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Berlin: Corona-Schnelltests – Berliner Senat will informieren

Hauptstadt-Ticker zu Covid-19  

Corona-Schnelltests – Berliner Senat will informieren

10.11.2020, 15:19 Uhr | t-online, dpa, sid

Berlin: Corona-Schnelltests – Berliner Senat will informieren. Corona-Schnelltest (Symbolbild): Der Berliner Senat will über die neuen Tests informieren. (Quelle: imago images/xcitepress)

Corona-Schnelltest (Symbolbild): Der Berliner Senat will über die neuen Tests informieren. (Quelle: xcitepress/imago images)

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Schnelltests sollen eingeführt werden. Doch Einzelheiten sind noch unklar. Alle Infos im Corona-Newsblog aus Berlin.

13.51 Uhr: Notkrankenhaus auf Messegelände soll weiter bestehen

Das Corona-Notkrankenhaus auf dem Berliner-Messegelände soll noch bis Mai 2021 offen gehalten werden. Darauf hat sich der Senat verständigt. Ursprünglich war es nur bis Ende des Jahres geplant. Wegen der weiter steigenden Infektionszahlen soll es nun allerdings verlängert werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

12.15 Uhr: Verwaltungsgericht weist Eilanträge zurück

Die Gastronomiebetriebe in Berlin müssen bis zum 30. November geschlossen bleiben. Das Gericht wies einen Eilantrag von 22 Gastwirten gegen die Corona-Maßnahmen zurück. Die Gaststättenbetreiber hatten argumentiert, das Verbot sei nicht notwendig, weil die Betriebe keine "Treiber der Pandemie" seien. Das Verwaltungsgericht folgte dieser Argumentation nicht. Als eine Maßnahme des Gesamtpakets zur Bekämpfung der Pandemie sei die Schließung der Gaststätten gerechtfertigt, befand das Gericht.

11.37 Uhr: Berlin plant bis zu sechs Corona-Impfzentren

Der Senat blickt voraus: Für die Auslieferung des zukünftigen Corona-Impfstoffes plant die Senatsverwaltung für Gesundheit vier bis sechs Corona-Impfzentren in der Hauptstadt. Der Standort bleibe aus Sicherheitsgründen zunächst geheim, heißt es. Bundesweit soll es insgesamt 60 geben. Mehr dazu lesen Sie hier.

9.49 Uhr: Nachwuchskräfte helfen bei Kontkaktnachverfolgung

94 % der Corona-Infektionen sind nicht mehr nachverfolgbar (siehe 10. November, 19.16 Uhr). Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport reagiert und stellt den bezirklichen Gesundheitsämtern rund 100 Nachwuchskräfte für vorerst drei Monate zur Verfügung. 

Diese sind teils bereits seit Montag im Einsatz, um die Nachverfolgung von Infektionsketten und Kontaktpersonen zu ermitteln. So soll den Bezirken schnell die dringend notwendige personelle Unterstützung ermöglicht werden.

8.03 Uhr: Senat will über Schnelltests informieren

Der Berliner Senat berät am Vormittag erneut über die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Infektionszahlen. Wie RBB unter Berufung auf eine Sprecherin berichtet, soll es aber keine neuen Maßnahmen oder Regeln geben.

Ein Beratungsthema sind unterdessen Corona-Schnelltests. Die Frage, wann und wie viele der Tests Berlin bald zur Verfügung stehen, soll geklärt werden. Dazu müsse entschieden werden, wie sie verteilt werden und wer sie nutzen darf.

Dienstag, 10. November 2020

19.16 Uhr: 94 Prozent der Corona-Infektionen in Berlin nicht zurückverfolgbar

Die Gesundheitsämter in Berlin scheitern immer häufiger an der Kontaktnachverfolgung. Wie der RBB berichtet, seien 94 Prozent der Quellen der Corona-Infektionen in der Hauptstadt nicht mehr zurückverfolgbar. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung dem Sender mit. Der Wert habe Anfang Oktober noch bei 82 Prozent gelegen, was ebenfalls hoch ist. Das Mittel der Kontaktnachverfolgung falle damit weitgehend weg, heißt es in dem Bericht.

19.07 Uhr: 840 neue Corona-Fälle in Berlin – Rot auf Berliner Corona-Ampel

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat am Montag für Berlin 840 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Sechs weitere Menschen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Inzidenzzahl, die die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus angibt, liegt bei 189,2. Damit zeigt ein Wert der Berliner Corona-Ampel rot.

17.59 Uhr: Charité warnt vor mehr Intensivpatienten

Laut Charité-Vorstandmitglied Ulrich Frei sei die Corona-Pandemie immer noch in ihrer exponentiellen Phase. Das sagte er am Montag bei einem Besuch von Berlins regierendem Bürgermeister Michael Müller und Finanzminister Olaf Scholz (beide SPD).

"Da wir wissen, dass circa zwei Prozent früher oder später intensivpflichtig werden, werden wir, wenn die Lockdown-Maßnahmen wirken, dennoch einen Bremsweg von noch zwei Wochen vor uns haben, der unsere Kapazitäten sehr anstrengend wird", so Frei. Ihm bereite außerdem der Personalmangel Sorgen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Berlin ist am Sonntag auf genau 20 Prozent gestiegen. Am Montaq lag der Wert bei 20,3. Damit bleibt er weiterhin nah an der kritischen Marke von 25 Prozent. Bei einem Überschreiten würde die Berliner Corona-Warn-Ampel in diesem Bereich auf Rot springen.

16.41 Uhr: Beschlüsse zu Eilanträgen am Dienstag?

Dem Berliner Verwaltungsgericht liegen aktuell rund 100 Eilanträge gegen die Corona-Beschränkungen vor. Alleine 80 davon stammen von Gastronomen. Laut eines Gerichtssprechers könnten am Dienstag erste Beschlüsse verkündet werden. Zwei Kammern sind aktuell mit den Beschwerden zur Eindämmung der Pandemie beschäftigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

11.35 Uhr: Corona-Fall bei SPD-Fraktion

Aktuell befinden sich acht Fraktionsmitglieder der SPD in Quarantäne. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, sei eine Abgeordnete am Freitag positiv getestet worden. Sie habe am Donnerstag noch im Plenum gesessen, heißt es. Daraufhin begab sich unter anderem Fraktionschef Raed Saleh in Selbstisolation. Bereits am Samstag war es für Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) soweit (siehe Eintrag vom 9. November, 9.45 Uhr). Ob ein Kontakt mit der am Freitag positiv getesteten Abgeordneten der Grund ist, ist unklar.

10.24 Uhr: Über 40.000 Tablets für Berliner Schulen

Weil das digitale Lernen in Zeiten von Corona immer wichtiger wird, werden sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler mit 41.500 weiteren Tablets ausgestattet. Die Aktion wird finanziert vom Bund und von der Stadt. Mehr dazu lesen Sie hier.

9.52 Uhr: Alba Berlin siegt trotz Corona-Handicap

Im Team der Basketballer hatte es sieben Corona-Infizierte gegeben. Daraufhin musste die Mannschaft in Quarantäne und konnte ganze 17 Tage nicht trainieren. Zum Liga-Auftakt gegen die Fraport Frankfurt Skyliners reichte es dennoch zu einem Sieg.

8.20 Uhr: Scholz und Müller informieren sich über Corona-Lage an der Charité

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (beide SPD) wollen sich am Montag an der Charité über die Versorgung von Covid-19-Patienten informieren. Das berichtet der "Tagesspiegel". Es soll einen Austausch mit Vorständen geben, kündigte die Charité wohl an. Zuletzt hatte die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten zugenommen.

Sonntag, 8. November 2020

16.18 Uhr: Mehrheit der Berliner hält sich am Wochenende an Corona-Regeln

Am ersten Wochenende seit dem Inkrafttreten der verschärften Corona-Verordnung in Berlin haben sich die Anzeigen durch die Polizei zunächst in Grenzen gehalten. "Wir haben am Samstag überwiegend regelkonformes Verhalten festgestellt", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. 

13.45 Uhr: Freihaltepauschalen in Berliner Kliniken bundesweit?

In Berlin dürfen viele große Krankenhäuser bereits nur noch planbare Aufnahmen, Operationen und Eingriffe durchführen, die medizinisch dringlich sind. Das geht aus einer Verordnung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hervor, die zum Samstag in Kraft trat. Die Kliniken erhalten Freihaltepauschalen, damit Intensivbetten und Klinikpersonal für Covid-19-Patienten frei gehalten werden können. Diese Regelung sei bundesweit nötig, erklärt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

11.10 Uhr: Berliner finden Shopping im Teil-Lockdown unattraktiv

Berliner Läden beklagen die Auswirkungen des Teil-Lockdowns: Die Innenstadt besuchen, das heiße für viele Berliner, sich mit anderen zu treffen, mal einen Kaffee zu trinken, essen zu gehen, sagte der Hauptgeschäftsführer beim Gesamtverband des Berliner Einzelhandels, Nils Busch-Petersen nach dem ersten Samstag im Teil-Lockdown.

Ein Radfahrer biegt in die Friedrichstraße ein (Archivbild): Wegen des Teil-Lockdowns ist auf der Shoppingmeile weniger los als sonst. (Quelle: Reiner Zensen)Ein Radfahrer biegt in die Friedrichstraße ein (Archivbild): Wegen des Teil-Lockdowns ist auf der Shoppingmeile weniger los als sonst. (Quelle: Reiner Zensen)

Wenn das alles wegfalle, leide darunter auch der Handel. Der profitiere überhaupt nicht davon, dass die Berlinerinnen und Berliner anderswo zwangsläufig Geld sparen. Die vergangene Woche sei sehr schlecht gelaufen, sagte Busch-Petersen. "Und das Wochenende reißt da gar nichts raus." 

9.45 Uhr: Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci in Quarantäne

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) befindet sich in Corona-Quarantäne. Das teilte sie am Samstagabend bei Twitter mit. Sie sei als Kontaktperson eines Infizierten genannt worden und werde noch bis Freitag ihre Amtsgeschäfte aus dem Homeoffice führen.

"Mir geht es gut", schrieb Kalayci. "Passen Sie bitte auf sich und andere auf!" Ob sie bereits auf Corona getestet wurde und wann mit dem Ergebnis zu rechnen ist, teilte sie nicht mit.

7.01 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Berlin um Hunderte gestiegen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Berlin innerhalb eines Tages um 697 gestiegen, wie aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Samstag hervorgeht.

Samstag, 7. November

18.43 Uhr: Unions Bülter positiv auf Corona getestet

Mittelfeldspieler Marius Bülter von Union Berlin wurde positiv auf Corona getestet. Bülter stand am Samstag nicht im Kader der Berliner, die beim 5:0 (3:0)-Sieg gegen Arminia Bielefeld den höchsten Bundesligasieg der Klubgeschichte herausgeschossen hatten. Bülter würde sich in "häuslicher Quarantäne" befinden, bestätigte Klubsprecher Christian Arbeit nach dem Spiel.

17.42 Uhr: Situation in Berliner Hotels "unterirdisch"

In den Berliner Hotels sei die Situation derzeit unterirdisch. Die Belegung sei häufig unter zehn Prozent. "Es ist deprimierend", sagte Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), "fast wie bei einem Komplett-Shutdown". Seit Anfang November dürfen Hotels und Pensionen keine Touristen mehr beherbergen. Am Wochenende sei die Situation noch schlimmer, weil dann auch die Geschäftsreisenden nicht in Berlin seien. "Mit zehn Prozent Belegung sind Hotels dann schon ganz vorne mit dabei."

14.41 Uhr: Kliniken verschieben wieder planbare Eingriffe

Wegen der Corona-Pandemie dürfen viele große Berliner Krankenhäuser vorerst nur noch solche planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe durchführen, die medizinisch dringlich sind.

Blick in ein Stationszimmer mit Beatmungsgerät für schwersterkrankte Covid-19-Patienten (Symbolbild): In Berlin steigt die Auslastung der verfügbaren Intensivbetten weiter. (Quelle: imago images/Ralph Lueger)Blick in ein Stationszimmer mit Beatmungsgerät für schwersterkrankte Covid-19-Patienten (Symbolbild): In Berlin steigt die Auslastung der verfügbaren Intensivbetten weiter. (Quelle: Ralph Lueger/imago images)

Das geht aus einer Verordnung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hervor, die zum Samstag in Kraft tritt. Die Gesundheitsverwaltung machte auf Anfrage keine Angaben, in welcher Größenordnung nun Eingriffe ausgesetzt oder verschoben werden. Kliniken sollen 25 Prozent ihrer Intensivbetten für Covid-19-Patienten freihalten.

11.01 Uhr: Gericht lehnt Eilanträge gegen Schließung von Tattoo-Studios ab

Vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg sind mehrere Betreiber von Tattoo-Studios mit dem Versuch gescheitert, gegen die Schließung wegen der Corona-Pandemie vorzugehen.

Am Donnerstag wiesen die Richter zwei weitere Eilanträge ab, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Bereits am Mittwoch hatten sie den Eilantrag eines Betreibers abgelehnt. Das Oberverwaltungsgericht wies auch die Eilanträge eines Nagel-, eines Kosmetik- sowie eines Massage-Studios zurück. Seit Montag gelten in Brandenburg verschärfte Beschränkungen.

8.35 Uhr: 1.329 Corona-Neuinfektionen

Berliner Behörden meldeten am Freitag 1.329 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde mit 188,4 angegeben. Den täglichen Covid-19-Bericht aus Berlin finden Sie hier.

Freitag, 6. November

18.40 Uhr: Ein Fünftel der Berliner Intensivbetten ist belegt

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Berlin bleibt auf hohem Niveau. Innerhalb eines Tages stieg der Wert um 1.329 auf insgesamt 38.682, wie aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Freitag hervorgeht. Der Zuwachs fällt damit fast genauso groß aus wie am Donnerstag. Der höchste Wert seit Pandemiebeginn war am Dienstag mit mehr als 1.500 neuen Fällen gemeldet worden. In Berlin gelten nun 23.652 Menschen als genesen. 292 Infizierte starben im Zusammenhang mit dem Virus, fünf mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Berlin lag am Freitag bei einem Wert von 188,4.

Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten ist im Vergleich zum Vortag minimal gestiegen, auf nun 19,5 Prozent (Donnerstag: 19,1 Prozent). Seit Tagen nähert sich der Wert der kritischen Marke von 25 Prozent an. Eine Überschreitung würde die Corona-Ampel auch bei diesem Indikator von aktuell Gelb auf Rot springen lassen. Sobald zwei von drei Indikatoren der Corona-Ampel Rot sind, herrscht für den Senat Handlungsbedarf.

17.52 Uhr: Berliner Klinik entlässt 97-jährige Covid-Patientin

Die älteste Covid-19-Patientin im Berliner Helios-Klinikum ist wieder gesund. Nach nur zehntägiger Behandlung wurde die 97-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen – und das trotz mehrerer Vorerkrankungen. Die Hintergründe lesen Sie hier

15.21 Uhr: Weitere Eilanträge abgelehnt

Zwei Tattoo-Studios sind gegen die Schließung wegen der Corona-Pandemie vorgegangen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Eilanträge jetzt abgewiesen. Mehr dazu lesen Sie hier.

14.43 Uhr: Krankenhäuser bestehen "Stresstest"

Die Senatsverwaltung für Gesundheit und die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) haben am Freitag die Kapazitäten der Kliniken geprüft. Dabei stellten sie fest, dass in den Berliner Krankenhäusern binnen 24 Stunden 1.521 Intensivbetten zur Verfügung stehen könnten. Das sind rund 500 zusätzliche Beatmungsbetten im Vergleich zum Frühjahr. Ginge man von einer maximalen Eskalationsstufe aus, das beinhaltet das Zurückfahren sonstiger Behandlungen, stünden sogar über 2.000 Intensivbetten in Berlin bereit. Die Kosten für eine solche Aufstockung habe das Land bereits übernommen, so der Senat.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci fordert: "Um die Krankenhäuser bei der notwendigen Reduktion planbarer Operationen finanziell abzusichern, ist eine Wiedereinführung der zum Ende September 2020 ausgelaufenen Freihaltepauschale des Bundes nötig. Jetzt ist nicht die Zeit, in den Krankenhäusern Verunsicherung wegen möglicher fehlender Liquidität zu schüren." Außerdem möchte sie die eingeführten Pflegepersonaluntergrenzen in der Intensivmedizin wieder aussetzen.

10.21 Uhr: Alba verliert erstes Spiel nach Corona-Zwangspause

Mit 67:103 mussten sich die Berliner Basketballer personell corona-geschwächt am Donnerstagabend dem FC Barcelona geschlagen geben. Dem Team fehlten Peyton Siva und Maodo Lo, die nach ihrer Corona-Quarantäne noch nicht wieder spielfähig waren. Einige Spieler hatten erst am Mittag das medizinische "Okay" bekommen. Während der Partie konnte Alba wegen eines dezimierten Kaders weniger wechseln. Außerdem hatten sie wegen sieben Corona-Fällen im Team zwei Wochen vorher nicht trainiert.

08.11 Uhr: Gibt es eine Corona-Pleitewelle in der Hauptstadt?

Bislang noch nicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Oktober gestiegen. Sie liegt allerdings unter dem Vorjahreswert. Eine Corona-Pleitewelle bleibt aktuell noch aus. Beim zuständigen Amtsgericht Charlottenburg gingen im vergangenen Monat 309 Insolvenzanträge ein. Das teilte ein Sprecher der dpa mit. Das waren 57 mehr als im September und 82 weniger als im Oktober 2019. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 5. November

19.05 Uhr: Auslastung der Intensivbetten steigt an – Corona-Lagebericht

1.387 Corona-Neuinfektionen sowie 15 Todesfälle mehr als am Vortag und eine wachsende Belastung der Intensivstationen: Die Corona-Lage in Berlin bleibt angespannt. Wie aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung von Donnerstag hervorgeht, nähert sich die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten immer mehr dem kritischen Wert von 25 Prozent.

Eine Überschreitung würde die Corona-Ampel auch bei diesem Indikator von aktuell Gelb auf Rot springen lassen. Bliebe es außerdem bei den Neuinfektionen bei einer roten Ampel, würde das für den Senat erneut Handlungsbedarf bedeuten, wie ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung sagte.

17.28 Uhr: Berliner Krankenhäuser suchen Pflege-Verstärkung

Angesichts der stark wachsenden Zahl von Covid-19-Patienten in Berlin suchen die Krankenhäuser Verstärkung für die Pflege. Mit einem am Donnerstag veröffentlichten Aufruf bittet die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) "alle ehemaligen und frei verfügbaren examinierten Pflegefachkräfte", sich direkt bei den Kliniken zu bewerben.

Es sei "absehbar, dass insbesondere die Verfügbarkeit von Pflegepersonal in den nächsten Wochen das entscheidende Kriterium sein wird, um die Versorgung der erwarteten hohen Zahl an Covid-19 Erkrankten gut bewältigen zu können", erklärte die BKG-Vorstandsvorsitzende Brit Ismer. Der Aufruf wird von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) unterstützt.

14.53 Uhr: Planbare Operationen sollen verschoben werden

Berliner Krankenhäuser müssen ab Samstag 25 Prozent der Intensivbetten für Covid-19-Patienten freihalten. Das sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci heute im Abgeordnetenhaus. Zuletzt lag diese Grenze bei nur 15 Prozent. Das heißt, dass planbare Operationen, wie bereits im Frühjahr geschehen, verschoben werden müssen. Aktuell liegt die Auslastung der Intensivkapazitäten bei rund 18 Prozent (siehe 07.39 Uhr). 

13.10 Uhr: 480.000 Schutzmasken und Desinfektionsmittel für Schulen

Um die Schulen noch besser vor dem Coronavirus zu schützen, stellt die Gesundheitsverwaltung den Schulämtern jeweils bis zu 40.000 Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung. Die Masken sollen in den kommenden Tagen geliefert und an die Schulen verteilt werden. Außerdem gibt es Desinfektionsmittel. Mehr dazu lesen Sie hier.

11.51 Uhr: Fast 80 Eilanträge gegen Corona-Beschränkungen

Gegen die im November geltenden Einschränkungen des "Lockdown-Light" sind beim Verwaltungsgericht inzwischen knapp 80 Eilanträge eingegangen. Das bestätigte ein Sprecher am Donnerstag. Die meisten der Anträge stammen aus der Gastronomie. Zu den Antragsstellern zählen aber auch ein Fitnessstudio und das Schlosspark-Theater des Kabarettisten Dieter Hallervorden. Das Verbot eines Konzerts am Dienstag dieser Woche hatte das Gericht im Eilverfahren bestätigt. Wann Entscheidungen zu den anderen knapp 80 Eilanträgen fallen, ist noch offen.

09.49 Uhr: Wie hoch ist die Dunkelziffer?

Laut dem Amtsarzt des Berliner Bezirks Reinickendorf, Patrick Larscheid, könnte die Dunkelziffer mit den Corona-Infizierten in Berlin viermal so hoch sein, wie die offiziellen Angaben darlegen. Wer sich jetzt in einer Menschenmenge bewege, habe deshalb ein höheres Infektionsrisiko als noch im Frühjahr, sagt Larscheid. Mehr dazu lesen Sie hier.

08.30 Uhr: Berlin finanziert 12,6 Millionen Corona-Schnelltests

Um das Coronavirus besser unter Kontrolle zu bekommen, sollen in der Stadt 12,6 Millionen Schnelltests eingesetzt werden. Das teilte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Mittwoch mit. Dafür nehme man 71 Millionen Euro in die Hand, heißt es. Die ersten 260.000 Tests wurden bereits an Pflegeeinrichtungen und die Wohnungslosenhilfe verteilt. Mehr dazu lesen Sie hier.

07.39 Uhr: 1.148 neue Corona-Fälle in Berlin

In der Hauptstadt sind offiziell erneut mehr als 1.000 Corona-Infektionen gemeldet worden. Das meldet die Gesundheitsverwaltung. Die Corona-Gesamtzahl steigt damit auf 35.966 Menschen, von denen 22.417 als genesen gelten. 272 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, das sind sieben Todesfälle mehr als am Vortag.

Auch die Belegung der Betten auf den Intensivstationen steigt. 18,2 Prozent der Betten sind nun mit Covid-19-Patienten belegt. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 11,6 Prozent. Steigt die Prozentzahl auf mehr als 25, spränge die Corona-Ampel auf Rot. Insgesamt befinden sich aktuell 234 Corona-Infizierte auf Intensivstationen in Berlin. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 4. November

19.33 Uhr: Corona-Test von Michael Müller negativ

Ein Corona-Test bei Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist negativ ausgefallen. Das teilte eine Sprecherin des Senats am Mittwoch mit. Am Dienstag war bekanntgeworden, dass sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) infiziert hat, der mit Müller am Samstag an der Eröffnung des Flughafens BER in Schönefeld teilgenommen hatte.

10.24 Uhr: Strengere Maskenkontrollen im ÖPNV angekündigt

In Berlin und Brandenburg soll das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in öffentlichen Verkehrsmitteln im November häufiger kontrolliert werden. Das teilte der Verkehrsbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Dienstag mit. Einen ersten Tag mit schwerpunktmäßigen Kontrollen gibt es am Donnerstag (5. November 2020) in Brandenburg. Vier weitere solcher Tage sollen folgen, die Polizei begleitet die Aktion.

Dadurch soll dafür werden, dass die bestehenden Hygienekonzepte den ÖPNV weiterhin sicher halten. "Der weit überwiegende Teil unserer Fahrgäste hält sich an die Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Wo diese Einsicht fehlt, muss dann auch konsequent nachgeholfen werden. Eben auch zum Schutz derjenigen, die sich an die Regeln halten", so Susanne Henckel, Geschäftsführerin des VBB.

10.01 Uhr: BER-Chef Lütke Daldrup negativ getestet 

Der Corona-Test des Hauptstadtflughafen-Chefs Engelbert Lütke Daldrup ist negativ ausgefallen. Das teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg am Dienstag auf Twitter mit. Er hatte sich testen lassen, da Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) positiv getestet wurde. Woidke war am Samstag Ehrengast bei der Eröffnung des BER. Das Testergebnis von Berlins regierendem Bürgermeister, Michael Müller (SPD), steht derweil noch aus.

08.21 Uhr: Spieler von Hertha positiv auf Corona getestet

Jordan Torunarigha, Abwehrspieler vom Hauptstadtclub, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 23-Jährige sei symptomfrei und habe sich in Quarantäne begeben, so Hertha BSC.

Weitere Informationen dazu lesen Sie hier.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, sid, AFP und Reuters

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