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Gazprom kauft deutschen Stromanbieter


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Gazprom steigt in deutsches Strom-Endkundengeschäft ein

dapd, afp, dapd, AFP, t-online.de - mmr

13.11.2011Lesedauer: 2 Min.
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Der russische Gasmonopolist Gazprom steigt in das deutsche Endkundengeschäft ein und hat den hessischen Strom- und Telekommunikations-Anbieter Envacom übernommen. Am vergangenen Donnerstag sei der Kauf des hessischen Energieanbieters Envacom besiegelt worden, sagte Jonathan Feingold, Direktor von Gazprom Energy, der Nachrichtenagentur Dow Jones. Einen Kaufpreis nannte er nicht.

Er bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Rundschau". Die Zeitung zitierte aus einer Mail des Envacom-Geschäftsführers Tillmann Raith an seine Geschäftspartner, der zufolge er alle Gesellschaftsanteile der Envacom Service GmbH verkauft habe.

Aus Envacom wird Gazprom Energy

Die 1999 gegründete Envacom aus Walluf bei Wiesbaden hat nach eigenen Angaben 500.000 Kunden. Das Bundeskartellamt hat dem Deal der Zeitung zufolge schon zugestimmt. Feingold sagte Dow Jones, das Endkundengeschäft von Envacom werde fortgeführt, aber der Markennamen schon in ein bis zwei Wochen zu Gazprom Energy geändert. Der Kauf sei der "Schritt in den deutschen Strommarkt" für Gazprom, sagte Feingold. Im Focus stünden vor allem Gewerbekunden.

Gazprom Energy wurde für die Vermarktung von Gas und Strom gegründet und ist eine Tochter von Gazprom Marketing & Trading, die wiederum die Handelstochter des Konzerns ist. Gazprom Energy ist bereits auf den britischen, niederländischen und französischen Märkten aktiv. Gas soll hier allerdings nicht verkauft werden.

Keine Dumpingpreise zu erwarten

Schon kurz- und mittelfristig solle sich die Deutschland-Tochter selbst tragen. "Wir werden den Markt nicht mit Dumpingpreisen unterwandern, bei denen wir selbst draufzahlen." Welche Summe Gazprom für die 1999 gegründete Envacom bezahlt hat, sagte Feingold nicht.

Konkurrenz für E.ON und RWE

Gazprom prüfe den deutschen Markt weiter nach möglichen Neueinkäufen, sagte Feingold. "Wir suchen immer nach Gelegenheiten, in Deutschland und weltweit." Der russische Konzern beliefert bislang nur Stadtwerke und Industriekunden und ist schon seit langem auf der Suche nach einem direkten Zugang zu den deutschen Verbrauchern. Dort könnte er etablierten Anbietern wie E.ON und RWE nun Konkurrenz machen.

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