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Eismaschine im Test: Wie gut sind die Eismaschinen von Lidl und Springlane?

Von uns getestet  

Zwei Eismaschinen mit Kühlakku und Kompressor im Test

Von Katja Schmidt

18.08.2020, 21:58 Uhr
Eismaschine im Test: Wie gut sind die Eismaschinen von Lidl und Springlane?. Die zwei Eismaschinen aus dem Test mit dem Testergebnis: Beide Modelle haben leckeres und cremiges Speiseeis hergestellt. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)

Die zwei Eismaschinen aus dem Test mit dem Testergebnis: Beide Modelle haben leckeres und cremiges Speiseeis hergestellt. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Speiseeis, Softeis, Sorbet und Frozen Yogurt: Sommerzeit ist Eiszeit! Mit einer Eismaschine können Sie sich den Gang zur Eisdiele sparen und leckeres Eis selbst herstellen. Wir haben die preiswerte Lidl-Eismaschine Silvercrest SECM 12 B5 mit Kühlakku und die Emma von Springlane mit Kompressor getestet. Welche Eismaschine ist die bessere?

Die Eisherstellung zu Hause ist mit einer Eismaschine einfach und für Fans von Eis eine echte Option: Man kann seine liebsten Eissorten selbst zusammenstellen und neben Eiscreme auch leckere Sorbets herstellen. Manche Maschinen können darüber hinaus sogar Frozen Yogurt und Softeis produzieren.

Die Speiseeismaschine von Lidl mit Kühlakku ist im Vergleich zu Modellen von großen Marken wie Unold, Krups oder Klarstein sehr günstig. Ein großes Plus und Grund genug, das Silvercrest-Gerät genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Eismaschine Emma von Springlane ist zwar teurer, kühlt dafür aber mit einem Kompressor selbst: So geht die Eisherstellung deutlich schneller. Wir haben den Test gemacht: Wie gut funktionieren die Eismaschinen, wie lange dauert die Eisherstellung, wie viel Eis bekommt man und wie leicht sind die Geräte zu reinigen?

Der erste Eindruck

Auf den ersten Blick wirkt die Silvercrest SECM 12 B5 solide verarbeitet und stabil. Lediglich der Rührer beziehungsweise Eisschaber aus Plastik sorgt zunächst für Skepsis hinsichtlich seiner Haltbarkeit. Die preiswerte Eismaschine, vor allem ihr Gefrierbehälter, ist größer als erwartet – das verspricht viel leckeres Eis. Durch den Ein-/Ausschalter und lediglich drei zusammensteckbare Teile erscheinen Handhabung und Bedienung einfach und machen Lust, das Lidl-Gerät auszuprobieren.

Die Eismaschine Emma von Springlane ist hochwertig verarbeitet und kommt mit deutlich mehr Zubehör daher: Neben dem Gerät selbst mit Deckel und Rührer sowie der Bedienungsanleitung sind ein Messbecher, ein Eisschaber, ein Eisportionierer und ein Rezeptbuch im Lieferumfang enthalten. Der Rührer ist hier ebenfalls aus Plastik, wirkt aber auf den ersten Blick stabiler als beim Lidl-Modell. Außerdem sitzt er sicherer verankert im Gerät. Zur Bedienung gibt es vier große und klar beschriftete Tasten und ein Display: Das wirkt leicht verständlich und unkompliziert.

Die Vorbereitung für den Test: Kein spontaner Eisgenuss beim Lidl-Gerät

So sieht die Silvercrest-Eismaschine von Lidl vor dem ersten Gebrauch aus. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)So sieht die Silvercrest-Eismaschine von Lidl vor dem ersten Gebrauch aus. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Bei der Speiseeismaschine von Lidl handelt es sich um ein Gerät ohne Kompressor. Das heißt, die Maschine funktioniert mit einem Kühlakku: Den Gefrierbehälter muss man daher im Tiefkühler vorkühlen – bei der Maschine von Silvercrest ganze 24 Stunden lang. Mit dem ganz spontanen Eisgenuss wird es mit diesem Modell also schon mal nichts. Den Gefrierbehälter stellt man sauber, trocken und von einer Tüte umhüllt ins Gefrierfach. Dieses sollte laut Anleitung mindestens -18 Grad Celsius kalt sein. Außerdem darf es nicht zu klein sein:

Eismaschinen ohne Kompressor sind nicht besonders groß, dennoch braucht das Lidl-Gerät genug Platz im Tiefkühler. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Eismaschinen ohne Kompressor sind nicht besonders groß, dennoch braucht das Lidl-Gerät genug Platz im Tiefkühler. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Der Eisbehälter hat einen Durchmesser von etwa 21 Zentimetern, an der breitesten Stelle ist er durch die praktischen Tragegriffe sogar 23 Zentimeter breit. Seine Höhe beträgt 14 Zentimeter. In ein kleines Eisfach passt der Gefrierbehälter also nicht.

Auch die vorbereitete Eismasse muss mehrere Stunden im Kühlschrank vorgekühlt werden. Das Vorkühlen von Zutaten ist allerdings nicht ungewöhnlich, sondern wird bei Eismaschinen generell empfohlen: Es reduziert den Energiebedarf während der Zubereitung, wenn die Eismasse nicht von Zimmertemperatur heruntergekühlt werden muss.

Das ist die Springlane-Eismaschine Emma samt Zubehör vor der ersten Benutzung. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Das ist die Springlane-Eismaschine Emma samt Zubehör vor der ersten Benutzung. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Im Gegensatz zum Lidl-Gerät ist die Springlane-Eismaschine Emma sofort einsatzbereit: Da man ihren Eisbehälter dank des Kompressors nicht vorkühlen muss, kann man die vorbereitete Eismasse direkt in den Behälter geben, den Stecker einstecken und das Gerät einschalten. So geht die Eisherstellung viel schneller und muss nicht länger im Voraus geplant werden.

Die Eisherstellung im Test: Mit beiden Geräten einfach und schnell

Die Einfüllöffnung der Silvercrest-Maschine ist relativ klein. Auch mit Tülle oder Ausguss besteht daher Kleckergefahr beim Einfüllen der Eismasse. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Die Einfüllöffnung der Silvercrest-Maschine ist relativ klein. Auch mit Tülle oder Ausguss besteht daher Kleckergefahr beim Einfüllen der Eismasse. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Die eigentliche Zubereitung ist dann bei beiden Eismaschinen ganz einfach: Die Eismaschine von Silvercrest baut man zunächst komplett zusammen, was nur drei Handgriffe erfordert und im Test sehr leicht ging, und schaltet das Gerät ein.

Es ist wichtig, die Maschine erst einzuschalten, weil die Eiscreme sonst an den Wänden des vorgekühlten Eisbehälters festfriert. Dann füllt man die Eismasse über die Öffnung im Deckel in die Lidl-Maschine ein. Silvercrest empfiehlt, dafür ein Gefäß mit Tülle oder Ausguss zu verwenden, was wir im Test auch gemacht haben. Dennoch muss man sich vorsehen, um nichts zu verschütten, da die Deckelöffnung nicht allzu groß ist.

Da der Deckel der Springlane-Eismaschine zum Einfüllen der Eismasse geöffnet bleiben kann, besteht keine Kleckergefahr. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Da der Deckel der Springlane-Eismaschine zum Einfüllen der Eismasse geöffnet bleiben kann, besteht keine Kleckergefahr. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Bei der Springlane-Maschine ist es noch einfacher: Man kann die Eismasse zuerst in den Eisbehälter der Emma geben und den Deckel danach schließen. So ist die Einfüllöffnung viel größer und das Risiko, etwas zu verschütten, ist viel kleiner. In unserem Test ging nichts daneben. Danach schaltet man das Gerät ein.

Das Fassungsvermögen ist bei beiden Eismaschinen relativ groß: Bis zu einem Liter Eismasse fasst der Behälter der Silvercrest SECM 12 B5. Das ergibt etwa neun bis zehn Kugeln Eiscreme. Die Eismaschine Emma von Springlane fasst sogar 1,5 Liter Eismasse, sodass mit ihr ein Drittel mehr Speiseeis, Sorbet oder Frozen Yogurt hergestellt werden kann.

Die Zubereitungszeit beträgt mit der Lidl-Maschine laut Hersteller maximal 40 Minuten. Tatsächlich veränderte sich die Konsistenz der Eismasse in unserem ersten Test bereits nach etwa 15 bis 20 Minuten. Dennoch war das Eis nach 40 Minuten noch sehr cremig und weich – ein kleiner Löffel blieb darin nicht aufrecht stehen:

Das Ergebnis nach 40 Minuten Zubereitung: Aus wenigen Zutaten ist cremiges Eis geworden.  (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Das Ergebnis nach 40 Minuten Zubereitung: Aus wenigen Zutaten ist cremiges Eis geworden. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Im zweiten Versuch mit einem anderen Rezept funktionierte es schon besser: Die Eismasse wurde fester, sogar so fest, dass der Motor der nach 40 Minuten ins Stocken geriet. Dennoch war das Eis weiterhin cremig. Die Konsistenz überzeugte also und die Eismaschine lief über die angegebene Laufzeit ohne Probleme. So war auch Test zwei erfolgreich.

Springlane gibt für die Emma eine Zubereitungszeit von etwa 60 Minuten an. Im Test veränderte sich auch bei ihr die Konsistenz der Eismasse bereits nach 15 bis 20 Minuten. In unseren beiden Versuchen war das Eis zudem deutlich früher fertig: Nach etwa 40 Minuten war es so fest, dass die Eismaschine aufhörte zu rühren. Diese automatische Abschaltung ist vorgesehen, wenn das Eis fest genug ist, um den Motor nicht zu schädigen.

Da die Maschine so den Motor schützt und die fertige Eiscreme trotzdem weiterhin kühlt, ist das ein umheimlich praktisches Feature. Die Nachkühlfunktion schaltet sich automatisch ein und läuft bis zu einer Stunde. Alternativ kann man das Gerät natürlich vorher schon selbst ausschalten, sobald einem die Konsistenz gefällt. Wir taten dies nicht, weil wir uns für unseren Test akribisch an die Anleitung des Herstellers halten wollten.

Für den direkten Vergleich haben wir im ersten Test mit Emma dasselbe Rezept verwendet wie bei der Lidl-Maschine. Das Eis wurde deutlich fester, dennoch war die Konsistenz noch cremig. Die Eiscreme wirkt lediglich besser gekühlt. Ein Löffel blieb aufrecht darin stehen:

Das Ergebnis nach ebenfalls 40 Minuten Zubereitung: Cremiges und festes Eis. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Das Ergebnis nach ebenfalls 40 Minuten Zubereitung: Cremiges und festes Eis. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Beim zweiten Test mit einem Sorbet nach einem Rezept aus dem mit der Emma mitgelieferten Rezeptbuch konnte die Konsistenz sogar noch mehr überzeugen: Das fertige Sorbet war cremig und leicht zu löffeln, obwohl weder Sahne noch Milch enthalten waren.

Gut zu wissen

  • Der Eisschaber, der die Eismasse während der Zubereitung rührt, lässt sich leicht aus dem fertigen Speiseeis herausziehen. Problematisch wird es, wenn man das Eis zu lange in der Eismaschine lässt und es dadurch zu fest wird. Dann muss man einen Augenblick warten, bis es angetaut ist.
  • Während der gesamten Zubereitungszeit, also beim Rühren, geben die Speiseeismaschinen beziehungsweise deren Motor ein stetes Brummen von sich. Dieses ist bei der Lidl-Maschine nicht allzu laut und stört bei der kurzen Laufzeit auch nicht. Die Emma von Springlane ist aufgrund des Kompressors etwas lauter, da sie nicht nur rührt, sondern auch kühlt.
  • Außen an der Eismaschine von Silvercrest sammelt sich Kondenswasser, man sollte daher an eine geeignete Unterlage denken und die Eismaschine etwa auf ein Tablett stellen, das das Wasser auffängt. Bei der Springlane-Maschine ist das nicht nötig.

Das Testergebnis: Wie wird das Eis mit den beiden Eismaschinen?

So schön cremig sieht das fertige Eis nach 40 Minuten in der Eismaschine aus. Links Vanilleeis im Silvercrest-Modell, rechts Himbeer-Sorbet im Springlane-Gerät. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)So schön cremig sieht das fertige Eis nach 40 Minuten in der Eismaschine aus. Links Vanilleeis im Silvercrest-Modell, rechts Himbeer-Sorbet im Springlane-Gerät. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Das getestete Vanilleeis nach dem einfachen Rezept von Lidl kam im Kaufberatungsteam von t-online.de gut an – vier von sechs Testern schmeckte das Speiseeis. Noch besser gefiel geschmacklich das Himbeer-Sorbet nach Springlane-Rezept. Der Vorteil, selbst wenn man von einer Eissorte nicht überzeugt ist: Mit einer eigenen Eismaschine kann jeder seine favorisierten Eissorten selbst herstellen, sodass mit einigem Probieren das ideale Rezept gefunden sein sollte. Auch kalorienarme Eiscreme oder besondere Varianten für Allergiker kann man damit zubereiten.

Im zweiten Test wurden wir kreativer und stellten mit der Lidl-Eismaschine Lakritzeis mit Salzkaramell-Schokoladen-Splittern her. In der Eismaschine Emma produzierten wir frisches Himbeer-Sorbet. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Im zweiten Test wurden wir kreativer und stellten mit der Lidl-Eismaschine Lakritzeis mit Salzkaramell-Schokoladen-Splittern her. In der Eismaschine Emma produzierten wir frisches Himbeer-Sorbet. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Wesentlich klarer lässt sich die Konsistenz beurteilen: Das Speiseeis wurde im ersten Test mit dem Lidl-Gerät sehr cremig und wirkte, als könne es noch mehr Kühlung vertragen. Im zweiten Versuch gelang es uns schon besser: Das Eis wurde fester, blieb aber weiterhin cremig.

Mit der Eismaschine Emma wurde in beiden Versuchen dieselbe feste, aber cremige Konsistenz erreicht, und das obwohl die vorbereiteten Eismassen sehr unterschiedlich waren. Das spricht für gleichmäßige Kühlung. 

Die Konsistenz hängt generell davon ab, welches Rezept man benutzt, da sich Sorbet oder Frozen Yogurt von Milchspeiseeis naturgemäß unterscheiden. Außerdem kommt es darauf an, wie genau man sich an die Bedienungsanleitung hält. Generell gilt aber: Da keine Konservierungsstoffe oder Ähnliches enthalten sind, schmilzt das selbst hergestellte Eis relativ zügig, wenn es nicht mehr gekühlt wird. 

Wie gut lassen sich die Eismaschinen reinigen?

Die einfache Reinigung der Eismaschinen von Silvercrest und Springlane überzeugt im Test. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Die einfache Reinigung der Eismaschinen von Silvercrest und Springlane überzeugt im Test. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Schon vor dem ersten Gebrauch muss man beide Geräte reinigen – und dann natürlich nach jeder Nutzung: Mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel werden Eisbehälter, Rührer, Eisschaber, Portionierer, Messbecher und Deckel geputzt. Anschließend mit klarem Wasser abspülen, um Spülmittelreste zu beseitigen. Das funktionierte im Test sowohl bei der Eismaschine Emma von Springlane als auch der Silvercrest SECM 12 B5 problemlos und ganz einfach, da die Teile weder verwinkelt noch schwer zugänglich sind.

Alternativ kann man den Deckel und den Eisschaber der Silvercrest-Eismaschine auch in der Spülmaschine reinigen. Auch bei der Emma sind alle entnehmbaren Teile spülmaschinenfest. An den Motorblock des Lidl-Modells sowie den Motor und Kompressor der Springlane Maschine darf dagegen kein Wasser geraten. Man kann Verschmutzungen am Gehäuse aber vorsichtig mit einem feuchten Tuch abwischen. 

Zwei Dinge sollte man hinsichtlich der Reinigung beachten: 

  1. Vor dem Reinigen des Eisbehälters sollte dieser ungefähr Zimmertemperatur erreicht haben. Das gilt vor allem für das Lidl-Gerät mit Kühlakku.
  2. Bevor man die Eismaschinen erneut verwendet, müssen sie vollständig trocken sein.

Alle Ergebnisse zum Test der Lidl-Eismaschine von Silvercrest im Überblick

  • das Eis: Mit dem richtigen Rezept und dem genauen Befolgen der Anleitung wird das Eis cremig und lecker. Die Konsistenz, die bei der Herstellung erreicht wird, überzeugt. Ohne Kühlung schmilzt die selbst hergestellte Eiscreme im Vergleich zu konventionellem Speiseeis zügig.
  • Bedienung: Die Handhabung der Eismaschine ist sehr einfach, vor allem weil nur die Bedienung eines Schalters notwendig ist. Die Deckelöffnung ist relativ klein, sodass "Kleckergefahr" besteht.
  • Fassungsvermögen: In die Maschine passt maximal 1 Liter Eismasse, das Ergebnis sind dann etwa neun bis zehn Kugeln Eiscreme.
  • Zubereitungszeit: Für die Zubereitung benötigt man 24 Stunden zum Vorkühlen des Eisbehälters plus circa 40 Minuten für die eigentliche Eisherstellung.
  • Größe: Im Gefrierfach braucht man genug Platz für den Eisbehälter: Er hat einen Durchmesser von zirka 14 Zentimetern (innen) beziehungsweise 21 Zentimetern (außen) und ist 14 Zentimeter hoch. Hinzu kommen die praktischen Tragegriffe, sodass der Gefrierbehälter an der breitesten Stelle 23 Zentimeter breit ist. Zusammen mit Deckel und Motoreinheit ist die Eismaschine etwa 24 Zentimeter hoch.
  • Kompressor oder Kühlakku: Kühlakku
  • Leistung: 12 Watt
  • Reinigung: Das Reinigen der Speiseeismaschine ist mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel sehr leicht. Einige Teile können auch in die Spülmaschine.
  • Rezepte: In der Bedienungsanleitung stehen sechs einfache Rezepte für Eiscremes und Sorbets. Spannender ist es, kreative eigene Rezepte zu verwenden.
  • Verarbeitung: Das Gerät von Silvercrest steht stabil und wirkt solide verarbeitet. Lediglich der Rührer/Eisschaber aus Plastik sorgt zunächst für Skepsis.

Wir meinen: Uns gefällt die Silvercrest-Eismaschine im Test: Ihr einziges Manko ist der relativ hohe Zeitaufwand, der mit der Zubereitung verbunden ist. Zudem kann man kein Softeis oder Frozen Yogurt herstellen und muss sich beim Einfüllen der Eismasse aufgrund der relativ kleinen Deckelöffnung vorsehen. Bei einem Preis von knapp über 25 Euro ist das jedoch zu verschmerzen. Das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, vergleichbare Geräte kosten deutlich mehr. 

Alle Ergebnisse zum Test der Springlane-Eismaschine Emma im Überblick

  • das Eis: Bei dieser Maschine wird das Eis schön fest, weil es dank des Kompressors stärker und gleichmäßiger gekühlt wird. Trotzdem bleibt es cremig und auch der Geschmack des getesteten Sorbets nach Springlane-Rezept überzeugt. Die Konsistenz ist hervorragend, ohne weitere Kühlung schmilzt die selbst hergestellte Eiscreme im Vergleich zu konventionellem Speiseeis zügig.
  • Bedienung: Die Handhabung der Eismaschine ist dank der vier Tasten mit klarer Funktion und des Displays einfach. Das Einfüllen der Eismasse erfolgt bei geöffnetem Deckel. Über die kleine Öffnung darin können zusätzliche Zutaten hinzugefügt werden.
  • Fassungsvermögen: In die Maschine passen maximal 1,5 Liter Eismasse, man erhält damit circa zwölf bis 13 Kugeln Eis.
  • Zubereitungszeit: Springlane gibt an, dass die Eismaschine zur Herstellung maximal 60 Minuten braucht. Im Test ging es mit etwa 40 Minuten jedes Mal schneller. Vorkühlen ist nicht notwendig.
  • Größe: Die Eismaschine ist mit 39 x 27 x 25,2 Zentimetern in etwa so groß wie eine kleine Mikrowelle. Den Platz sollte man in der Küche haben.
  • Kompressor oder Kühlakku: Kompressor
  • Leistung: 150 Watt
  • Reinigung: Der Eisbehälters aus Edelstahl, der Rührer, Eisschaber und Portionier können mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel sehr leicht gereinigt werden. Fest verbaute Teile können einfach abgewischt werden.
  • Rezepte: Im Lieferumfang der Eismaschine ist ein bebildertes Rezeptbuch mit 20 Rezepten für Eiscreme, Sorbet und Frozen Yogurt enthalten, die einfach erklärt werden.
  • Verarbeitung: Die Eismaschine von Springlane ist hochwertig verarbeitet, steht sicher und überzeugt mit ihrer umfangreichen Ausstattung.

Wir meinen: Die Eismaschine Emma von Springlane überzeugt im Test mit ihrer umfangreichen Ausstattung, der einfachen und effektiven Eisherstellung, der hochwertigen Verarbeitung und dem geringen nötigen Zeitaufwand. Nicht zuletzt ist das Ergebnis, egal ob Eis, Sorbet oder Frozen Yogurt, hervorragend. Die einzigen Mankos dieser Eismaschine: die Größe und der relativ hohe Preis. Allerdings sind Eismaschinen mit Kompressor generell teurer als die mit Kühlakku.

Unser Fazit zum Test der Eismaschinen

Uns gefallen beide Eismaschinen im Test: Die Herstellung von cremigem Speiseeis funktioniert zuverlässig, man kann mit verschiedenen Eissorten experimentieren und kreativ werden und dabei auch Rücksicht auf Allergien oder spezielle Ernährungskonzepte nehmen.

Unser Testsieger ist die Eismaschine Emma von Springlane, weil das Ergebnis am Ende überzeugender ist. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würden wir uns immer für dieses Gerät entscheiden. Allerdings muss man sich fragen, ob sie so viel besser ist als die SECM 12 B5 von Silvercrest, dass der zehnmal so hohe Preis gerechtfertigt ist. Unserer Meinung nach empfiehlt sich die Emma für alle, die häufig Eis herstellen möchten und genug Platz in der Küche haben. Denn wenn man die Eismaschine viel nutzt, lohnen sich die höheren Anschaffungskosten. Möchte man nur gelegentlich zum Spaß Eis selbst machen, genügt jedoch die preiswerte Eismaschine von Lidl vollkommen.

Wo findet man leckere Rezepte für Speiseeis?

Viele Hersteller von Eismaschinen wie etwa Krups, Unold, Springlane oder Klarstein liefern mit ihrem Gerät auch Rezeptvorschläge mit. Auch in der Anleitung zur Silvercrest-Maschine sind sechs Rezepte enthalten. Schön und übersichtlich sind auch spezielle Rezeptbücher, etwa "Das große Eisbuch" mit 206 Rezepten oder "Die Eis-Bibel" mit Vorschlägen für Speiseeis, Sorbets und Frozen Yogurt. Wem das nicht genügt, der kann im Internet nach passenden Rezepten suchen und dabei etwa auch auf vegane Ernährung Rücksicht nehmen. 

Wie punkten die Eismaschinen hinsichtlich der Nachhaltigkeit?

Nicht ganz leicht zu erkennen: Die Verpackung der Lidl-Eismaschine Silvercrest SECM 12 B5 ist zwar sehr sicher, produziert andererseits aber auch viel Müll. Umweltfreundlicher ist da der angemessen große Karton der Springlane-Eismaschine Emma. (Quelle: Katja Schmidt/t-online.de)Nicht ganz leicht zu erkennen: Die Verpackung der Lidl-Eismaschine Silvercrest SECM 12 B5 ist zwar sehr sicher, produziert andererseits aber auch viel Müll. Umweltfreundlicher ist da der angemessen große Karton der Springlane-Eismaschine Emma. (Quelle: t-online.de/Katja Schmidt)

Die Eismaschine von Lidl kommt in einem großen Karton sicher verpackt an. Das sorgt allerdings für relativ viel Müll, denn in dem großen Karton ist neben der eigentlichen Verpackung relativ viel Platz, der mit Papier gefüllt ist, um ein Hin- und Herbewegen der Eismaschine zu verhindern. Mit einem kleineren Karton wäre dies gar nicht notwendig.

Deutlich besser verpackt Springlane seine Eismaschine: Die Relation von Produkt und Karton ist hier wesentlich angemessener. Dennoch ist das Paket aufgrund der Maße der Maschine sehr groß.

Schwierig ist bei der Lidl-Maschine auch das lange Vorkühlen im Gefrierfach: Ganze 24 Stunden muss der Behälter in den Tiefkühler. Das erfordert relativ viel Energie für dann 40 Minuten Eisherstellung. Für die braucht die Silvercrest SECM 12 B5 dann allerdings vergleichsweise wenig Energie. Sie arbeitet mit lediglich 12 Watt Leistung.

Die Emma von Springlane mit Kompressor braucht da mit 150 Watt schon deutlich mehr Leistung. Dafür geht die Eisherstellung insgesamt schneller und vorkühlen ist nicht notwendig.

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