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Billiges Heizöl: Energiekosten für Verbraucher sinken in Corona-Krise stark

Billiges Heizöl  

Energiekosten für Verbraucher sinken stark

22.04.2020, 13:51 Uhr | AFP

Billiges Heizöl: Energiekosten für Verbraucher sinken in Corona-Krise stark. Ein Dorf in Bayern: Besonders die Heizkosten sind in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. (Quelle: imago images)

Ein Dorf in Bayern: Besonders die Heizkosten sind in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. (Quelle: imago images)

Heizöl und Benzin sind billiger als vor einem Jahr. Ein Grund dafür ist der starke Preissturz beim Rohöl, der unter anderem auf die Corona-Krise zurückgeht. Strom ist dagegen etwas teurer geworden.

Verbraucher zahlen derzeit deutlich geringere Energiekosten als vor einem Jahr: Die durchschnittlichen Gesamtkosten für Heizung, Strom und Sprit waren im März sechs Prozent geringer als im Vorjahresmonat, wie das Vergleichsportal Verivox am Mittwoch mitteilte. Für einen Musterhaushalt mit drei Personen errechnete Verivox so einen Kostenrückgang um 226 Euro.

Dabei seien die Energiekosten mit dem Preisverfall an den Rohstoffmärkten allein von Februar bis März um gut fünf Prozent gesunken. "Das ist der stärkste Rückgang, den wir auf Monatsbasis bisher beobachten konnten", erklärte Verivox-Energieexperte Valerian Vogel. Heizöl war demnach im März 29 Prozent günstiger und Gas 4,4 Prozent billiger als im Vorjahr.

Strompreise leicht gestiegen

Auch die Kosten für Benzin (minus 5,5 Prozent) und Diesel (minus 8,8 Prozent) sanken deutlich, wenn auch nicht parallel zu den Rohölpreisen. Doch "die tatsächliche Belastung beim Tanken dürfte sogar noch deutlich niedriger liegen", erklärte Verivox, weil viele Pendler derzeit zu Hause arbeiteten.

Einzig für Strom müssen Verbraucher mehr zahlen als vor einem Jahr: Die durchschnittlichen Stromkosten eines Privathaushalts mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden seien auf Jahressicht von 1.177 Euro auf 1.206 Euro gestiegen, rechnete das Vergleichsportal vor. Das sei ein Plus von 2,5 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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