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WM 2018 im Newsblog: Ägypten legt Beschwerde gegen Schiedsrichter ein

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WM-Newsblog  

Ägypten legt Beschwerde gegen Schiedsrichter ein

22.06.2018, 11:36 Uhr | t-online.de

WM 2018 im Newsblog: Ägypten legt Beschwerde gegen Schiedsrichter ein. Protest: Die ägyptischen Spieler fühlen sich von Schiedsrichter Enrique Caceres benachteiligt. (Quelle: Reuters)

Protest: Die ägyptischen Spieler fühlen sich von Schiedsrichter Enrique Caceres benachteiligt. (Quelle: Reuters)


►Freitag, 22. Juni:

Ägypten legt Beschwerde gegen Schiedsrichter ein 

Der ägyptische Fußballverband hat eine offizielle Beschwerde gegen den paraguayischen Referee Enrique Caceres eingelegt. Caceres leitete das zweite WM-Gruppenspiel zwischen Ägypten und Russland (1:3) am Dienstag. Aus Sicht des ägyptischen Fußballverband habe der Schiedsrichter die Regeln nicht angemessen angewendet.

Verbandschef Hany Abo-Rida sagte, dass die Beschwerde eingereicht wurde, weil der Referee die Videotechnik nicht genutzt habe, nachdem der ägyptische Stürmer Marwan Mohsen im Strafraum der russischen Mannschaft behindert worden sei. Abo-Rida fügte hinzu, dass der Schiedsrichter auch das erste Tor der Russen gab, obwohl die Videoaufnahme gezeigt habe, dass zuvor ein ägyptischer Abwehrspieler geschubst wurde.

Die Beschwerde ist allerdings eine Formalie. Am Ergebnis wird sich nichts ändern. Russland steht im Achtelfinale, Ägypten ist schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien ausgeschieden.

Donnerstag, 21. Juni:

Mario Gomez kritisert Umgang mit der Nationalmannschaft

Nach der Mexiko-Pleite blickt Mittelstürmer Mario Gomez auf das nächste Spiel gegen Schweden am 23. Juni. Dabei steckt dem 32-Jährigen der Katastrophen-Start noch in den Knochen. Im DFB-Quartier in Sotschi übt er scharfe Kritik am Umgang mit der deutschen Nationalmannschaft. 

"Die Nebengeräusche interessieren uns nicht. Das einzige, was uns interessiert, ist, wie wir es besser machen können." Und weiter: "Wir sind eine Mannschaft und wir halten zusammen. Wir haben alle das gleiche Ziel: Die Weltmeisterschaft verteidigen."

Der deutsche Nationalspieler erinnert daran, dass die Mannschaft 2014 noch als Helden gefeiert wurde und nun persönlichen Angriffen ausgesetzt sei. Von einzelnen Spielern könne die Niederlage nicht abhängig gemacht werden.

Fakt ist: An der deutschen Defensivleistung muss für das zweite Gruppenspiel gegen Schweden gearbeitet werden, sonst droht das vorzeitige WM-Aus. 

Iranischer Purzelbaum-Einwurf sorgt für Lacher

Der iranische Nationalspieler Milad Mohammadi hat bei der 0:1-Niederlage gegen Spanien mit einem kuriosen Einwurf in der Nachspielzeit für Lacher gesorgt.

Der Verteidiger küsste den Ball im zweiten WM-Vorrundenspiel der Iraner am Mittwochabend in Kasan erst, dann machte er mit dem Ball in der Hand eine Rolle vorwärts und stoppte kurz vor der Seitenlinie.


Ball warf er dann schließlich doch normal zu seinem Mitspieler, die Chance auf den Ausgleich bekam seine Mannschaft aber nicht mehr. Der kuriose Flic-Flac-Einwurf des 24-Jährigen vom russischen Club FK Achmat Grosny sorgte in den sozialen Netzwerken für zahlreiche Lacher. 

►Mittwoch, 20. Juni:

Bierhoff über die Aussprache nach der Mexiko-Pleite und Schweden

Die PK startet. Teammanager Oliver Bierhoff ist da – und erklärt erst einmal die gestrige Aussprache: "Es war für uns enorm wichtig, die Dinge anzusprechen. Für uns war wichtig, bei der Aussprache tiefer zu gehen. Uns war wichtig, dass vor der gesamten Gruppe zu machen."

Jetzt wird es interessant, denn er geht in die Details: "Es hat aber nicht so geknallt, wie es vielleicht früher geknallt hätte. Das ist ja heute eine andere Generation. Es war aber sehr offen, sehr ehrlich."

Zur Kritik an Mesut Özil sagt Bierhoff: "Damit müssen wir rechnen, dass nach dem Spiel Kritik kommt. Das ist bei jedem Turnier so. Damit können wir umgehen. Wir machen uns nicht verrückt. Der größte Teil der Kritik ist gerechtfertigt. Ich finde es nur schade, wenn es unter die Gürtellinie geht, nicht nur bei Özil, auch bei anderen verdienten Nationalspielern."

Zum Samstag-Gegner Schweden sagt er: "Man muss davon ausgehen, dass sie versuchen werden, alles hinten dicht zu machen. Wir müssen gewinnen. Schweden kann die Dinge auf sich zukommen lassen. Wir müssen ihnen unser Spiel aufzwängen. Aber es wird kein Hurra-Spiel. Eher ein Kampfspiel."

Außerdem kündigt Bierhoff kündigt  Veränderungen in der Mannschaft im Vergleich zum Auftaktspiel an: "Wir werden die Spiele nicht gewinnen, wenn wir uns selbst zerfleischen und auffressen. Irgendeinen Impuls wird es schon geben, aber das muss genau überlegt werden."

Nach Beleidigung von Neuer: Mexiko muss zahlen

Während der Partie zwischen Deutschland und Mexiko (0:1) im Moskauer Luschniki-Stadion ist es zu beleidigenden Zwischenrufen in Richtung des Torwarts Manuel Neuer gekommen. Zahlreiche Fans riefen "Eh Puto", welches mit "männlicher Hure" übersetzt werden kann.

Der Weltverband Fifa bestraft nun nach einem Urteil des Disziplinar-Komitees die Mexikaner für schwulenfeindliche Rufe im Vorrundenspiel gegen Deutschland (1:0). 10.000 Schweizer Franken (8630 Euro) muss der Verband von Mexiko zahlen.

Auch Serben müssen zahlen

Darüber hinaus hat die Fifa mitgeteilt, dass Serbien ebenfalls für eine skandalöse Aktion der Fans aufkommen muss. Beim 1:0-Sieg über Costa Rica wurde ein beleidigendes und politisches Banner gezeigt. Die Geldstrafe für die Serben wird auf die gleiche Summe dotiert.

Das Gremium teilte mit, dass bei wiederholten Zwischenfällen weitere Strafen vollzogen werden können.

Torwart Manuel Neuer: Nach dem Gegentor zum 0:1 beim Spiel gegen Mexiko am 17. Juni steht der National-Keeper enttäuscht im Tor. (Quelle: imago/Sven Simon)Torwart Manuel Neuer: Nach dem Gegentor zum 0:1 beim Spiel gegen Mexiko am 17. Juni steht der National-Keeper enttäuscht im Tor. (Quelle: Sven Simon/imago)

Müllers und Reus' Analyse der Auftakt-Niederlage

Jetzt ist Thomas Müller an der Reihe. Er will die "Fehleranalyse nach dem Mexiko-Spiel heute endgültig abschließen."

Außerdem sagt er: "Es wurde natürlich das Spiel aufgearbeitet. Fußball-Deutschland als amtierender Weltmeister ist natürlich daran interessiert, was hier mit der Mannschaft passiert. Deswegen waren die Menschen auch besorgt nach den beiden Testspielen vor der WM. Natürlich haben wir Angriffsflächen geliefert."

Nun ist auch Marco Reus auf dem Podium. Noch spricht allerdings Müller: "Wir müssen beide Spiele gewinnen, der Druck ist enorm hoch. Wir werden diese beiden Spiele aber nicht gewinnen, wenn wir uns selbst zerfleischen und die Fehler immer beim anderen suchen. Wir wollen nichts mehr als den Erfolg, und ich wünsche mir, dass es etwas weniger ins Persönliche geht, damit wir dann auch wieder positiv nach vorne blicken können. Wir wünschen uns schließlich alle, dass wir noch mehrere Wochen im Turnier bleiben."

Auf das Thema einer angeblichen Grüppchenbildung reagiert Müller mit einer Gegenfrage: "Ist bestätigt, dass es Blöcke gibt? Haben wir da Quellen? Ich versuche überall meine Ohren zu spitzen und diese Grüppchenbildung ist nicht vorhanden. Bei der EM 2012 hatten wir zum Beispiel nicht die beste Teamchemie. Aber davon ist hier gar nichts zu spüren."

Nun ist Reus an der Reihe. Über einen "sicheren" Startelf-Einsatz gegen Schweden sagt er: "Da wissen Sie mehr als ich. Warten wir erst mal ab. Jeder hat den Ehrgeiz, bei der WM zu spielen. Natürlich ist es auch mein Ziel, im zweiten Spiel, das unheimlich wichtig ist, zu spielen. Aber letztendlich entscheidet der Bundestrainer." 

Weiterlesen

►Dienstag, 19. Juni:  Neuer spricht Klartext und vieles mehr

 

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