Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie >

Asien wird immer mehr zur CO2-Dreckschleuder

Horrender Energiehunger  

Asien wird immer mehr zur CO2-Dreckschleuder

14.10.2013, 20:14 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

. Asien im Smog: Eine Statue von Chinas ehemaligen Staats- und Parteichef Mao Zedong wird von Emissionen umwabert (Quelle: Reuters)

Asien im Smog: Eine Statue von Chinas ehemaligen Staats- und Parteichef Mao Zedong wird von Emissionen umwabert (Quelle: Reuters)

Asien wird laut einer Prognose bis 2035 mehr als die Hälfte des weltweiten Energieangebots verschlingen. Das größte Problem daran: Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl sind dann immer noch die wichtigsten Primärenergien in der wachstumsstarken Region. Als Folge werden die Staaten in gut 20 Jahren mehr als die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen in die Luft pumpen.

Die Zahlen nennt ein Bericht der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) für den Raum Asien-Pazifik. Um den enormen Energiebedarf zu decken, müssten die Länder zusammen je nach energiepolitischer Ausrichtung 11,7 Billionen bis 19,9 Billionen Dollar (etwa 14,7 Milliarden Euro) investieren.

Stromverbrauch wird sich in Asien verdoppeln

Angekurbelt werde die Nachfrage durch das wirtschaftliche Wachstum und den zunehmenden Wohlstand in der Region. Der Stromverbrauch dürfte sich in den nächsten 20 Jahren mehr als verdoppeln.

Anzeige
Strompreise vergleichen
der Stromrechner

Finden Sie den günstigsten Stromanbieter aus Ihrer Region. Daten eingeben und vergleichen.

Strom-Rechner

Mit der Abhängigkeit von fossilen Energiequellen werden der Bank zufolge auch die Probleme hinsichtlich der Preise, Energiesicherheit und Umwelt durch den Ausstoß klimaschädlicher Gase zunehmen. Die CO2-Emissionen würden sich in der Region verdoppeln und kämen "auf mehr als die Hälfte des weltweiten totalen Ausstoßes". Daher riet die Bank den Regierungen, auf mehr "grüne Energien" zu setzen.

China führt CO2-Statistik bereits an

Bereits heute ist China der mit Abstand größte CO2-Produzent der Erde. Laut einer Statistik des Energie-Konzerns BP hat das Riesenreich im vergangenen Jahr 26,7 Prozent der weltweiten Emissionen verursacht. Nordamerika (mit USA und Kanada) kam auf 20 Prozent, Europa und die eurasischen Staaten auf 20,4 Prozent.

Der jetzige Bericht wurde zu Beginn des 22. Weltenergiekongresses in der südkoreanischen Stadt Taegu vorgelegt. Bis Donnerstag diskutieren Experten aus aller Welt in Taegu über Lösungen der globalen Energiefrage. Die Konferenz wird alle drei Jahre vom Weltenergierat veranstaltet, einem internationalen Netzwerk von Regierungen, Forschung und Umweltorganisationen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Jobsuche

Anzeige
 

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie

shopping-portal