• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Immobilien & Wohnen
  • Anstieg ohne Ende?: Experten erwarten h√∂here Mieten 2020


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f√ľr einen TextG7-Foto ohne Scholz: S√∂der √§u√üert sichSymbolbild f√ľr einen TextFC Bayern gibt Man√©s Nummer bekanntSymbolbild f√ľr einen TextRussland droht ZahlungsausfallSymbolbild f√ľr einen TextTV-Star wird zweimal wiederbelebtSymbolbild f√ľr ein VideoG7: Warum schon wieder in Bayern?Symbolbild f√ľr einen TextT√ľrkei: 200 Festnahmen bei "Pride Parade"Symbolbild f√ľr einen TextPutin holt √ľbergewichtigen GeneralSymbolbild f√ľr einen TextTrib√ľne bei Stierkampf st√ľrzt ein ‚Äď ToteSymbolbild f√ľr einen Text"Arrogante Vollidioten": BVB-Boss sauerSymbolbild f√ľr einen TextGer√ľchte um Neymar werden konkreterSymbolbild f√ľr einen TextGercke √ľberrascht mit Mama-Tochter-FotoSymbolbild f√ľr einen TextStaatschefs witzeln √ľber PutinSymbolbild f√ľr einen Watson TeaserRTL-Moderatorin bei Flirt im TV erwischt

Experten erwarten höhere Mieten 2020

Von dpa
13.12.2019Lesedauer: 3 Min.
Wohnungen in einem mehrstöckigem Haus.
Wohnungen in einem mehrst√∂ckigem Haus. Seit Jahren klettern die Mieten in vielen St√§dten immer h√∂her. Manche Beobachter sehen nun allm√§hlich eine Schmerzgrenze erreicht. F√ľr eine Trendwende spricht wenig - im Gegenteil. (Quelle: Lucas B√§uml/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Mieterbund rechnet auch nach Jahren des Immobilienbooms mit weiter steigenden Mieten. "Ich sehe noch keine Trendwende", sagte Präsident Lukas Siebenkotten der Deutschen Presse-Agentur.

2020 k√∂nnten die orts√ľblichen Vergleichsmieten in Deutschland im Schnitt um 2,5 bis 3,5 Prozent zulegen: "Es mag eine Verlangsamung geben in manchen St√§dten, aber solange es Menschen gibt, die die steigenden Mieten bezahlen, geht es weiter nach oben."

Politische Mittel gegen Mietwucher

Der Mieterbund-Pr√§sident fordert von der Politik mehr Eingriffe - √§hnlich wie in Berlin, wo der Senat einen Mietendeckel beschlossen hat. "Hilfreich w√§re es, wenn der Bund gesetzlich den Anstieg der Mieten √ľber f√ľnf Jahre auf die Inflationsrate begrenzen w√ľrde."

Begleitend m√ľsse der Neubau angekurbelt werden, etwa bei gef√∂rderten Wohnungen. Derzeit w√ľrden j√§hrlich rund 27.000 Sozialwohnungen in Deutschland errichtet, w√§hrend etwa 60.000 aus der Sozialbindung fielen. Doch auch gut ein Jahr nach dem "Wohngipfel" von Politik und Immobilienbranche tue sich zu wenig, kritisierte Siebenkotten.

Tats√§chlich hat die gro√üe Koalition ihr Ziel von j√§hrlich 375.000 neuen Wohnungen verfehlt:2018 wurden rund 287.000 Wohnungen gebaut. Zugleich str√∂men seit Jahren gerade junge Menschen und Zuwanderer in die St√§dte - allen voran nach Leipzig, Frankfurt und Berlin, erkl√§rte j√ľngst dasStatistische Bundesamt. Das treibt die Mieten hoch, w√§hrend in abgelegenen Regionen massenhaft Wohnungen leer stehen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Christian Neureuther mischt G7-Frauenrunde auf
Amelie Derbaudrenghien, Britta Ernst, Miriam Neureuther und Brigitte Macron: Die Frauen trafen sich zu einem sportlichen Ausflug.


In den Städten bleibt die gleiche Dynamik

Der Anstieg der Mieten hat sich im dritten Quartal laut demHamburger Gewos Institut f√ľr Stadt-, Regional- und Wohnforschungfortgesetzt, wenn auch nicht weiter beschleunigt. Deutschlandweit seien die Neuvertragsmieten im Schnitt auf 7,29 Euro je Quadratmeter kalt gestiegen - 3,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal 2018 waren die Mieten mit 3,8 Prozent √§hnlich gewachsen.

"Die Dynamik bei den Mieten hat nur minimal nachgelassen", sagte Gewos-Gesch√§ftsf√ľhrerin Carolin Wandzik. Von einer Trendwende k√∂nne bislang keine Rede sein. Ausgewertet hatte Gewos Inserate auf dem Portal Immobilienscout24 zu Standardwohnungen mit 3 Zimmern in mittlerer Lage und Ausstattung. Das Baualter lag bei 30 Jahren.

Besonders kr√§ftig stiegen die Mieten demnach in den sieben gr√∂√üten St√§dten Berlin, Hamburg, M√ľnchen, K√∂ln, Frankfurt, Stuttgart und D√ľsseldorf: Um satte 5,2 Prozent auf 12,42 Euro kalt je Quadratmeter. Die Neuvertragsmieten bilden nur einen Teil des Immobilienmarktes ab, zeigen aber die Richtung. Im Bestand sind die Mieten meist niedriger.

In manchen Städten stagniert der Anstieg

Zuletzt hatten einige Experten ein Abflachen der Mietsteigerungen gesehen. "Der Mietwohnungsmarkt schreitet mit Siebenmeilenstiefeln dem Ende des Zyklus entgegen", verk√ľndete vor einigen Wochen der Immobilienspezialist Empirica mit Blick auf St√§dte wie M√ľnchen und Hamburg. Dort deute sich bei den Angebotsmieten eine Stagnation an.

In einigen der teuersten St√§dte Deutschlands seien die Neuvertragsmieten im dritten Quartal gar gefallen, teilte ferner derImmobilienspezialist F+Bmit, der St√§dte und Gemeinden bei der Aufstellung von Mietspiegeln unterst√ľtzt. Die Rede war von R√ľckg√§ngen von 0,5 Prozent in Karlsruhe bis 2,5 Prozent in Esslingen.

F+B-Gesch√§ftsf√ľhrer Bernd Leutner sprach von einer Marktberuhigung. Im Bestand seien die Mieten nach j√ľngsten Mietspiegel-Daten f√ľr 2019 um 1,8 Prozent gestiegen, im Vorjahr waren es 2,2 Prozent. Auch die orts√ľblichen Vergleichsmieten w√ľchsen "nicht mehr in den Himmel".

Keine Trendwende in den Ballungszentren

Ist nun die Schmerzgrenze erreicht? "Ob die Mieten weiter steigen oder nicht, h√§ngt nicht von deren H√∂he ab", sagte Stefan Mitropoulos, Immobilienexperte bei der Landesbank Helaba. Entscheidend seien Angebot und Nachfrage. Berichte √ľber sinkende Angebotsmieten will er nicht √ľberbewerten. "In manchen sehr teuren Teilm√§rkten mag es das geben, aber nicht in der Breite." Statt einer Trendwende sieht er eine Verschiebung von Zentren mehr an die R√§nder der Ballungszentren.

"Nicht nur Metropolen, sondern auch St√§dte mit 50.000 oder 100.000 Einwohnern ziehen Fachkr√§fte an und werden zu regionalen Zentren mit zunehmender Wohnungsknappheit", sagte Wandzik von Gewos. Zugleich kletterten im Umland der Gro√üst√§dte die Mieten besonders stark. "Da schwappt ein enormer Druck √ľber." Wandzik erwartet auch im kommenden Jahr keinen R√ľckgang der Mieten. "Mit dem starken Arbeitsmarkt ziehen viele Fachkr√§fte in die St√§dte und mit einer stabilen Konjunktur steht Deutschland im europ√§ischen Vergleich gut da."

√Ąhnlich sieht das Helaba-Experte Mitropoulos. Nach wie vor werde zu wenig gebaut, w√§hrend die Niedrigzinsen Immobilienkredite billig machten und der Zuzug in die St√§dte ungebrochen sei. "Die Treiber des Immobilienbooms sind intakt. Da wird es 2020 kein neues Bild geben."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft
Deutsche Presse-AgenturDeutschlandMieteMieterbund
Eigentum


t-online - Nachrichten f√ľr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website