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Die besten Sandkästen für Balkon, Terrasse oder Garten

Draußen spielen  

Ein eigener Sandkasten: Buddelspaß für Kinder auf Terrasse, Balkon oder im Garten

Von Katja Schmidt

20.04.2020, 21:23 Uhr

Gerade jetzt, wo Kinder nicht draußen und auf Spielplätzen herumtoben können, lohnt es sich, über einen Sandkasten für Sohn, Tochter oder Enkelkind nachzudenken. Ein Sandkasten im eigenen Garten oder auf dem Balkon die beste Möglichkeit, trotzdem Spaß im Freien zu haben.

Im Sand spielen, Burgen bauen, Sandkuchen backen oder einfach nur Löcher graben – das macht den meisten Kindern Spaß. Deshalb ist ein Sandkasten auf dem Balkon oder im Garten ein toller Weg für die Kleinen, sich auch draußen zu beschäftigen. Gerade zurzeit bietet eine Sandkiste eine willkommene Abwechslung zum Spielen in der Wohnung.

Was sollte man beim Kauf eines Sandkastens beachten?

Egal ob Sie einen Sandkasten für den Balkon oder für den Garten kaufen möchten, sollten Sie neben dem Preis folgende Punkte berücksichtigen:

  • Maße: Achten Sie darauf, dass die Größe stimmt, damit der Sandkasten oder die Sandmuschel auf dem Balkon auch Platz hat. Auch im Garten muss natürlich genug Raum vorhanden sein.
  • Sandmenge: Schauen Sie nicht nur auf die Außenmaße Ihrer Sandkiste, sondern auch auf das Fassungsvermögen, damit Sie wissen, wie viel Sand Sie einfüllen können.
  • Material: Typischerweise sind Sandkästen aus Holz oder Kunststoff. Während ein großes Plus bei Holz seine Natürlichkeit ist, muss es regelmäßig behandelt werden, um wetterfest zu bleiben. Sandmuscheln aus Kunststoff haben den Vorteil, dass sie auch mit Wasser gefüllt und als Planschbecken genutzt werden können. 
  • Dach, Deckel, Abdeckplane: Eine Abdeckung schützt den Sandkasten und vor allem den Sand vor Feuchtigkeit, Laub, Schmutz, Tieren und Unrat. Ein Dach schützt außerdem Ihre Kinder vor Sonneneinstrahlung, damit sie lange ungefährdet spielen können. Wer ganz sichergehen möchte, kann auch über ein Spielhaus nachdenken.
  • Ausstattung: Es gibt ein paar nette Ergänzungen für Sandkästen, die nicht zwingend erforderlich, aber doch nützlich sind. Praktisch kann vor allem eine Sitzbank sein. Auch eine Aufbewahrungsbox ist günstig für das Verwahren von Spielzeug.

Natürlich stellen sich an Sandkästen auf Balkonen zum Teil andere Anforderungen als solche für den Garten. Wir stellen Ihnen daher drei empfehlenswerte Sandmuscheln für Balkone vor, die auch im Garten genutzt werden können, und zwei Sandkisten, die ausschließlich für Gärten geeignet sind.

Sandkästen für den Balkon oder kleine Terrassen

Kleinere Sandkästen, die auf Balkone passen, sind häufig aus Kunststoff und können deshalb im Sommer auch als Wassermuschel beziehungsweise als Planschbecken benutzt werden. Sie haben zwar kein Dach, das Kinder beim Spielen vor der Sonne schützt, dafür aber fast immer einen praktischen Deckel, der Schmutz und Regen abhält. Hier unsere Empfehlungen: 

Sandmuschel im Zweierpack

Das Schöne an dieser großen Sandkiste aus Kunststoff ist, dass sie im Doppelpack daherkommt. So kann man eine Hälfte mit Spielsand füllen und die andere im Sommer als Wassermuschel zum Planschen nutzen, wenn man genug Platz hat. Ansonsten kann die zweite Muschel gut als Deckel verwendet werden – wer sie nicht braucht, kann natürlich auch nur eine einzelne Sandmuschel kaufen. Die Muschel entspricht allen EU-Normen bezüglich Material und Nutzungssicherheit und kann in fünf Farben gewählt werden. Für eine Hälfte werden etwa 20 bis 30 Kilogramm Sand benötigt.

Schildkrötensandkasten von Little Tikes

Dieser niedliche Sandkasten in Form einer Schildkröte ist etwas größer, hat dafür aber mit den Pfoten zwei praktische Sitzbänke gleich integriert. Der Deckel hält Regen und Schmutz ideal ab. Die Qualität des Schildkrötensandkastens hat sich bewährt: Es gibt ihn bereits seit 30 Jahren auf dem Markt. Für die Füllung werden zwischen 50 und 70 Kilogramm Spielsand benötigt.

Kleiner Sandkasten mit Deckel

Wer eine wirklich kleine Sandkiste benötigt, weil der Balkon nicht groß ist, ist mit dieser hier gut beraten. Man sollte beim Kauf allerdings bedenken, dass sie mit maximal 30 Kilogramm belastet werden darf. Die praktische Sitzbank in der Ecke ist also Kindern vorbehalten – füllt man den Kasten mit Wasser statt mit Sand, dient diese Ecke als leichter Einstieg ins Planschbecken. Für diese Sandkiste reichen 25 Kilogramm Spielsand aus.

Wir meinen: Unter den Sandkästen für den Balkon gefällt uns die Sandmuschel im Zweierpack am besten, da sie ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Sie wird außerdem in der EU hergestellt und entspricht allen Anforderungen an die Sicherheit.

Sandkästen für den Garten

Wer einen eigenen Garten und somit mehr Platz hat, kann sich anstelle einer Sandmuschel aus Kunststoff auch gut eine größere Sandkiste zulegen. Auch bei diesen Sandkästen sollte man darauf achten, dass sie ein Dach, einen Deckel oder eine andere Abdeckung haben. Besonders wichtig ist das, um den Sand vor Tieren, deren Unrat und vor Nässe zu schützen, damit Ihre Kinder mehrere Jahre Freude an ihrem Sandkasten haben. Sollten Sie einen Sandkasten ohne Dach oder Deckel aussuchen, empfehlen wir, eine Abdeckung etwa in Form einer Plane dazuzukaufen. Achten Sie dabei auf die richtige Größe.

Sandkasten "Mickey" von Gaspo

Der Sandkasten aus umweltfreundlich imprägniertem Holz von Gaspo lässt sich dank Bausatzsystem schnell und einfach aufbauen. Das Kurbeldach schützt spielende Kinder vor Sonne und den Spielsand vor Tieren und Laub, wenn es heruntergekurbelt ist. Die maximale Höhe beträgt 1,30 Meter. Ein kleines Manko ist das fehlende Sandkastenvlies, das man sich extra besorgen muss. Schön ist dagegen, dass Sitzbänke die Sandkiste umranden.

Empfohlen werden als Füllung zwischen 150 und 250 Kilogramm Spielsand, die Menge ist allerdings Geschmackssache. Zu diesem Sandkasten gibt es eine praktische Aufbewahrungsbox für Spielzeug, die man nach dem Kauf einfach anbaut, was zusätzlich die Sitzfläche verbreitert.

Sandkasten von Home Deluxe

Beim diesem Sandkasten erhält man das perfekte Paket: Er ist aus TÜV-geprüftem Holz und eine Bodenplane ist inklusive. Besonders toll ist das Dach, das nicht nur höhenverstellbar (bis 1,30 Meter) und als Abdeckung nutzbar ist, sondern auch geneigt werden kann. Dadurch kann man es nach der Sonne ausrichten, spielende Kinder sind so optimal geschützt. 

Laut Hersteller ist der Sandkasten sehr leicht und problemlos aufzubauen. Sehr praktisch sind die zwei klappbaren Sitzbänke mit Lehne. Zusammengeklappt schützen sie den Sandkasten zusätzlich. In diesen Sandkasten passen bis zu 250 Liter, wie hoch man den Spielsand einfüllen möchte, bleibt jedoch jedem selbst überlassen.

Unser Fazit: 

Unser Favorit ist die Sandmuschel im Zweierpack, weil sie vielseitig einsetzbar und günstig ist. Man kann die Sandkiste aus Kunststoff sowohl auf dem Balkon als auch im Garten nutzen und auch als Wassermuschel verwenden. Wer auf einen Sandkasten aus Holz Wert legt und viel Platz hat, dem empfehlen wir für den Garten den Sandkasten von Home Deluxe, da er die beste Ausstattung bietet.

Wer Arbeit nicht scheut, kann einen Sandkasten im Garten auch selbst anlegen. Wie das geht, haben wir hier Schritt für Schritt für Sie beschrieben: 

Spielzeug für den Sandkasten

Natürlich darf im Sandkasten das richtige Spielzeug nicht fehlen. Eine kleine Auswahl an Schaufeln und Förmchen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Welches ist der richtige Spielsand?

Grundvoraussetzung zum Spielen im Sandkasten ist natürlich Sand. Spielsand kann man relativ günstig bei verschiedenen Anbietern kaufen. Auch er wird geliefert, sodass man sich das Schleppen der schweren Säcke ersparen kann.

Eine verbindliche Definition für Spielsand gibt es nicht. Eine Norm für Spielplätze empfiehlt allerdings, dass die Sandkörner bis zu zwei Millimeter groß sein sollen. Der Sand soll außerdem bindige Bestandteile enthalten. Natürlich sollte Spielsand frei von Schmutz und Schadstoffen sein, weil gerade Kleinkinder ihn immer wieder in den Mund nehmen.

Die folgenden vier Sorten Spielsand hat Ökotest bereits 2013 untersucht und mit "sehr gut" bewertet:

Mittlerweile gibt es weitere gute Sorten Spielsand, die damals noch nicht auf dem Prüfstand waren. Wer Geld sparen möchte, kann günstigen Spielsand vom Baumarkt erwerben.

Wo ist der richtige Ort für einen Sandkasten?

Auf einem Balkon ist die Platzwahl natürlich begrenzt. Hier schaut man schlicht, wo der gewählte Sandkasten hinpasst. Im Garten dagegen sollte man den Sandkasten an einem gut einsehbaren Platz aufstellen, damit man vor allem Kleinkinder immer im Blick hat. Empfehlenswert ist außerdem ein Ort, der wenigstens zeitweise im Schatten liegt. Nahe am Haus oder unter einem Baum bietet sich eine Sandkiste daher an. Alternativ kann man einen Sandkasten mit Dach wählen oder bei Bedarf einen Sonnenschirm aufstellen.

Wie schütze ich den Sandkasten?

Wie schon angesprochen ist eine Abdeckung etwa in Form einer Plane oder eines Deckels unabdingbar, um den Spielsand vor Nässe, Katzen und anderen Tieren sowie Laub und Schmutz zu schützen, wenn die Kinder nicht im Sandkasten spielen. Aber auch von unten ist Schutz nötig: Damit keine Kleintiere oder Unkraut in die Sandkiste gelangen, muss eine Bodenplane oder ein Sandkastenvlies verlegt werden. Sie schützen auch davor, dass Kinder versehentlich zu tief graben. Bei Sandmuscheln aus Kunststoff, ist dies nicht nötig, da Boden und Umrandung aus einem Guss sind. Sandkästen aus Holz müssen regelmäßig behandelt werden, damit das Holz wetterfest bleibt und der Sandkasten viele Jahre hält.

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