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Teilzeit und Teamgeist schlie├čen sich nicht aus

Von dpa
04.11.2019Lesedauer: 3 Min.
Damit unterschwellig keine Konflikte entstehen, sollten Teilzeit- und Vollzeitkr├Ąfte eines Teams aufeinander zugehen.
Damit unterschwellig keine Konflikte entstehen, sollten Teilzeit- und Vollzeitkr├Ąfte eines Teams aufeinander zugehen. (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn./dpa)
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Hannover (dpa/tmn) - Jeden Tag von 8.00 bis 17.00 Uhr arbeiten, man kommt und geht gemeinsam mit den Kollegen, alle haben am Ende die gleiche Stundenanzahl auf dem Zettel: So sieht der Alltag in Unternehmen oft nicht mehr aus.

Weil die Arbeitszeiten flexibler werden, kann es vorkommen, dass innerhalb eines Teams sein Kollege 100 Prozent arbeitet, der andere 30 Stunden und wieder ein anderer halbtags besch├Ąftigt ist. Das bietet Vorteile f├╝r jeden einzelnen Mitarbeiter. F├╝r ein Team kann das aber Konflikte mit sich bringen.

Im Kern geht es dabei meist um zwei Probleme: Auf der einen Seite haben Mitarbeiter in Teilzeit unter Umst├Ąnden das Gef├╝hl, keine verantwortungsvollen Aufgaben mehr zu bekommen und wichtige Information zu verpassen. Bei den Vollzeit-Kr├Ąften dagegen herrscht Unmut, weil sie glauben, zus├Ątzlich Arbeit machen zu m├╝ssen.

Liegen gebliebene Aufgaben nicht zu Hause machen

Die wichtigste Grundregel, damit Konflikte m├Âglichst gar nicht erst entstehen, ist Karrierecoach Bernd Slaghuis zufolge: "Klarheit schaffen." Das gilt vor allem f├╝r das innere Bewusstsein. Man m├╝sse sich dar├╝ber klar sein, dass man auch mit weniger Stunden leistungsstark und eine Hilfe f├╝r das Team sein kann.

Dann k├Ânne man besser mit den Schwierigkeiten umgehen, die sich mit der Teilzeit ergeben. "Wer sich f├╝r weniger Stunden entschieden hat, sollte sein Arbeitspensum dann auch tats├Ąchlich anpassen und liegen gebliebene Aufgaben nicht zu Hause erledigen."

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Auch ist es laut Slaghuis entscheidend, f├╝r sich zu kl├Ąren, ob und, wenn ja, wie man f├╝r Kollegen oder Kunden au├čerhalb des B├╝ros erreichbar ist. So wissen Kollegen oder Kunden manchmal gar nicht, wenn jemand in Teilzeit arbeitet. "Es ist wichtig, das zu kommunizieren - intern und extern." Sonst wirke es als sei man ohne Grund st├Ąndig nicht bei der Arbeit.

Mediatorin und Coach Maxi Weiss r├Ąt denjenigen, die etwa in Teilzeit wechseln, ein m├Âglichst hohes Ma├č an Flexibilit├Ąt mitzubringen. "Man sollte so entgegenkommend wie m├Âglich sein. Wer lediglich auf seinen Rechtsanspruch pocht, wird nicht auf viel Verst├Ąndnis sto├čen."

Alle Seiten sollten ber├╝cksichtigt werden

Das gilt mitunter f├╝r die Frage, welche Projekte etwa die Teilzeitkraft ├╝bernehmen soll. So sei es wenig sinnvoll, einfach an den bisherigen Aufgaben festzuhalten, wenn diese mit reduzierter Stundenzahl nicht zu schaffen sind.

So sieht es auch Coach und Sozialp├Ądagoge Uwe Boers vom Bundesverband Mediation. Im Sinne des Belegschaftsfriedens sei es wichtig, die Interessen des Unternehmens, die der Vollzeit-Kollegen und die des Teilzeit-Mitarbeiters unter einen Hut zu bringen. "Wenn ein Dienstplan beispielsweise nur nach den Interessen der Teilzeit-Mitarbeiter ausgerichtet ist, kann das zu Konflikten f├╝hren."

Austausch ist das A und O

Wichtig sind laut Coach Slaghuis die Informationsfl├╝sse: So sollten etwa Protokolle aus Meetings im Abteilungsintranet hinterlegt werden, damit sie f├╝r alle zug├Ąnglich sind, die nicht dabei waren. Slaghuis sieht aber nicht nur diejenigen in der Pflicht, die nicht in Vollzeit arbeiten. Es gebe nicht nur eine "Holschuld" der Teilzeitkraft, sondern auch eine "Bringschuld" der Vertretung, betont er.

Auch der Vorgesetzte spielt eine wichtige Rolle. Dieser m├╝sse daf├╝r sorgen, dass gen├╝gend Austausch herrscht. "Bei jedem zweiten Meeting sollte die Teilzeit-Kraft dabei sein k├Ânnen", sagt Mediatorin Weiss. "Und sei es per Telefon oder Skype."

Au├čerdem sollte es regelm├Ą├čige Mitarbeitergespr├Ąche geben, um den reduzierten Kontakt w├Ąhrend der Arbeitszeit auszugleichen. Und ein Vorgesetzter sollte ein Gesp├╝r f├╝r Konflikte mitbringen und es "fr├╝hzeitig ansprechen, wenn er mitbekommt, dass etwas nicht l├Ąuft."

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