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Die besten Sonnencremes: Fünf pflegende Sonnenschutzmittel gegen Sonnenbrand


Für jeden Hauttyp  

Diese Sonnencremes sorgen für hohen Schutz und reichhaltige Pflege Ihrer Haut

Von Nora Kramer, AW

30.05.2021, 08:26 Uhr
Die besten Sonnencremes: Fünf pflegende Sonnenschutzmittel gegen Sonnenbrand. Sobald die Sonne rauskommt, sollten Sie Ihre Haut ausreichend mit Sonnencreme schützen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/artiemedvedev)

Sobald die Sonne rauskommt, sollten Sie Ihre Haut ausreichend mit Sonnencreme schützen. (Quelle: artiemedvedev/Thinkstock by Getty-Images)

Milch, Creme oder Spray: Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln ist groß. Darauf verzichten sollten Sie in der Sonne auf keinen Fall. Wir geben Ihnen einen Überblick über die besten Sonnencremes für diesen Sommer.

Das Auftragen von Sonnencreme sollte für jeden, der sich in den Frühlings- und Sommermonaten draußen aufhält, zur täglichen und regelmäßigen Routine gehören. Sonnencreme schützt vor Sonnenbrand, schädlichen UV-Strahlen und Hautkrebs. Doch die Sonnenschutzmittel unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch hinsichtlich ihrer Lichtschutzfaktoren, ihrer Konsistenz und der Inhaltsstoffe. Wir stellen Ihnen fünf empfehlenswerte Sonnencremes vor.

"Sehr gut" bei Stiftung Warentest: Jean & Len Sonnenspray Sensitiv

Das Pumpspray des Herstellers Jean & Len überzeugte die Stiftung Warentest in ihrem letzten Sonnencreme-Test von 2019. Mit dem "test"-Qualitätsurteil "sehr gut (1,4)" konnte das Sonnenspray vor allem mit dem Einhalten des ausgelobten Schutzes von LSF 50, seiner Feuchtigkeitsanreicherung und der mikrobiologischen Qualität punkten.

Das Spray von Jean & Len ist wasserfest und leicht auf die Haut aufzutragen. Der hohe Lichtschutzfaktor von 50 sowie UV-A- und UV-B-Filter schützen besonders pflegebedürftige Haut von Kindern, (hellhäutigen) Erwachsenen oder Sportlern. Das Sonnenschutzmittel ist vegan und frei von Parfum und anderen Zusatzstoffen, wodurch es auch für Allergiker geeignet ist.

"Gut" bei "Öko-Test": Annemarie Börlind Sun Care Sonnenfluid

Das Sonnenfluid von Annemarie Börlind hat den Lichtschutzfaktor 30 und vereint Schutz mit reichhaltiger Pflege. In der aktuellen Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" (Heft 6/2021) schnitt die Sonnencreme mit einem "Gut" ab. Positiv aufgefallen ist, dass die Sonnencreme keine bedenklichen Inhaltsstoffe oder UV-Filter beinhaltet.

Ihre Zusammensetzung ist frei von Parabenen, Silikonen, synthetischen und tierischen Zusatzstoffen. Vor schädlichen Sonnenstrahlen schützen UV-A- sowie UV-B-Filter. Die Kombination mit Panthenol sorgt außerdem für eine intensive Feuchtigkeit der Haut. 

Für die ganze Familie: Eucerin Sensitiv Sonnenlotion

Sollten Sie eine reichhaltige Lotion bevorzugen, empfehlen wir das Sonnenschutzmittel von Eucerin. Die Stiftung Warentest prüfte 2020 auch Sonnencremes speziell für Kinder und bewertete die Sonnencreme von Eucerin mit dem Gesamturteil "gut (1,6)". Sie konnte im Test vor allem durch die sehr gute Anreicherung der Haut mit Feuchtigkeit überzeugen. 

Die medizinische Sonnenlotion ist wasserfest und hat einen LSF von 50+, sodass sie auch empfindliche Kinderhaut vor schädlichen UV-A- und UV-B-Strahlen schützt. Sie hält laut Stiftung Warentest den deklarierten Schutz zuverlässig ein und lässt sich gut auftragen. Insbesondere Babys und Kleinkinder sollten in der Sonne jederzeit ausreichend geschützt sein, da ihre Haut empfindlicher als die von Erwachsenen ist. 

Unser Favorit für sonnenempfindliche Haut: Ladival Sonnenschutzspray

Unser Tipp der Redaktion ist das wasserfeste Sonnenschutzspray von Ladival: Mit Lichtschutzfaktor 50+ sowie UV-A- und UV-B-Filter ist es besonders hautfreundlich und ideal für die ganze Familie. Schon im Sonnencreme-Test für Kinder 2020 wurde die Sonnencreme von der Stiftung Warentest mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)" ausgezeichnet.

Ein großer Vorteil des Sonnenschutzsprays von Ladival ist, dass es sich als Pumpspray besonders leicht auftragen lässt und dabei eine angenehm dünne Konsistenz zum Verteilen hat. Es riecht sehr angenehm und ist ohne Parfum, Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt. Schon seit Jahren ist Ladival unser täglicher Begleiter in der Sonne!

Unser Tipp: Wer statt Spray lieber eine Sonnenlotion kaufen möchte, dem empfehlen wir die Ladival-Sonnenschutzlotion für empfindliche Haut. Sie erreichte bei der Stiftung Warentest 2019 ebenfalls die Gesamtnote "gut (1,9)".

Vegane Naturkosmetik: Lavera Sensitiv Sonnencreme Anti-Age

Diese Sonnencreme von Lavera ist mit pflegendem Bio-Sonnenblumenöl und Bio-Kokosöl angereichert und sorgt für zuverlässigen Schutz bei sensibler Haut. Mit mineralischem UV-Filtern und einem Lichtschutzfaktor von 30 bietet die Creme insbesondere Ihrem Gesicht die richtige Pflege. Bei der Stiftung Warentest erhielt die Lavera Sensitiv Sonnencreme 2019 das Gesamturteil "gut (2,1)".

Laut Hersteller dient die Sonnencreme der Vorbeugung von sonnenbedingten Falten, Pigmentflecken und Hyperpigmentierung. Zudem ist sie auch für Menschen geeignet, die von Sonnenallergien, Mallorca-Akne oder Neurodermitis betroffen sind. Die zertifizierte Naturkosmetik ist vegan, tierversuchsfrei und enthält weder Parabene und PEG noch Mineralöl oder Silikone. Durch ihre mineralischen Filter hat die Sonnencreme keine negativen Auswirkungen auf Meer und Riffe.

Unser Fazit

Sonnencremes sollen Körper und Gesicht vor schädlicher UV-Strahlung schützen und pflegen. Das Jean & Len Sonnenspray, das die Stiftung Warentest mit einem "Sehr gut (1,4)" überzeugen konnte, ist nach wie vor eine sehr gute Empfehlung. Mit einem LSF von 50 und einer Größe von 250 Millilitern ist das Sonnenspray auch Preis-Leistungs-Sieger. Für den Einsatz bei Familien mit kleinen Kindern sind die Eucerin Kids Sun Lotion  sowie das Ladival-Sonnenschutzspray ein zuverlässiger Begleiter durch den Sommer.

Wichtige Fragen und Antworten rund um Sonnencreme

Warum sollte man Sonnencreme verwenden?

Die Haut vor der Sonneneinstrahlung zu schützen, sollte oberstes Gebot sein. Ein Sonnenbrand ist nicht nur ärgerlich und schmerzhaft, er schädigt die Haut auch nachhaltig. Übermäßige UV-Strahlung ist einer der entscheidendsten Faktoren für die Entwicklung von Hautkrebs. Wenn Sie Ihre Haut nicht richtig schützen, altert sie außerdem schneller und stärker. Deshalb gilt: Cremen Sie sich regelmäßig mit Sonnenschutzmittel ein – vor allem nicht zu sparsam.

Ein verbreiteter Irrtum: Bräune schützt nicht! Auch für die Entstehung von Hautkrebs ist kein Sonnenbrand nötig. Dafür reichen schon geringe Dosen UV-Strahlen.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor auf der Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um wie viel sich die Zeit verlängert, für die Sie sich nach dem korrekten Auftragen der Sonnencreme der Sonne aussetzen können, ohne die Haut zu schädigen. Die durch eine EU-Richtlinie festgelegten Schutzklassen sehen wie folgt aus: Niedrig (LSF 6–10), Mittel (LSF 15–25), Hoch (LSF 30 und 50) und Sehr hoch (LSF 50+).

Haben Sie beispielsweise einen sehr hellen und sensiblen Hauttyp und werden schon nach zehn Minuten in der Sonne rot, empfiehlt es sich, ein Sonnenschutzmittel mit LSF 50 aufzutragen. Dadurch können Sie 50 Mal länger als gewohnt in der Sonne bleiben. Die maximale Schutzdauer würde dann ungefähr bei 500 Minuten liegen. Diese Werte stellen allerdings nur einen groben Richtwert dar und können sich je nach Hauttyp und Stärke der Sonneneinstrahlung unterscheiden.

Wichtig: Doppeltes Eincremen sorgt nicht für doppelten Schutz! Regelmäßiges Eincremen hält zwar den Schutz aufrecht, verlängert den Zeitraum, in welchem Sie sich der Sonne aussetzen können, jedoch nicht.

Wie viel Sonnencreme sollte man auftragen?

Mit Sparsamkeit sind Sie beim Auftragen von Sonnencreme auf dem falschen Weg! Damit der angegebene Sonnenschutzfaktor erreicht wird, werden für einen Erwachsenen etwa 30 Gramm bzw. 30 bis 40 Milliliter für den gesamten Körper empfohlen. Das sind ungefähr drei ganze Esslöffel – und schließt nur das erste Mal eincremen mit ein. Bei einer Woche Sommerurlaub und dreimaligem Eincremen am Tag benötigen Sie bereits 840 Milliliter, also gut drei bis vier große Flaschen.

Wichtig ist, dass Sie die Zeit in der Sonne nicht zu sehr ausreizen. Je nach Hauttyp kann es schneller zu Verbrennungen kommen, als Sie denken. Oft macht sich ein Sonnenbrand erst Stunden später bemerkbar und fördert nicht nur Hautkrebs, sondern kann auch ziemlich schmerzhaft werden. Um sich effektiv vor Sonnenstrahlen zu schützen, empfehlen wir lange, leichte Kleidung, eine Kopfbedeckung und regelmäßige Pausen im Schatten.

Wie oft sollte man Sonnencreme auftragen?

Die Häufigkeit des Nachcremens ist abhängig davon, wie viel Zeit Sie in der Sonne verbringen und was Sie dabei tun. In der Regel sollten Sie den aufgetragenen Sonnenschutz wenigstens zwei weitere Male erneuern, wenn Sie einen ganzen Tag der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. 

Vergessen Sie niemals das regelmäßige Nachcremen! Insbesondere nach dem Baden oder bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren ist doppelte Vorsicht geboten. Wenn Sie dazu neigen, viel zu schwitzen, empfiehlt es sich ebenfalls, den Sonnenschutz lieber einmal mehr aufzutragen. Und auch als wasserfest beworbene Produkte verlieren nach dem Baden einen Großteil ihrer Wirkung, weshalb Sie sich danach grundsätzlich erneut eincremen sollten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Hauttyp Sie haben, ist es sinnvoll, den höchstmöglichen Lichtschutzfaktor zu wählen. Damit schützen Sie Ihre Haut am besten vor der Sonne. Sonnensprays lassen sich zwar leichter als Sonnenmilch auf der Haut verteilen, sollten aber in zwei Lagen aufgetragen werden, da schnell die Gefahr besteht, zu wenig auf die Körperstellen zu sprühen.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Ungeöffnet ist Sonnencreme in der Regel 30 Monate haltbar. Ist sie bereits geöffnet oder benutzt worden, können Sie das Sonnenschutzmittel meistens noch gut 12 Monate nutzen. Grundsätzlich gilt: Orientieren Sie sich an dem Mindesthaltbarkeitsdatum am Deckel oder Fuß der Flasche. Wenn Sie keines finden können, geben meist Textur und Geruch Aufschluss darüber, in welchem Zustand sich die Sonnencreme befindet: Ablagerung von Wasser und Öl, ein verfärbter Inhalt oder ungewöhnlicher Geruch sind Anzeichen dafür, dass Sie Ihr Sonnenschutzmittel entsorgen sollten. 

Sind Sie sich nicht sicher, empfehlen wir, die alte Sonnenmilch lieber gegen eine neue zu ersetzen. Abgelaufene Creme kann nicht nur den Schutz vor UV-Strahlung negativ beeinflussen, sie kann auch zu unangenehmen Hautirritationen führen.

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