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RWE legt großen Windpark auf Eis

Von dpa-afx, t-online
Aktualisiert am 25.07.2012Lesedauer: 2 Min.
RWE-Windpark "Nordsee Ost": Verzögerungen häufen sich
RWE-Windpark "Nordsee Ost": Verzögerungen häufen sich (Quelle: RWE)
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Der Energiekonzern RWE hat sein großes Windparkprojekt vor der Nordseeinsel Juist vorerst auf Eis gelegt. Es sollte der bisher größte deutsche Windpark werden, doch nun kommt es zu weiteren Verzögerungen. "Unser Projekt 'Innogy Nordsee 1' wollten wir eigentlich in der zweiten Jahreshälfte auf den Weg bringen. Die endgültige Entscheidung wird sich aber mindestens bis Anfang 2013 verzögern", sagte Hans Bünting, der neue Chef von RWE Innogy, der für erneuerbare Energien zuständigen Sparte, dem "Handelsblatt".

Der Grund für den vorläufigen Investitionsstopp des insgesamt 1000 Megawatt starken und drei Milliarden Euro teuren Parks sind unklare Haftungsregeln. Trotz starken Drängens der Energiewirtschaft hat sich die Bundesregierung bisher nicht dazu durchringen können, die rechtlichen Grundlagen für den Ausbau der Windenergie zu schaffen. Es ist bisher nicht geregelt, wer verantwortlich ist, wenn Anlagen stehen, aber nicht ans Netz gehen können. Die Frage ist, ob dann der Netzbetreiber das Risiko trägt oder der Stromproduzent. Zwar plant die Bundesregierung Haftungsregeln, aber noch gibt es nichts Verbindliches.

Probleme mit Anschlüssen ans Festland

RWE fürchtet, schon bei seinem ersten deutschen Offshore-Projekt, "Nordsee Ost" vor Helgoland, auf einem Schaden in dreistelliger Millionenhöhe sitzen zu bleiben, weil der Netzbetreiber Tennet den Anschluss des Windparks ans Festland nicht hinbekommt. Die Inbetriebnahme des Projekts verzögert sich um eineinhalb bis zwei Jahre.

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Sollten sich die Rahmenbedingungen nicht zügig verbessern, sieht Bünting keine Chance, dass ihm RWE-Chef Peter Terium die Milliarden überhaupt freigibt: "Solange insbesondere die Haftungsfrage des Netzbetreibers für Verzögerungen und Ausfälle nicht geregelt ist, brauche ich dem Vorstand der RWE AG kein weiteres Projekt vorzuschlagen. Das hätte keine Chance auf Genehmigung."

Verzögerungen wirken sich auf Energiewende aus

"Innogy Nordsee 1" gilt laut "Handelsblatt" als wichtiges Puzzleteil der Energiewende. Ohne große Windparks lasse sich die Stromlücke nach der Abschaltung der Atomkraftwerke nicht schließen. Der RWE-Park soll dabei ein Zehntel der geplanten Menge von 10.000 Megawatt liefern, die nach den Plänen der Bundesregierung dafür in der Nordsee installiert werden sollen. Bis 2020 sollen es 2000 Windräder sein. Wegen der Verzögerungen könnten bis dahin jedoch nur 7200 Megawatt Leistung zur Verfügung stehen, schreibt die Zeitung.

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