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Frauenanteil in F├╝hrungsetagen ├Âffentlicher Betriebe steigt

Von dpa
Aktualisiert am 12.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Der Anteil an Frauen in den Aufsichtsr├Ąten gro├čer ├Âffentlicher Unternehmen ist weiter leicht gestiegen, in den Vorst├Ąnden gibt es dagegen im Jahresvergleich keine Bewegung.
Der Anteil an Frauen in den Aufsichtsr├Ąten gro├čer ├Âffentlicher Unternehmen ist weiter leicht gestiegen, in den Vorst├Ąnden gibt es dagegen im Jahresvergleich keine Bewegung. (Quelle: Annette Riedl/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Der Anteil an Frauen in den Aufsichtsr├Ąten gro├čer ├Âffentlicher Unternehmen ist weiter leicht gestiegen, in den Vorst├Ąnden gibt es dagegen im Jahresvergleich keine Bewegung.

Das hat die Organisation "Frauen in die Aufsichtsr├Ąte" (Fidar) in einer Studie ermittelt, die an diesem Donnerstag vorgestellt wird. Die Zahlen lagen der Deutschen Presse-Agentur vorab vor. Die Organisation setzt sich seit Jahren f├╝r das Thema ein und verfolgt die Entwicklung der Besetzung von Aufsichtsrats- und Vorstandsposten kontinuierlich.

Mehr Gleichberechtigung in der Privatwirtschaft

Den aktuellen Zahlen zufolge lag der durchschnittliche Frauenanteil in den Aufsichtsr├Ąten zum Stichtag 1. Januar bei 34,7 Prozent - ein Plus von 2,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Die ├Âffentlichen Unternehmen liegen damit knapp ├╝ber der Quote in der Privatwirtschaft. In den Vorst├Ąnden blieb der Frauenanteil unver├Ąndert bei 22 Prozent. In den gro├čen Firmen der Privatwirtschaft liegt er bei 13 Prozent. Die Zahlen zur Privatwirtschaft hatte Fidar bereits Ende Mai ver├Âffentlicht.

"Beinah-Stillstand, Stagnation und R├╝ckschritte - das wird der Vorbildfunktion staatlicher Beteiligungen nicht gerecht", kritisierte Fidar-Pr├Ąsidentin Monika Schulz-Strelow. In der Privatwirtschaft stelle man eine deutlich steilere Lernkurve bei der gleichberechtigten Teilhabe fest. "Die Entscheider bei den Beteiligungen der ├Âffentlichen Hand m├╝ssen jetzt liefern", forderte sie.

Untersucht wurde f├╝r die aktuelle Studie die Besetzung der Top-Jobs in den 263 gr├Â├čten ├Âffentlichen Unternehmen in Deutschland. Das sind Betriebe mit Bundes- oder Landesbeteiligung - etwa Wasserbetriebe, Lotto-, Verkehrs- oder Wohnungsbaugesellschaften, Flugh├Ąfen, Unikliniken oder Energiewerke.

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Gesetzliche Vorgaben f├╝r b├Ârsennotierte Unternehmen

F├╝hrungspositionen in gro├čen privaten und ├Âffentlichen Unternehmen werden seit 2016 verst├Ąrkt mit Frauen besetzt. Grund ist eine seitdem geltende Vorgabe, dass ab einer bestimmten Firmengr├Â├če - in der Regel ab 2000 Besch├Ąftigten - frei werdende Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzt werden m├╝ssen, bis mindestens ein Frauenanteil von 30 Prozent erreicht ist.

Durch eine vor der Sommerpause beschlossene Gesetzes├Ąnderung, die an diesem Donnerstag in Kraft getreten ist, gelten nun au├čerdem Vorgaben f├╝r die Besetzung der Vorst├Ąnde. B├Ârsennotierte und parit├Ątisch mitbestimmte Unternehmen mit mehr als 2000 Besch├Ąftigten und mehr als 3 Vorst├Ąnden m├╝ssen k├╝nftig bei Nachbesetzungen in der Top-Management-Etage sicherstellen, dass mindestens eine Frau dort vertreten ist.

Die zust├Ąndige Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht verspricht sich davon mehr Bewegung: "Die Zeiten der reinen M├Ąnnerclubs sind vorbei", sagte die SPD-Politikerin. Quotenregelungen ver├Ąnderten nicht nur die Zusammensetzung der F├╝hrungsgremien, sondern wirkten sich positiv auf die gesamte Unternehmenskultur aus. "Unser Ziel bleibt, dass die wichtigsten Bundesbeteiligungen parit├Ątisch mit Frauen und M├Ąnnern besetzt werden."

Fidar kritisierte allerdings, dass weiterhin nur ein kleiner Teil der ├Âffentlichen Unternehmen die Festlegung von Zielgr├Â├čen als strategisches Instrument nutze, um Ambitionen f├╝r mehr Frauen in F├╝hrungspositionen zu unterstreichen. Dabei geht es um die Frage, inwiefern ein Unternehmen f├╝r die Zukunft mit Frauen in Top-Jobs plant oder nicht. Von den Beteiligungen der ├Âffentlichen Hand erwarte man hier deutlich mehr, sagte Schulz-Strelow.

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