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Mit diesen Siebträgermaschinen kochen Sie den besten Kaffee


Wie in Italien  

Diese Siebträgermaschinen brühen den besten Kaffee

Von Cordula Funk

09.06.2021, 10:11 Uhr
Mit diesen Siebträgermaschinen kochen Sie den besten Kaffee. Mit einer Siebträgermaschine schmecken Kaffee und Espresso wie in Italien. (Quelle: Hersteller/Sage)

Mit einer Siebträgermaschine schmecken Kaffee und Espresso wie in Italien. (Quelle: Sage/Hersteller)

Ein guter Kaffee ist aromatisch, vollmundig und nicht bitter. Damit er auch zuhause wie beim italienischen Barista schmeckt, hilft eine gute Siebträgermaschine. Wir haben fünf empfehlenswerte Modelle für höchsten Kaffeegenuss für Sie recherchiert und erklären, worauf es beim Kaffee- und Espressokochen ankommt.

Ob morgens zum Wachwerden oder als Auszeit am Nachmittag: Frischer Kaffee ist mehr als ein Koffeinkick – er entspannt und erfrischt, schmeckt nach Urlaub und La Dolce Vita. Egal ob Sie schlichten Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato mögen: Echten italienischen Kaffee erhalten Sie mit einer Siebträgermaschine.

Bei dieser Kaffeemaschine wird ein Siebträger mit Kaffeepulver gefüllt und das heiße Wasser mit hohem Druck schnell durchgepresst. Kaffeepulver und Wasser sind nur kurz in Kontakt – dadurch ist der Kaffee besonders aromatisch, ohne dass Bitterstoffe im Getränk landen. Auch eine schöne Crema ist ein Zeichen für echt italienischen Kaffee und gelingt nur mit einer guten Siebträgermaschine. Mit Filterkaffeemaschinen, Vollautomaten oder einer French Press erreichen Sie das nicht. Wir haben fünf empfehlenswerte Siebträgermaschinen mit Milchaufschäumer für Sie recherchiert. 

Unser Tipp: Wenn Sie regelmäßig verschiedene Kaffeesorten mit Ihrer Siebträgermaschine herstellen wollen, ist es sehr praktisch, mehrere Kaffeemühlen zu haben, bspw. eine für die Espressobohnen und eine für Kaffeebohnen. So kann man im Handumdrehen die verschiedenen Kaffeewünsche zubereiten.

Unser Preis-Tipp: De'Longhi Siebträgermaschine Dedica 

Guter Espresso ist vollmundig und nicht zu bitter. Dafür muss das heiße Wasser mit hohem Druck durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst werden. Hier sind Siebträgermaschinen die erste Wahl. In den Siebträger füllen Sie das Kaffeemehl und pressen es mit einem Tamper fest. Den Rest erledigt die Maschine für Sie.

Die kleine Kaffeemaschine Dedica von De'Longhi ist der Testsieger der Stiftung Warentest. Sie erhielt beim letzten Test von Siebträgermaschinen 2016 die Gesamtwertung "gut (2,1)". Sie brüht einfach guten Kaffee oder Espresso, aus dem Sie mit der Milchschaumdüse auch direkt einen Cappuccino oder Latte macchiato machen können. Ein großer Vorteil der Siebträgermaschine von De'Longhi: Sie können wählen, ob Sie Kaffeepulver oder Kaffeepads benutzen.

Die Siebträgermaschine ist einfach zu bedienen, Temperatur und Kaffeegröße können Sie einspeichern. Die Dedica von De'Longhi ist mit 15 Zentimetern sehr schmal, fasst aber einen Liter Wasser. Sie wird mit einem Tamper und drei Sieben geliefert. Mit dem Tamper pressen Sie das Kaffeepulver. Die verschiedenen Siebe sind für eine Tasse, zwei Tassen und die Zubereitung mit Kaffeepads.

Für Profis: Lelit Siebträgermaschine Mara PL62T

Die Lelit-Siebträgermaschine Mara ist eine professionelle Kaffeemaschine für den Hausgebrauch. Der Hersteller Lelit kennt sich mit gutem Kaffee aus: Er fertigt ausschließlich Kaffee- und Siebträgermaschinen in Italien.

Die Siebträgermaschine Mara ist ein Zweikreiser, das heißt, er hat zwei getrennte Wasserkreisläufe zum Brühen und Dampfen. So kann gleichzeitig Kaffee oder Espresso gekocht und Milch geschäumt werden. Sie ist mit der Profi-Brühgruppe E61 ausgestattet. Diese wurde 1961 als revolutionäre Technik entwickelt und sorgt für eine gleichbleibende Brühqualität ohne Löcher im Kaffeepulver. Die Siebträgermaschine hat eine PID-Steuerung zur professionellen Regelung der Wassertemperatur. Ausgestattet ist sie mit doppeltem Manometer, stabilen Kupferrohren und einem 2,5-Liter-Wassertank.

Die Maschine ist perfekt für Hobby-Baristas und kleine Cafés. Wer bereits Fachwissen hat oder welches erwerben will, wird lange Freude an der hochwertigen Kaffeemaschine haben.

Unser Preis-Leistungs-Tipp: The Barista Express von Sage

Die Preise für professionelle Siebträgermaschinen liegen oft im vierstelligen Bereich. Das günstige Profi-Modell von Sage kostet nur rund die Hälfte und zaubert dennoch in weniger als einer Minute einen vollmundigen Kaffee. Die Siebträgermaschine mit Manometer (Druckmessgerät) hat ein integriertes Kegelmahlwerk. Der Mahlgrad ist einstellbar und das Kaffeepulver wird grammgenau dosiert.

Die Temperatur wird digital geregelt. Durch die integrierte Heißwasserfunktion können Sie das Gerät auch für Tee nutzen. Die Schaumdüse zaubert feinporigen, cremigen Milchschaum. Mitgeliefert wird zusätzlich ein Milchschaumkännchen mit Temperaturanzeige. 

Der Wassertank fasst bis zu zwei Liter Wasser. Die Siebträgermaschine kann individuell eingestellt werden. Für den Hausgebrauch kann man aber auch einfach voreingestellte Programme wählen. Auch ein Reinigungsprogramm ist vorhanden. Das Gerät wird mit ein- und doppelwandigen Filterkörben, einem Pulverabstreicher, einer Edelstahl-Milchschaumkanne, einem Wasserfilterhalter und einem Reinigungsset geliefert. Einen passenden Tamper können Sie separat erwerben.

Doppelter Genuss: QuickMill Pegaso mit Kaffeemühle

Der italienische Kaffeemühlen-Hersteller QuickMill gehört auch bei Siebträgermaschinen zu den Marktführern. Die Pegaso ist aus Edelstahl gefertigt und kann zwei Tassen Kaffee gleichzeitig brühen. Die integrierte Mühle mit Scheibenmahlwerk sorgt für frischen Kaffeegenuss.

Die Siebträgermaschine ist mit Manometer und Thermoblock ausgestattet. Über den Thermoblock wird das Wasser bei Bedarf erhitzt, bei diesem Modell in weniger als vier Minuten. Da nicht dauerhaft Wasser im Kessel ist, ist die Maschine weniger pflegeanfällig als Ein- und Zweikreiser.

Obwohl die Siebträgermaschine professionell ausgestattet ist, wird kein spezielles Barista-Wissen benötigt. Ein- und Ausschalten sowie die Bedienung der Milchschaumdüse lassen sich über Kippschalter regeln.

Die traditionelle Handhebelmaschine: La Pavoni Stradivari

Siebträgermaschinen müssen nicht elektrisch sein. Bei traditionellen Espressomaschine wird der Druck mechanisch ausgeübt. Dafür wird ein Kolben durch einen Handhebel bewegt. Die Steuerung des Wassereinlasses und der Druckaufbau erfolgen so von Hand.

Die Handhebelmaschine Stradivari der italienischen Siebträger-Firma La Pavoni ist klassisch wie vor über hundert Jahren gehalten. Sie hat einen Milchaufschäumer, einen Manometer und 1,6 Liter Fassungsvolumen. Bis das Wasser heiß ist, dauert es knappe fünf Minuten.

Besonders praktisch: Handhebelmaschinen halten lange und können gut repariert werden. Das ist besonders nachhaltig. Allerdings brauchen sie auch viel Kraft und sind schwerer zu bedienen. 

Unser Fazit

Bei der Wahl einer Siebträgermaschine kommt es vor allem auf zwei Dinge an: Ihr Fachwissen und Ihr Budget. Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Siebträgermaschine The Barista Express von Sage. Sie ist mit Mahlwerk und Milchdüse ausgestattet und liegt im mittleren Preisfeld. Ein weiterer Vorteil: Sie ist sowohl für den schnellen Espressogenuss als auch für Hobby-Baristas, die sich ausprobieren wollen, geeignet.

Wichtige Fragen rund um Siebträgermaschinen

Kann man mit einer Siebträgermaschine auch normalen Kaffee kochen?

Mit einer Siebträgermaschine kann man italienischen Kaffee, Espresso und andere Kaffeespezialitäten zubereiten. Die Maschine presst das heiße Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver. Echten Espresso können Sie nur so zubereiten. Aber auch normalen Kaffee können Sie mit einer Siebträgermaschine brühen. Er wird aromatischer und nicht so bitter, da Wasser und Kaffeepulver nur kurzen Kontakt haben.

Ist eine Siebträgermaschine besser als ein Kaffeevollautomat?

Siebträgermaschinen finden Sie in guten italienischen Cafés. Sie gehören in die Königsklasse der Kaffeemaschinen: Der Kaffee wird vollmundig ohne Bitterstoffe. Kaffeevollautomaten sind oft preiswerter und vor allem einfacher zu bedienen: Sie erhalten den Kaffee auf Knopfdruck.

Ob eine Siebträgermaschine oder ein Kaffeevollautomat die beste Wahl für Sie ist, kommt daher auf Ihre Erwartungen an: Möchten Sie unkompliziert einen guten Kaffee kochen, dann sind Sie mit einem Kaffeevollautomaten gut beraten. Möchten Sie mit zwei zusätzlichen Handgriffen besten Kaffee wie in Italien trinken? Dann greifen Sie zur Siebträgermaschine für höchsten Kaffeegenuss.

Was ist der Unterschied zwischen einer Espressomaschine und einer Siebträgermaschine?

Espressomaschinen erhitzen Wasser auf 90 Grad Celsius und pressen es mit einem Druck von mindestens neun bar durch das Kaffeepulver. Das Kaffeemehl muss dafür festgestampft sein, damit es nicht aufgewirbelt und damit überbrüht wird. Zum Feststampfen benutzt man einen Espressostampfer, den Tamper

Weitverbreitet zum Espressokochen sind Siebträgermaschinen. Das sind Kaffeehalbautomaten, bei denen das Pulver in den Siebträger gefüllt und mit einem Tamper festgestampft wird. Die Maschine übernimmt den Rest. Ein großer Vorteil ist, dass Siebträgermaschinen einfach sauber zu machen sind. Für viele Genießer gehören diese zwei Handgriffe zu ihrer Kaffeezeremonie.

Bei den meisten Kaffeevollautomaten können Sie auch Espresso auswählen. Da der Druck jedoch nicht ausreicht, bekommen Sie nur einen kleinen, bitteren Kaffee. Mit echtem Espresso ist er nicht vergleichbar.

Am günstigsten in der Anschaffung sind Kapselmaschinen. Sie erreichen den benötigten Druck. Bei der Bedienung brauchen Sie kein Fachwissen, die Kaffeeprogramme sind bereits eingestellt. Sie können den Espresso jedoch nur mit Kaffeekapseln kochen.

Wie pflegt man eine Siebträgermaschine?

Siebträgermaschinen sollten täglich gereinigt werden und der Siebträger nach jeder Benutzung mit lauwarmem Wasser ausgespült werden. Regelmäßig sollte die ganze Maschine gereinigt werden, einige Geräte haben dafür extra Reinigungsprogramme. Wichtig: Nur bei sauberen Maschinen schmeckt der Espresso. 

Hat die Espressomaschine eine Milchschaumdüse, sollte sie nach jedem Schaumschlagen gespült werden, um Keimbildung zu vermeiden.

Hat Espresso mehr Koffein als Kaffee?

Espresso ist eine Mailänder Kaffeespezialität. Anders als bei normalem Kaffee wird das heiße Wasser mit hohem Druck durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst. So entsteht ein konzentrierter Kaffee mit einer cremigen Schicht, der Crema.

Im Vergleich hat Espresso pro 100 Milliliter mehr Koffein als anderer Kaffee. Man trinkt jedoch weniger davon. Eine normale Espressotasse fasst nur 40 Milliliter, getrunken werden sogar nur 25 Milliliter. Von normalem Kaffee trinkt man mindestens das Fünffache pro Tasse.

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