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Für ein sicheres Zuhause: Video-Türsprechanlagen im Vergleich

Für ein sicheres Zuhause  

Klassische und smarte Video-Türsprechanlagen im Vergleich

27.09.2020, 11:17 Uhr | t-online, as, kat

Für ein sicheres Zuhause: Video-Türsprechanlagen im Vergleich. Video-Türsprechanlagen im Vergleich: Schützen Sie ihr Zuhause mit einer klassischen oder smarten Gegensprechanlage mit Video-Funktion. (Quelle: Hersteller/Victure)

Video-Türsprechanlagen im Vergleich: Schützen Sie ihr Zuhause mit einer klassischen oder smarten Gegensprechanlage mit Video-Funktion. (Quelle: Victure/Hersteller)

Eine Türsprechanlage mit integrierter Überwachungskamera sorgt zu Hause für zusätzliche Sicherheit. Mit ihr haben Sie jederzeit Gewissheit, ob ein erwünschter Besucher oder ein ungebetener Gast vor Ihrer Tür steht. Wir zeigen Ihnen empfehlenswerte Video-Türsprechanlagen im Vergleich.

Mit einer Video-Türsprechanlage können Sie Ihr Zuhause durch Abschreckung vor Einbruch schützen oder dank der aufgenommen Bilder notfalls zur Aufklärung beitragen. Außerdem verpassen Sie gerade bei Smarthome-Modellen nie wieder Besucher oder den Paketboten.

Wir stellen Ihnen smarte und klassische Video-Türsprechanlagen im Vergleich vor und erklären, welche Geräte sich für welchen Anwendungszweck anbieten. Unsere Produktauswahl erfolgt dabei unabhängig und basiert ausschließlich auf unseren eigenen Recherchen. 

Die Smarte: Ring Video Doorbell mit Ring Chime

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  • Kamera-Auflösung: 1.080 p
  • Blickwinkel: 180° horizontal, 110° vertikal
  • Stromzufuhr: Akku, Festverdrahtung
  • Schutzklasse: k.A.

Die Video-Türsprechanlage von Ring ermöglicht es, Personen vor der eigenen Haustür von überall zu sehen, hören und mit ihnen zu sprechen. Ein Monitor in der Wohnung ist nicht notwendig: Die Bilder kommen direkt aufs Smartphone, sodass Sie überall Zugriff auf sie haben. Dank der Nachtsicht sehen Sie auch im Dunkeln, wer vor Ihrer Tür steht. 

Die Video-Türklingel von Ring überzeugt mit einer besonders hohen Auflösung von 1.080 Pixeln und dem größten Blickwinkel aller Geräte im Vergleich. Sie punktet außerdem mit der einfachen Einrichtung, die in wenigen Minuten erledigt ist: Dank des Akkus und der WLAN-Funktion muss das Modell nicht verdrahtet werden. Man kann es aber auch an den Hausstrom anschließen, wenn man möchte.

Die Steuerung erfolgt zentral über die Ring-App am Smartphone, Tablet oder PC. Alternativ ist auch Sprachsteuerung mit Amazons Alexa möglich. Darüber werden Sie auch benachrichtigt, wenn jemand läutet oder der Bewegungsmelder reagiert. Ein großes Plus: Sie können selbst die Bereiche einstellen, die der Bewegungssensor erfassen soll. So vermeiden Sie irrtümliche Benachrichtigungen.

Der einzige Nachteil: Sollen Bilder und Videos der Kamera gespeichert werden, was gerade hinsichtlich des Einbruchschutzes nützlich sein kann, ist das kostenpflichtige Abonnement "Ring Protect" notwendig. Dieses kann 30 Tage gratis getestet werden – danach kostet es ab 3 Euro pro Monat.

Damit Sie die Klingel auch hören, wenn Sie Ihr Smartphone nicht zur Hand haben, ist in diesem Set der Türgong Ring Chime enthalten. Sie können natürlich sowohl die Video Doorbell als auch den Chime einzeln kaufen, wenn Sie nicht beides benötigen.

Neue verbesserte Version: Ring Video Doorbell 3 Plus

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  • Kamera-Auflösung: 1.080 p
  • Blickwinkel: 160° horizontal, 84° vertikal
  • Stromzufuhr: Akku, Festverdrahtung
  • Schutzklasse: k.A.


Die dritte Generation der Video-Türsprechanlage von Ring ist im Vergleich noch präziser als das gerade vorgestellte Gerät des Herstellers. Vor allem die Bewegungserfassung ist bei diesem Modell noch besser. Zudem gibt es bei dieser Version eine Dualband-WLAN-Verbindung und eine Vier-Sekunden-Vorschau. Außerdem ist ein zusätzliches Akku-Pack zum schnellen Wechsel sowie ein Keil-/Eckbausatz im Lieferumfang enthalten. So ist die Video Doorbell 3 noch flexibler einzusetzen. Dafür ist sie allerdings auch teurer, selbst ohne Ring Chime.

Der Preis-Leistungs-Sieger: Smarte Video-Türsprechanlage VD300 von Victure

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  • Kamera-Auflösung: 1.080 p
  • Blickwinkel: 140° horizontal
  • Stromzufuhr: Batterie
  • Schutzklasse: IP65

Genau wie bei der Ring Doorbell benötigen Sie bei der Türsprechanlage von Victure keinen extra Bildschirm: Über Smartphone, Tablet oder PC haben Sie die volle Kontrolle. Dank der hohen 1.080-Pixel-Auflösung und der Nachtsicht haben Sie Ihren Hauseingang stets im Blick. Der PIR-Bewegungsmelder benachrichtigt Sie, wenn der Sensor ausgelöst wird.

Zum Live-Video kommt die Gegensprechanlage, über die Sie in Echtzeit mit der Person vor der Tür kommunizieren können, egal wo Sie sind. Sind Sie zu Hause, brauchen Sie das Smartphone nicht permanent bei sich tragen. Im Lieferumfang ist ein Türgong enthalten, den Sie hören, wenn jemand klingelt.

Die Installation erfolgt komplett ohne Kabel und ist daher besonders einfach. Der Betrieb per Batterie ist nicht besonders umweltfreundlich, man kann stattdessen aber auch wiederaufladbare Akkus verwenden, um Müll zu vermeiden.

Ein großes Plus im Vergleich zur Video-Türsprechanlage von Ring: Beim Modell von Victure können Sie Aufnahmen problemlos lokal auf einer microSD-Karte oder auf Wunsch online in der Cloud speichern. Der Blickwinkel der Videosprechanlage ist mit 140 Grad jedoch etwas kleiner. Dafür ist der Preis niedriger: Uns überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Klassische: TMEZON Video-Türsprechanlage

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  • Kamera-Auflösung: 1.200 TVL
  • Blickwinkel: 120° horizontal
  • Stromzufuhr: Festverdrahtung
  • Schutzklasse: IP65

Bei der Video-Türsprechanlage von TMEZON wird praktischerweise ein sieben Zoll großer Bildschirm mitgeliefert. Darüber wird einerseits das Live-Bild empfangen, andererseits über Tasten beispielsweise auch der Türöffner betätigt. Außerdem kann darüber zwischen zwölf Klingeltönen gewählt und die Lautstärke eingestellt werden. Der Lautstärkepegel und die Klingeldauer können an den eigenen Bedarf oder die Tageszeit angepasst werden.

Wenn jemand klingelt, macht die TMEZON-Anlage wahlweise ein kurzes Video oder ein Bild des Klingelnden. Die Türklingel speichert dieses lokal auf einer micro-SD-Karte ab. Das geschieht dank Nachtsicht auch im Dunkeln oder wenn der Bewegungsmelder auslöst.

Ein Nachteil gegenüber den Modellen von Ring und Victure: Ins WLAN kann diese Video-Türsprechanlange nicht eingebunden werden. Eine App-Anbindung ist daher nicht vorhanden. Auch der Blickwinkel ist deutlich kleiner: Wird die Klingelanlage zu weit links oder rechts von der Tür platziert, wird der Besucher möglicherweise nicht von der Kamera erfasst. Das sollte bei der Montage beachtet werden.

Damit der Türöffner über die Video-Türsprechanlage betätigt werden kann, muss die Anlage zwingend fest per Kabel angeschlossen werden. Zusätzliche Akkus sind für den Betrieb dadurch nicht nötig. Wer keinen Wert auf Smarthome-Funktionen legt, erhält mit diesem Modell eine ordentliche Türsprechanlage zum fairen Preis. Praktisch: Je nach Wohnsituation kann man die Video-Türsprechanlage mit beliebig vielen Kameras und Bildschirmen erwerben.

Ideal für Zweifamilienhäuser: Video-Türsprechanlage DV477W2 von Elro

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  • Kamera-Auflösung: 520 TVL
  • Blickwinkel: 46° horizontal
  • Stromzufuhr: Festverdrahtung
  • Schutzklasse: k.A.


Auch für Bewohner von Zweifamilienhäusern gibt es Video-Türsprechanlagen. Die Elro DV477W2 kommt mit zwei Sieben-Zoll-Monitoren und zwei Klingeltasten auf dem Außenmodul. Dadurch klingelt es immer beim richtigen Adressaten. Das Gerät funktioniert im Prinzip genauso wie das Modell von TMEZON: Die Sprechanlage ist fest verdrahtet und kann außerdem an den Türöffner angeschlossen werden. 

Das Live-Video der Türsprechanlage wird in Echtzeit an die Bildschirme übertragen, dank Nachtsicht auch bei Dunkelheit. Leider können die Aufnahmen weder auf ein externes Speichermedium noch in die Cloud übertragen werden. Im Gegensatz zu den anderen Modellen hat diese Videosprechanlage auch keinen Bewegungsmelder. 

Zudem ist die Auflösung die geringste im Vergleich der Video-Türsprechanlagen. Der Kamerawinkel fällt mit 46 Grad ebenfalls recht gering aus. Dafür lässt sich aber die Kamera an der Außeneinheit schwenken, wodurch der Blickwinkel justierbar ist.

Mit 16 Klingeltönen bietet diese Anlage die größte Auswahl im Vergleich. Sie ist außerdem sehr flexibel: Es gibt auch Varianten für Ein- oder Mehrfamilienhäuser.

Unser Fazit

Für welche Video-Türsprechanlage man sich entscheidet, hängt zunächst davon ab, ob man ein smartes oder ein klassisches Modell bevorzugt. Überhaupt spielen neben dem Preis der Umfang, die Funktionen und die Ausstattung eine wichtige Rolle. Uns überzeugt im Vergleich der Video-Türsprechanlagen vor allem die VD300 von Victure, die ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Wer seine Gegensprechanlage mit Kamera nicht ins Smarthome einbinden möchte, ist mit dem Modell von TMEZON gut beraten.

Wichtige Fragen rund um Video-Türsprechanlagen

Worauf sollte man beim Kauf einer Video-Türsprechanlage achten?

Bei Video-Türsprechanlagen lohnt sich ein Vergleich nicht nur beim Preis: Die Modelle unterscheiden sich zum Teil erheblich in den Funktionen. Sie sollten daher vor einem Kauf überlegen, welche Features für Sie praktisch und wichtig sind.

In jedem Fall lohnt es sich, auf gute Video- und Tonqualität zu achten, denn schließlich möchte man erkennen, wer vor der Tür steht, und ihn auch hören können. In diesem Zusammenhang ist auch der Blickwinkel wichtig, der die Größe des einsehbaren Bereichs angibt. Zudem ist eine gute Verbindung notwendig: Achten Sie auf die Konnektivität etwa per WLAN, Funk oder IP.

Nützlich sind zudem ein präziser Bewegungsmelder und Nachtsicht, um auch im Dunkeln ein ordentliches Bild zu erhalten. Lohnenswert ist ein Blick auf die Witterungsbeständigkeit, schließlich hängt die Außeneinheit des Geräts das ganze Jahr über im Freien. Achten Sie auch darauf, dass die Anlage leicht zu installieren ist, und überlegen Sie, ob Sie Akkubetrieb oder einen Stromanschluss via Draht zur Energieversorgung bevorzugen.

Interessante Ergänzungen können je nach Bedarf ein integrierter Türöffner, weitere Bildschirme und App-Anbindungen sein. Letztere ermöglichen es, die Video-Türsprechanlage auch unterwegs stets im Blick zu haben.

Wie wird eine Video-Türsprechanlage angeschlossen?

Video-Türsprechanlagen unterscheiden sich insbesondere durch ihre jeweilige Montage. Moderne Geräte können einfach bequem ins WLAN eingebunden werden. Soll die Anlage jedoch nicht nur klingeln, sondern auch den Türöffner betätigen können, muss das Gerät per Draht verbunden werden. Achten Sie dabei unbedingt auf die nötige Spannung, die vom Gerät vorausgesetzt wird. Während in Deutschland oftmals nur zwölf Volt anliegen, verlangen einige Geräte 24 Volt und mehr.

Für wen lohnt sich eine Video-Türsprechanlage?

Eine Video-Türsprechanlage ist ein gutes Mittel zum Schutz: Man erkennt direkt, wer vor der Tür steht, und kann mit ihm kommunizieren. Somit kann man stets sicher sein, wen man ins Haus lässt. Die Modelle können außerdem wie alle Überwachungskameras Einbrecher abschrecken und notfalls bei einem Einbruch wichtige Informationen zur Aufklärung liefern.

Generell ist der Einbau einer Video-Türsprechanlage insbesondere für Besitzer von Einfamilienhäusern sinnvoll. Doch auch für Doppelhäuser gibt es Lösungen. Mieter in Mehrfamilienhäusern sollten auf solch eine Anlage verzichten. Ohne das Einverständnis des Vermieters dürfen keine weiteren Geräte an der Außenwand des Hauses installiert werden.

Kann man eine Video-Türsprechanlage mit der Fritzbox koppeln?

Die Router des deutschen Herstellers AVM werden immer mehr zur smarten Schaltzentrale. Trotzdem gibt es noch keine Video-Türsprechanlage, die mit der heimischen Fritzbox verbunden werden kann. Immerhin sind bereits reine Audio-Türsprechanlagen erhältlich, die eine Verbindung zwischen Haustür und DECT-Festnetztelefon herstellen. Seit den neuesten Fritzbox-Updates können auch Videokameras bequem mit dem System verbunden werden. Somit kann immerhin über Umwege eine Art Video-Türsprechanlage realisiert werden – allerdings ein wenig umständlich und mit etwas Geschick.

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