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Klimaschutz bei Geb├Ąuden darf Mieter nicht zu hart treffen

Von dpa
Aktualisiert am 23.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Wird ein Geb├Ąude energetisch saniert, darf ein Teil der Kosten auf die Mieter umgelegt werden.
Wird ein Geb├Ąude energetisch saniert, darf ein Teil der Kosten auf die Mieter umgelegt werden. (Quelle: Armin Weigel/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Klimafreundlich bauen und sanieren, ohne Mieter und Hausbesitzer zu ├╝berfordern: Die Deutsche Umwelthilfe und der Deutsche Mieterbund fordern ein Wohn- und Baukonzept, das Klimaschutz und Sozialvertr├Ąglichkeit besser unter einen Hut bringt.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, m├╝ssten deutlich mehr Mietwohnungen saniert werden, mahnten die beiden Organisationen. Da Deutschland bis 2050 unterm Strich keine Treibhausgase mehr aussto├čen solle, m├╝sse es auch f├╝rs Bauen neuer H├Ąuser passende Vorgaben und F├Ârderanreize geben.

So k├Ânnten immer noch neue Wohnungen gebaut werden, die nicht mit dem Ziel eines klimaneutralen Geb├Ąudebestandes bis 2050 vereinbar seien. Deshalb m├╝ssten die heute gebauten Geb├Ąude bis 2050 in jedem Fall saniert werden. "Das kommt den Mieter teurer zu stehen, als wenn man heute schon effizient bauen w├╝rde", sagte Gesch├Ąftsf├╝hrer des Mieterbundes (DMB), Ulrich Ropertz.

Trotz Klimaschutz muss Wohnraum bezahlbar bleiben

Die derzeitige Geb├Ąudepolitik steuert aus Sicht der Umwelt- und Mietersch├╝tzer in eine Sackgasse. Die sozialen Ma├čnahmen zur Eind├Ąmmung steigender Mieten lie├čen den Klimaschutz au├čen vor, andererseits w├╝rde bei Forderungen f├╝r mehr Klimaschutz in Geb├Ąuden die Frage der Bezahlbarkeit des Wohnens nicht beachtet. Klimaschutz und Mieterschutz d├╝rften nicht mehr gegeneinander ausgespielt werden.

Eine energetische Sanierung - also bessere D├Ąmmung, dichtere Fenster oder neue Heizungen - ist teuer. Bislang m├╝sse der Mieter in der Regel die Sanierungen ├╝ber die Modernisierungsumlage zahlen, hei├čt es vom Deutschen Mieterbund (DMB). DMB-Gesch├Ąftsf├╝hrer Ulrich Ropertz forderte eine weitere Absenkung der Modernisierungsumlage, also der Mieterh├Âhung, ├╝ber die Vermieter ihre Investitionen auf die Mieter umlegen d├╝rfen.

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Aus Sicht von Umwelthilfe und Mieterbund sollten die Vermieter
deshalb durch ├Âffentliche Gelder Anreize f├╝r Modernisierungen
erhalten - das w├╝rde den Steuerzahler nach Rechnung der Verb├Ąnde
zwischen 14 und 25 Milliarden Euro kosten.

Klimapaket der Bundesregierung

Die sogenannte energetische Geb├Ąudesanierung spielt auch im Klimapaket der Bundesregierung eine wichtige Rolle. Weil H├Ąuser normalerweise viele Jahrzehnte stehen, ist langfristige Planung in diesem Bereich wichtig. 2018 war der Geb├Ąudebereich f├╝r rund 13,6 Prozent der Treibhausgase in Deutschland verantwortlich.

Von 2026 an sollen Hausbesitzer in der Regel nur noch Anlagen mit ├ľlbetrieb installieren k├Ânnen, wenn sie eine Hybridl├Âsung nutzen, also die Kombination einer ├ľlheizung mit einer Anlage f├╝r erneuerbare Energien. Geregelt werden soll dies im neuen Geb├Ąudeenergiegesetz, ├╝ber das der Bundestag kommende Woche erstmals ber├Ąt.

Die Rede ist oft von einem ├ľlheizungsverbot - es ist aber h├Âchstens ein Verbot f├╝r den Einbau neuer, reiner ├ľlheizungen, und auch da soll es Ausnahmen geben - n├Ąmlich wenn kein Gas- oder Fernw├Ąrmeanschluss machbar ist und der Teil-Umstieg auf erneuerbare Technologien "technisch nicht m├Âglich ist oder zu einer unbilligen H├Ąrte f├╝hrt", wie es im Entwurf hei├čt.

Investitionsanreize f├╝r Immobilienbesitzer

Neue finanzielle Anreize sollen die Menschen dazu bringen, ihre Heizung gegen ein klimafreundlicheres Modell zu tauschen und auch sonst klimafreundlich zu sanieren. Das Gesetz dazu wurde Ende Dezember schon beschlossen. Haus- oder Wohnungsbesitzer k├Ânnen 20 Prozent der Investition in ihr Haus oder ihre Wohnung - jedoch maximal 40.000 Euro - auf drei Jahre verteilt von der Steuer abziehen.

Sanften Druck soll dagegen der ebenfalls beschlossene CO2-Preis machen, der ab 2021 nicht nur Diesel und Benzin, sondern auch Heiz├Âl und Erdgas nach und nach verteuern soll.

Viele Umweltsch├╝tzer fordern, die Klimaschutz-Standards f├╝r Neubauten hochzuschrauben. Immobilienverb├Ąnde warnen aber, dass das Bauen damit teurer w├╝rde und die Mieten weiter klettern w├╝rden.

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