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Mega-Windrad E-126 hat fĂŒr Schrecken gesorgt

t-online.de - sia

04.01.2014Lesedauer: 2 Min.
Im Windpark Schneebergerhof in der Pfalz ragt die E-126 des Herstellers Enercon mit einem abgerissenen Rotorblatt empor
Im Windpark Schneebergerhof in der Pfalz ragt die E-126 des Herstellers Enercon mit einem abgerissenen Rotorblatt empor (Quelle: PolizeiprÀsidium Westpfalz)
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Sie ist fast 200 Meter hoch, ihre zweigeteilten RotorblĂ€tter messen knapp 60 Meter: Die Enercon E-126 des Auricher Herstellers Enercon ist mit einer Leistung von rund 7,6 Megawatt (MW) derzeit die stĂ€rkste Windkraftanlage weltweit und der "Mercedes der S-Klasse", wie die "Rhein Zeitung" (RZ) schreibt. Doch das VorzeigestĂŒck der Windkrafttechnik hat kĂŒrzlich im Windpark Schneebergerhof in Gerbach in der Pfalz fĂŒr Schrecken gesorgt: Ein Rotorblatt riss ab, der tonnenschwere FlĂŒgel flog laut der "RZ" 20 bis 30 Meter weit. Der Vorfall, dessen Ursache noch ungeklĂ€rt ist, wirft die Frage auf: Droht ein Ă€hnlicher Unfall auch bei anderen RĂ€dern dieses Typs?

Solche Bedenken sind nicht unbegrĂŒndet - zumal der Grund des Desasters offen ist und es zu der betreffenden Zeit nicht einmal einen Sturm gab. Die defekte E-126, die im November 2010 ans Netz ging, steht der Nachrichtenagentur dpa zufolge mit vier weiteren WindrĂ€dern und einer Photovoltaik-Anlage in dem Windpark Schneebergerhof.

50 weitere E-126 bundesweit

Wie die Agentur meldete, sind laut dem Energieunternehmen Juwi, das die Anlage betreibt, bundesweit rund 50 weitere WindrÀder des Typs E-126 in Betrieb. Die vor allem in Norddeutschland stehenden Giganten seien "bislang alle störungsfrei gelaufen".

Im Windpark Estinnes in der Wallonie in Belgien gingen im Juni 2011 elf E-126 an den Start. Laut Enercon liegt deren prognostizierter Jahres-Energieertrag bei 187 Gigawattstunden (GWh). Der Park könne rund 50.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen, so das Unternehmen.

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Milliarden-Umsatz mit Riesen-WindrÀdern

FĂŒr Juwi ein eintrĂ€gliches GeschĂ€ft: Die in Wörrstadt ansĂ€ssige Gruppe macht mit ihren Windkraftriesen nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. Der StĂŒckpreis einer E-126 soll bei elf Millionen Euro liegen.

Auch der Windpark Ellern im HunsrĂŒck verfĂŒgt ĂŒber fĂŒnf solcher RĂ€der. "Die Frage lautet: Betrifft uns der Vorfall in Gerbach? Und was ist zu tun?", sagte Christian Keimer, Kreisverwaltungsdirektor des Rhein-HunsrĂŒck-Kreises, der Zeitung.

UnglĂŒcksanlage nicht baugleich mit anderen des Typs

Keimer und der Juwi-Sprecher Michael Löhr betonten im GesprÀch mit dem Blatt aber zugleich, dass die Anlage am Schneebergerhof Prototyp-Charakter habe und nicht baugleich mit den WindrÀdern in Ellern sei.

Große Gefahr, dass Menschen bei einem solchen Rotor-Abbruch zu Schaden kommen könnten, besteht offenbar weniger. Die nĂ€chste Kreisstraße liege 300 bis 400 Meter vom Standort des UnglĂŒcks-Windrades entfernt, meldete die "RZ".

Suche nach den Ursachen

Techniker von Enercon prĂŒfen nach den Angaben derzeit die Betriebssicherheit der Anlagen, nehmen Material und Schwingungsverhalten unter die Lupe. Bis zum Montag sollen die Kontrollen beendet sein, heißt es in dem Bericht.

Bis ein Ergebnis vorliegt, dĂŒrfte es allerdings noch etwas dauern. "Die Untersuchungen werden Zeit brauchen", erklĂ€rte Juwi nach dem Vorfall in der Pfalz.

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