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Hausbau in Rekordzeit: Nur zwei Wochen mit dem 3-D-Drucker


3-D-Drucker  

Nur zwei Wochen: Haus wird in Rekordzeit errichtet

10.07.2020, 11:48 Uhr | mak, t-online.de

 (Quelle: Euronews)
In nur zwei Wochen gebaut: Dieses Haus stammt aus einem 3-D-Drucker

In zwei Wochen fertig und halb so teuer: Häuser aus dem 3-D-Drucker. Sieht so Bauen von morgen aus?  (Quelle: Glomex)

Schnell und günstig: Die Entstehung des Einfamilienhauses und die überraschende Innenansicht sehen Sie hier im Video. (Quelle: Glomex)


Ein Hausbau dauert normalerweise mehrere Monate. Doch das muss nicht sein – wie ein Beispiel aus Belgien zeigt. Dort wurde ein Haus in Rekordzeit gebaut – mithilfe eines 3-D-Druckers.

Den Traum vom Eigenheim träumen viele. Doch bis sich dieser erfüllt, dauert es: in der Regel mehrere Monate, bis ein Haus dann mal steht.

Die Ausnahme: Man lässt es drucken. Dann dauert es nur ein paar Wochen. Selbstverständlich nicht mit dem heimischen Tintenstrahl- oder Laserdrucker. Nein – mit dem 3-D-Drucker. Dieser sprüht ein Objekt mithilfe eines Computermodells schichtweise auf.

Im belgischen Ort Westerlo in der Nähe von Antwerpen haben Wissenschaftler, Architekten und Studenten der Thomas-More-Hochschule nun sogar ein zweistöckiges Haus aus Beton drucken lassen. Das Ganze hat nur zwei Wochen gedauert (siehe oben im Video). 90 Quadratmeter beträgt die Fläche des Hauses insgesamt – damit ist es das größte 3-D-gedruckte Haus in Europa. Außerdem: das erste zweigeschossige 3-D-gedruckte Einfamilienhaus der Welt.

Häuser aus dem 3-D-Drucker dauern noch

Nicht nur die enorme Zeitersparnis ist ein Vorteil dieser Bauweise. Auch Kosten kann man sich so sparen – da beispielsweise weniger Material und Arbeiter benötigt werden.

Ein weiterer Vorteil: Fachleute gehen davon aus, dass durch den 3-D-Druck vor Ort bis zur Hälfte der CO2-Emissionen eingespart werden könnten. Schließlich würden Baumaterialien viel zielsicherer eingesetzt, sodass der Schwund geringer sei.

Schon jetzt werden immer mal wieder Häuser vom 3-D-Drucker errichtet – und nicht mehr von Bauarbeitern. Meist gründen sich hier Start-ups, die Technologien weiterentwickeln möchten. Doch bis der Trend auch in Deutschland richtig ankommt – gar jeder ein Haus aus dem Drucker hat –, dürfte es noch Jahrzehnte dauern, schätzen Fachleute.


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