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Trader macht Fehler und lÀsst schwedische Börse einbrechen

Von t-online, neb

03.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Trader an der Frankfurter Börse: Ein Fehler eines Londoner HĂ€ndlers hat zu plötzlichen Kursverlusten an den europĂ€ischen Börsen gefĂŒhrt.
Trader an der Frankfurter Börse: Ein Fehler eines Londoner HĂ€ndlers hat zu plötzlichen Kursverlusten an den europĂ€ischen Börsen gefĂŒhrt. (Quelle: Thomas Lohnes/getty-images-bilder)
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"Flash Crash": Der Fehler eines Traders der Citigroup vernichtete an den europÀischen MÀrkten innerhalb weniger Minuten Hunderte Milliarden an Marktkapitalisierung. Es ist nicht das erste Debakel der Citigroup.

Es waren nur wenige Minuten, doch sie dĂŒrften ein teures Nachspiel fĂŒr die Citibank haben. Ein Fehler einer ihrer Trader hat die Börse in Stockholm am Dienstag erschĂŒttert und stark einbrechen lassen. Innerhalb von wenigen Minuten waren an den europĂ€ischen AktienmĂ€rkten bis zu 300 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung verloren.

Der schwedische Leitindex OMX Stockholm 30 brach im Zuge eines sogenannten "Flash Crash" um bis zu acht Prozent ein und auch der EuroStoxx 50 verlor zeitweise drei Prozent. Die Verantwortung fĂŒr den aufsehenerregenden Fehler hat die Citibank ĂŒbernommen.

Einem Londoner HĂ€ndler sei bei einer Transaktion ein Fehler unterlaufen, teilte das Institut mit. "Innerhalb von Minuten haben wir den Fehler identifiziert und korrigiert", schildert die Citigroup. Um welchen Fehler es sich genau handelt, ist nicht bekannt.

Sie habe anschließend die Aufsichtsbehörden informiert, so die Citibank. Über den Vorfall berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg zuerst.

400 Millionen Dollar Strafe wegen LĂŒcken im Kontrollsystem

FĂŒr die Citigroup war es nicht die erste Panne dieser Art. Bereits 2020 ĂŒberwies das US-Institut fĂ€lschlicherweise 900 Millionen Dollar an Schuldner des Kosmetikherstellers Revlon. Einen Großteil des Geldes konnte die Bank nicht zurĂŒckfordern.

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Der erneute Patzer an den internationalen Börsen dĂŒrfte Folgen fĂŒr den Ruf des Unternehmens haben. Doch es könnte auch finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen.

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Nach dem Revlon-Vorfall musste die Citigroup 400 Millionen Dollar Strafe zahlen, da das Institut laut den US-Regulierungsbehörden MÀngel an seinem Risiko- und Kontrollsystem nicht behoben hatte.

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