Fondsvolumen – was ist das?

Das Gesamtkapital eines Fonds nennt sich Fondsvolumen. Anders ausgedrückt handelt es sich um alle Fondsanteile eines ETFs, die an Anleger ausgegeben wurden. Das Fondsvolumen ändert sich permanent: Zahlen neue Investoren Teile ihrer liquiden Mittel in den Investmentfonds ein, wächst das Fondsvolumen – werden Fondsanteile an Fondsgesellschaften zurückgegeben, fällt es.

Für Anleger stellt das Fondsvolumen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von ETF-Indizes dar. Ein geringes Fondsvermögen von weniger als rund zehn Millionen Euro gilt gemeinhin als risikoreicher, da sich der Anbieter dann womöglich überlegt, den Fonds zu schließen. Gleichzeitig gilt: Kleinere Fonds müssen nicht grundsätzlich schlechter sein als große. Auch heißt ein geringes Fondsvolumen nicht, dass sich der Wert des ETFs schlecht entwickeln muss. Vielmehr können Sie als Anleger mit kleineren Fonds Nischenthemen in Ihrem Portfolio berücksichtigen. Fonds mit einem großen Volumen wie der MSCI World sorgen dagegen in der Regel durch eine breite Streuung der Einlagen für einen besseren Risikoausgleich. Ab einem Fondsvolumen von über 100 Millionen Euro gehen Experten von einem rentablen ETF aus.

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