Meter Entfernung entspricht.

Handrasenmäher – das Wesentliche im Blick

Sie machen keinen Lärm, arbeiten klimaneutral und eignen sich vor allem für kleine Rasenflächen: Handrasenmäher, auch Spindelmäher genannt. Der Nachteil ist, dass das Rasenmähen hierbei ganz schön auf die Oberarme geht. Ein gepflegter Garten mit Outdoor-Work-out sozusagen. Und dazu noch gut fürs Klima. Handrasenmäher sind leicht und klein und können somit auch gut verstaut werden.

Handrasenmäher Comfort 400 C von Gardena

Der Comfort Spindelmäher von Gardena hat eine Schnittbreite von 40 Zentimeter, mit der sich Rasenflächen bis 250 Quadratmeter problemlos bearbeiten lassen. Die Schnitthöhe lässt sich in vier Stufen von 12 bis 42 Millimeter einstellen. So kurz wie mit diesem Modell können Sie den Rasen mit keinem anderen hier vorgestellten Rasenmäher mähen.

Die mit Messern besetzte Walze dreht sich an einem feststehenden Gegenmesser vorbei und der Mäher gleitet dank Radantrieb schnell und präzise über den Rasen. Das macht den Handmäher besonders geräuscharm und einfach in der Anwendung. Nach dem Mähen lässt sich der Comfort Spindelmäher platzsparend zusammenklappen und dank des geringen Gewichts von 9,4 Kilogramm mühelos transportieren.

Sitzrasenmäher – für richtig große Flächen

Die Sitz- oder Aufsitzmäher sind vor allem für große Rasenflächen sinnvoll. Bequem sitzt der Gartenbesitzer auf der Maschine und fährt im gemütlichen Tempo die Rasenfläche rauf und runter. Für kleine Gärten sind solche Rasenmähertrucks eher nicht geeignet, zudem brauchen Sie auch einen ebenerdigen Stauraum. Eine Aufbockhilfe hilft, wenn Arbeiten am Sitzrasenmäher durchgeführt werden müssen.

Benzin-Aufsitzrasenmäher Reaper von Home Deluxe

Der Benzin-Aufsitzrasenmäher von Home Deluxe ist vom TÜV-Rheinland TÜV-zertifiziert und ein echter Preistipp, denn die großen Mäher sind meist sehr teuer. Dieses Modell von Home Deluxe verfügt über eine Schnittbreite von 61 Zentimeter. Diese ist in fünf Positionen von 35 bis zu 75 Millimetern einstellbar.

Neben einen Fangkorb für bis zu 150 Liter Gras verfügt das Modell auch über eine Wasser-Reinigungsfunktion. Dank 6,5 PS, Schaltgetriebe mit vier Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang sowie kleinem Wendekreis schafft der Aufsitzmäher mühelos auch unebenes Terrain und Hänge mit einer Neigung von maximal 10 Grad. Der Hersteller empfiehlt, den Mäher mit Super oder Super+ zu betanken. 

Mähroboter – Gartengenuss statt Gartenarbeit

Die kleinen Mäher fahren vollautomatisch über den Rasen und mähen ohne Hilfe, wenn der Besitzer ein bisschen Vorarbeit leistet und das Begrenzungskabel verlegt. Ein Mähroboter eignet sich für kleine bis mittelgroße Rasenflächen und ist aufgrund seines Akkuantriebs relativ leise. Da die kleinen Geräte keinen Fangkorb besitzen, arbeiten Sie wie ein Mulchmäher. Das Schnittgut wird klein geschnitten und bleibt als natürlicher Dünger auf der Rasenfläche liegen.

Mähroboter Landroid M WR142E von Worx

Der Mähroboter von Worx eignet sich für Gärten bis 700 Quadratmeter. Der Mäher ist in verschiedenen Versionen erhältlich. So gibt es beispielsweise auch Gerät für kleinere Gärten bis 300 Quadratmeter sowie größere Gärten bis 1.000 Quadratmeter. Dank Cut-to-Edge-Funktion ersparen Sie sich mit diesem Modell lästiges Nacharbeiten, denn der Mäher kürzt das Gras auch bis zum äußersten Rand durch ein versetztes Mähwerk.

Eine Akkuladung ermöglicht eine Betriebszeit von rund 120 Minuten. Ein Vorteil: Der Akku ist Teil der Powershare-Serie von Worx und lässt sich daher auch mit anderen Worx-Geräteakkus austauschen. Der Mähroboter überwindet Steigungen bis zu 35 Prozent problemlos und lässt sich über WLAN und die Android-App mühelos steuern. Auch die Sprachsteuerung über Amazons Alexa und Google Assistant ist möglich. 

Unser Fazit 

Die Wahl des passenden Rasenmähers hängt maßgeblich von der Größe der Rasenfläche ab. Unsere Empfehlung für alle Gärten ist der Akku-Rasenmäher von Einhell. Durch den Akkubetrieb können auch große Rasenflächen problemlos gemäht werden, was mit einem Elektromäher durch das Kabel oft schwierig ist. Im Vergleich mit Benzin-Rasenmähern sind sie zudem deutlich leiser und emissionsfrei.  

Wissenswertes über Rasenmäher

Was darf ein guter Rasenmäher kosten?

Die Preisunterschiede der verschiedenen Rasenmähertypen sind groß, die günstigste Lösung ist ein Handmäher. Dieser eignet sich allerdings nur für kleinere Flächen. Bei einem mittelgroßen Rasengrundstück empfiehlt sich der Kauf eines guten Akku-Rasenmähers. Dieser hat den Vorteil, dass er nicht so laut ist und ohne Kabel sehr unabhängig und flexibel genutzt werden kann. Mähroboter und Aufsitzmäher sind im Vergleich dazu deutlich teurer. Hier lohnt sich ein Kauf eher bei entweder sehr großen Mähflächen oder wenn man sich das Rasenmähen ersparen möchte.

Worauf achten beim Kauf eines Rasenmähers?

Neben der Größe und Beschaffenheit Ihres Grundstücks sollten Sie auch die Schnittbreite der verschiedenen Rasenmäher in Betracht ziehen. Dies ist vor allem dann von Interesse, wenn Sie enge, schwer zugängliche Rasenstücke mähen müssen. Da ist ein großes breites Gerät mitunter nicht so gut zum Gras mähen geeignet.

Wie oft sollte ein Rasen gemäht werden?

Rasenmäher sind vor allem im Sommer häufig im Einsatz, um den Rasen gesund zu halten. Es empfiehlt sich, den Rasen alle zwei Wochen zu mähen. Der herkömmliche Gartenrasen sollte immer eine Höhe von 2,5 bis 3,5 Zentimeter haben. Bei weniger häufig benutzten Rasenflächen darf das Gras auch etwas länger sein. Wenn der Rasen also schnell wächst, dann muss auch öfter gemäht werden.  

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