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Dax und Bitcoin stabilisieren sich nach Tumulten leicht

  • Nele Behrens
Von Nele Behrens

Aktualisiert am 20.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Trader an der Frankfurter Börse (Symbolbild): Die Angst vor einer Rezession setzte den Börsen zuletzt stark zu,
Trader an der Frankfurter Börse (Symbolbild): Die Angst vor einer Rezession setzte den Börsen zuletzt stark zu, (Quelle: Thomas Lohnes/getty-images-bilder)
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Kurze Ruhe an den Märkten: Sowohl der Dax als auch auf dem Kryptomarkt beruhigt sich die Lage nach den herben Verlusten in der Vorwoche etwas. Doch Experten warnen vor zu viel Optimismus.

Nach der turbulenten Vorwoche hat der Dax am Montag im frühen Handel noch etwas weiter zulegen können. Nach einem Sprung bis über die Marke von 13.200 Punkten war der morgendliche Elan aber schnell verpufft. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex noch mit 0,28 Prozent moderat im Plus bei 13.168,26 Zählern. Der MDax gewann nahezu zeitgleich 0,77 Prozent auf 27.270 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,3 Prozent zu.

Die Sorge, dass die Notenbanken in ihrem Kampf gegen die rekordhohe Teuerung die Wirtschaft zu stark abwürgen könnten, hatte in den vergangenen zwei Handelswochen für enorme Verwerfungen an den Aktien- und Finanzmärkten gesorgt. Der Dax etwa hat seit seinem Zwischenhoch am Pfingstmontag trotz der jüngsten Stabilisierung mehr als zehn Prozent eingebüßt.

Die aktuellen Kursgewinne wollen Experten deshalb nicht überinterpretieren: Mehr als ein Stabilisierungsversuch im Abwärtstrend wird dem Markt aktuell nicht zugetraut, denn die Rezessions- und Inflationsängste halten die Investoren weiter in Schach. Laut der Credit Suisse haben sich die Anleger zwar mit der Inflationsbekämpfung abgefunden, die Stimmung bleibe allerdings angeschlagen – mit entsprechend hohen Marktschwankungen. Aktuell werden laut Jochen Stanzl von CMC Markets die Börsenkurse etwas von den gesunkenen Ölpreisen gestützt.

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Autowerte unter den Dax-Gewinnern

Marktbeobachter rechnen derweil an diesem Montag mit einer eher ruhigen Handelssitzung, da von der Konjunkturagenda wenig Impulse zu erwarten sind und zudem wegen eines Feiertags in den USA die Wall Street als wichtiger Taktgeber geschlossen bleibt.

Hierzulande fanden sich im Einklang mit dem europäischen Branchentrend zuletzt die Autowerte unter den größten Dax-Gewinnern, allen voran legten Continental-Papiere um mehr als zweieinhalb Prozent zu. Aktien des Kochboxenversenders Hellofresh konnten sich nach dem zuletzt erreichten Tief seit April 2020 weiter stabilisieren und verteuerten sich an der Index-Spitze um fast vier Prozent.

Bei Bayer währte die Freude über einen weiteren gewonnenen Glyphosat-Prozess nur kurz, die Aktien rutschten nach anfänglichen Gewinnen ab auf minus 0,3 Prozent. Händler werteten es als zugleich negative Nachricht, dass die US-Umweltbehörde EPA auf Anweisung eines Berufungsgerichts die Gesundheitsrisiken des zur Unkrautvernichtung eingesetzten Wirkstoffes erneut überprüfen muss.

Kryptomarkt: Anleger "lecken ihre Wunden"

Auch bei den Kryptowährungen stabilisierte sich die großen Währungen Bitcoin und Ether zu Wochenbeginn – am Wochenende hatte es dagegen im ohnehin schon schlechten Trend einen regelrechten Ausverkauf gegeben. Der Bitcoin als marktgrößte Digitalanlage kostete am Vormittag rund 20.000 US-Dollar (gut 19.014 Euro). Am Samstag war sie mit rund 17.600 Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende 2020 gefallen. Vor zehn Tagen kostete ein Bitcoin noch mehr als 28.000 Dollar, vor zwei Monaten waren es sogar etwas mehr als 38.000 Dollar.

Auch andere Kryptodevisen erholten sich zum Wochenstart. Die Nummer zwei am Markt, Ether, kostete wieder mehr als 1.000 Dollar. Am Wochenende war sie bis auf rund 880 Dollar gefallen. Das war der tiefste Stand seit Anfang 2021. "Anleger versuchen, ihre Wunden zu lecken", sagt Krypto-Experte Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus. Der Marktwert aller rund 19.900 Internetwährungen betrug am Montagvormittag 878 Milliarden Dollar. Der Rekord vom Herbst 2021 von fast drei Billionen Dollar liegt weit entfernt. Im laufenden Jahr haben viele Digitalwerte hohe, oftmals prozentual zweistellige Verluste hinnehmen müssen.

Am Wochenende waren viele Digitalanlagen im Wert wiederholt deutlich eingebrochen. Als Grund gilt ein Gemisch aus nachteiligen ökonomischen Rahmenbedingungen und negativen Nachrichten aus der Kryptobranche. So leiden riskante Anlagen wie Bitcoin & Co, stark unter den weltweit steigenden Zinsen, die Finanzanlagen ohne laufenden Ertrag wie Bitcoin weniger lukrativ erscheinen lassen. Grund des Zinsanstiegs ist die hohe Inflation, der viele Zentralbanken mit Zinsanhebungen begegnen.

Kryptomärkte kommen nicht zur Ruhe

Ähnlich wie beim Dax ist Emden auch gegenüber der aktuellen Stabilisierung am Kryptomarkt kritisch und warnt vor zu großem Optimismus. "Hierbei könnte es sich um eine klassische Bullenfalle handeln. Die Nervosität unter Anlegern bleibt hoch. Im Markt herrscht Ratlosigkeit", sagt Emden.

Ein Grund: Die Kryptoszene kommt nicht zu Ruhe. Für Aufregung haben zuletzt vor allem die Probleme des Kreditgebers Celsius Network gesorgt, der Abhebungen und Überweisungen ausgesetzt hat. Auch das in Hongkong ansässige Unternehmen Babel Finance hatte am Freitag vorübergehend Abhebungen und Rücknahmen von Krypto-Vermögenswerten gestoppt, erklärt Krypto-Experte Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus. Eine Kettenreaktion schließt er nicht aus. "Gut möglich, dass weitere Unternehmen unter erheblichen finanziellen Druck stehen und in der kommenden Zeit ähnliche Maßnahmen ergreifen werden", sagt Emden.

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