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Blackrock investiert über Fonds fast 400 Millionen Dollar in Bitcoin-Mining

Von Nele Behrens

22.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Bitcoin-Mining-Maschinen (Symbolbild): Die großen Vermögensverwalter investieren hohe Summen über Fonds in Firmen, die mit großen Farms Bitcoins generieren.
Bitcoin-Mining-Maschinen (Symbolbild): Die großen Vermögensverwalter investieren hohe Summen über Fonds in Firmen, die mit großen Farms Bitcoins generieren. (Quelle: Andrew Rush/ap-bilder)
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Das Interesse großer Vermögensverwalter am Bitcoin wächst: Nun hat auch Blackrock eine große Summe in Mining-Firmen investiert. Ausgerechnet China könnte das zu einem lukrativen Geschäft machen.

Der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock setzt zunehmend auf Kryptowährungen: Neben Krypto-Futures fokussiert sich Blackrock nun auch auf das Krypto-Mining. Das geht aus einer verpflichtenden SEC-Meldung vom 30. Juli hervor, über die das Finanzmagazin "Forbes" vor Kurzem berichtete.

Und Blackrock fängt dabei nicht mit kleinen Summen an – der neun Billionen Dollar schwere Vermögensverwalter soll nach "Forbes"-Angaben aufgerundet 383 Millionen Dollar in zwei US-amerikanische Mining-Firmen investiert haben. Miner – oder im Deutschen Schürfer – verschlüsseln einen Block auf der Blockchain und erhalten als Belohnung eine festgelegte Anzahl an Bitcoins. Damit sind Miner ein wichtiger Bestandteil der Kryptowährung (mehr zum Mining-Prozess lesen Sie hier).

Die Firmen, in die Blackrock investiert, lassen aufhorchen: Denn aktuell sitzen viele Miner mit ihren hochkomplexen und hochleistungsfähigen Computern noch in Ländern mit geringen Infrastrukturkosten, zum Beispiel China. Blackrock hält nun allerdings Anteile an zwei US-basierten Firmen: Marathon Digital Holdings mit Sitz in Las Vegas (Beteiligung von 6,71 Prozent) und Riot Blockchain (Beteiligung von 6,61 Prozent) mit Sitz in Colorado. Nach Angaben des Wirtschaftsmagazins "Forbes" ist Blackrock über zwei breitgefächerte Fonds in die Unternehmen investiert, dem iShares Russel 2000 ETF und iShares Expanded Tech-Software Sector.

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China treibt seine Miner außer Landes

Damit schließt sich Blackrock einem Trend an, den bereits andere Vermögensverwalter wie Fidely oder Van Guard angestoßen haben. Fidelity hatte vor Kurzem bekannt gegeben, 20 Millionen Dollar in Marathon Digital Holdings investiert zu haben – ebenfalls über Fonds – und Van Guard ist aktuell der größte Anteilseigener an beiden Unternehmen. Blackrock folgt mit seinem aktuellen Investment auf Platz zwei dahinter.

Das plötzliche Interesse an Mining-Firmen in den USA ist nicht verwunderlich, betrachtet man die politische Linie, die China aktuell bei Kryptowährungen fährt. So geht China aktuell restriktiv gegen die dort ansässigen Mining-Firmen vor, viele Unternehmer bringen daher ihr teureres, sensibles und stromhungriges Equipment außer Landes. Doch der Bedarf nach Kryptowährungen – und somit nach Minern – ist weltweit ungebrochen hoch.

Kryptomarkt zeigt wieder starke Aufwärtstendenzen

Aktuell bewegen sich viele Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Cardano oder auch Solana erneut in eine stark bullishe Tendenz. Das könnte das Interesse an den Kryptowährungen, ähnlich wie bei der Rally im Frühjahr dieses Jahres, erneut anheizen und damit das Handelsvolumen weiter erhöhen.

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Ohne die Miningfarmen in China braucht es andere Marktteilnehmer, die diese Lücke schließen. Die US-basierten Firmen wie Marathon Digital Holdings und Riot Blockchains könnten am Ende von diesen Entwicklungen profitieren – und mit ihnen ihre Investoren.

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