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Was macht eigentlich eine Bibliothekarin?

Von dpa
Aktualisiert am 04.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Auf der Suche nach den richtigen Informationen hilft Bibliothekarin Ute Engelkenmeier weiter.
Auf der Suche nach den richtigen Informationen hilft Bibliothekarin Ute Engelkenmeier weiter. (Quelle: Kirsten Neumann/dpa-tmn./dpa)
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Dortmund (dpa/tmn) - Den ganzen Tag ├╝ber in der Stille der Bibliothek eine ruhige Kugel schieben und die Zeit nutzen, ausgiebig zu schm├Âkern - das ist eines der Vorurteile, mit dem Ute Engelkenmeier aufr├Ąumen muss, wenn es um ihren Joballtag geht.

Die Bibliothekarin arbeitet in leitender Position an der Dortmunder Universit├Ątsbibliothek. Im Job-Protokoll erz├Ąhlt sie, wie ihr Berufsalltag wirklich aussieht.

Der Weg in den Beruf

Ich habe mein Studium f├╝r ├ľffentliches Bibliothekswesen an der Fachhochschule in K├Âln begonnen. Mit 22 absolvierte ich mein erstes Praktikum und hatte ein Schl├╝sselerlebnis: Ich durfte in einem B├╝cherbus mitfahren. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie wir im Bus auf die Haltestellen zusteuerten, wo Kinder und Jugendliche auf uns warteten, um mit Infos und Lesestoff versorgt zu werden.

Das war so ein tolles Gef├╝hl, erwartet zu werden und dann zu beraten, zu helfen und Wissen weitergeben zu k├Ânnen. Bei diesem Praktikum ist bei mir vollends der Funke ├╝bergesprungen.

1994 habe ich mein Studium als Diplom-Bibliothekarin (FH) beendet. Sp├Ąter habe ich ein musikbibliothekarisches Zusatzstudium sowie berufsbegleitend einen Master erworben. 2018 habe ich die Promotion am Institut f├╝r Bibliotheks- und Informationswissenschaft der der Humboldt-Universit├Ąt zu Berlin absolviert.

Der Berufsalltag

Seit Mai 1995 bin ich in der Universit├Ątsbibliothek Dortmund t├Ątig. Meine bisherigen Stationen waren die Bereiche Katalogisierung sowie B├╝roleitung und ├ľffentlichkeitsarbeit. Aktuell leite ich den Gesch├Ąftsbereich "Information und Lernort".

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An manchen Tage habe ich auch Dienst an der Servicetheke und helfe dort Besucherinnen und Besuchern. Da geht es um Fragen wie "Wie kann ich mich anmelden?" oder "Wie komme ich ins WLAN?". Ich f├╝hre kurze Rechercheeinf├╝hrungen durch und berate, wie sich Informationen suchen lassen.

Bibliothekarinnen und Bibliothekare haben je nach Bereich noch vielf├Ąltige andere Aufgaben. Sie ├╝berpr├╝fen vorhandene Best├Ąnde auf Aktualit├Ąt, sie entscheiden ├╝ber Neuanschaffungen, beschaffen Literatur aus anderen Bibliotheken und ├╝berarbeiten Online-Kataloge. Je nach Bibliothek bereiten sie F├╝hrungen, Veranstaltungen zur Lesekompetenz und Autorenlesungen vor. Wichtig sind aktuell besonders die Angebote rund um Fake News.

Die sch├Ânsten Seiten des Berufs

Der Beruf steht f├╝r den offenen Zugang zu Wissen, das ist ein Wert, mit dem ich mich gerne identifiziere. Nicht nur die IT-Kompetenzen sind gestiegen, auch p├Ądagogische Kompetenzen sind erforderlich, wenn es darum geht, Lernende zu unterst├╝tzen.

Und: Man kann so viel Neues ausprobieren. Mein Beruf wird sich auch k├╝nftig durch die Digitalisierung noch enorm weiterentwickeln, und dadurch werde auch ich mich weiterentwickeln und weiter lernen. Darauf freue ich mich.

Die weniger sch├Ânen Seiten

Wenn Bibliotheken zum Beispiel auf kommunaler Ebene aus Geldmangel schlie├čen m├╝ssen, dann tut mir das in der Seele weh. Denn in vielen Kommunen sind Bibliotheken oft der einzige kulturelle Ort der Begegnung, niederschwellig und kommerzfrei. Wenn dieser gekappt wird, fehlt ein lebendiger Ort f├╝r die Gemeinde.

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