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Hausverkauf: Diese sieben Fehler sollten Sie vermeiden

So vermeiden Sie Fehler  

Die sieben Todsünden beim Immobilienverkauf

22.06.2018, 17:39 Uhr | ron, t-online.de

Hausverkauf: Diese sieben Fehler sollten Sie vermeiden. Hausverkauf: Während die einen Immobilienverkäufer einen Makler beauftragen, nehmen andere den Verkauf selbst in die Hand. (Quelle: imago/McPHOTO)

Hausverkauf: Während die einen Immobilienverkäufer einen Makler beauftragen, nehmen andere den Verkauf selbst in die Hand. (Quelle: McPHOTO/imago)

Zu allgemein, zu teuer, zu emotional: Beim Verkauf einer Immobilie lauern viele Stolpersteine. Diese typischen Fehler beim Verkauf von Häusern und Wohnungen sollten Sie unbedingt vermeiden.

Immer öfter bieten Eigentümer Ihre Immobilie über eine Anzeige selbst zum Verkauf an. Dabei unterschätzen die meisten, dass der Hausverkauf eine komplexe und zeitraubende Angelegenheit ist. So kommt es immer wieder zu typischen Fehlern, die den Verkaufspreis erheblich schmälern oder einen erfolgreichen Abschluss verhindern können.

Das Maklerunternehmen Homeday kennt die sieben häufigsten Fehler und verrät, wie sich diese vermeiden lassen.

Fehler 1: Sie schätzen den Verkaufsaufwand als gering ein

Für viele Eigentümer beginnt das Abenteuer Immobilienverkauf ohne eine genaue Vorstellung davon, was sie konkret erwartet. Aber: Wer sein Haus oder seine Wohnung im Alleingang verkauft, muss eine Reihe von Aufgaben erledigen, die Zeit brauchen und auch ein wenig Geld kosten.

Unser Tipp
Jeder Eigentümer sollte im Vorfeld gründlich recherchieren und den Immobilienmarkt über einen längeren Zeitraum – am besten über mehrere Wochen – beobachten. Auch eine Checkliste zum Abhaken der Aufgaben empfiehlt sich.

Fehler 2: Ihnen fehlen noch Unterlagen zum Verkaufsobjekt

Energieausweis für Wohngebäude: Beim Hausverkauf oder Wohnungsverkauf muss den Kaufinteressenten ein gültiger Energieausweis vorgelegt werden. (Quelle: imago/blickwinkel)Energieausweis für Wohngebäude: Beim Hausverkauf oder Wohnungsverkauf muss den Kaufinteressenten ein gültiger Energieausweis vorgelegt werden. (Quelle: blickwinkel/imago)

Fehlende Dokumente zur Immobilie machen misstrauisch und können potenzielle Käufer verprellen. Sind wichtige Unterlagen, wie die Betriebskostenabrechnung, der Energieausweis oder der Grundbuchauszug nicht rechtzeitig zur Hand, entstehen unnötige Verzögerungen. Interessenten könnten abspringen.

Unser Tipp
Spätestens beim Besichtigungstermin müssen Sie einen Energieausweis für Ihre Immobilie vorzeigen. Ein Verbrauchsausweis, der auf Heiz- und Nebenkostenabrechnungen basiert, kostet den Hausverkäufer zwischen 50 und 80 Euro. Ein Bedarfsausweis kann bis zu 300 Euro kosten.

Doch wer kommt für die anderen Kosten auf? Die wichtigsten Positionen im Überblick:

KostenHöheWer zahlt?
Notar und Grundbuchamtca. 1,5 % vom KaufpreisKäufer
Grunderwerbsteuer3,5–6,5 % vom KaufpreisKäufer
Maklergebühren4,76 %–7,14 % vom KaufpreisKäufer oder anteilig mit Verkäufer
VorfälligkeitsentschädigungLegt das Finanzinstitut festVerkäufer

Fehler 3: Sie legen den Verkaufspreis einfach selbst fest

Für den erfolgreichen Verkauf spielt ein realistischer Preis eine entscheidende Rolle. Deshalb ist es wichtig, den individuellen Marktwert (aktueller Verkehrswert) der Immobilie zu kennen. Dieser kann sich allerdings sehr stark vom ursprünglichen Kaufpreis unterscheiden.

Unser Tipp
Einen konkreten Anhaltspunkt für einen Verkaufspreis liefert die Wertermittlung durch einen Sachverständigen. Immobilienportale bieten zusätzlich eine kostenlose Bewertung an und den Service, dass ein Immobilienmakler persönlich vorbeikommt und eine Wertermittlung vornimmt.

Fehler 4: Sie fotografieren die Immobilie und erstellen das Exposé selbst

Haus zu verkaufen: Es gilt, die Immobilie bestmöglich zu präsentieren, ohne freilich die Mängel zu verschleiern. (Quelle: imago/JOKER)Haus zu verkaufen: Es gilt, die Immobilie bestmöglich zu präsentieren, ohne freilich die Mängel zu verschleiern. (Quelle: JOKER/imago)

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb sind unprofessionelle Handybilder in den Verkaufsanzeigen ein absolutes ein absolutes K.O.-Kriterium. Auch ein unattraktives Exposé und eine lieblose Anzeige kommen bei Interessenten nicht gut an.

Unser Tipp
Damit sich möglichst viele Käufer in spe angesprochen fühlen, sollte die Präsentation der Immobilie "das gewisse Etwas" bieten. Ein professioneller Fotograf ist eine lohnende Investition, um das Verkaufsobjekt ins richtige Licht zu rücken.

Fehler 5: Sie präsentieren Ihre Immobilie ungepflegt

Der erste Eindruck zählt auch beim Besichtigungstermin. Meist sorgen bereits kleine Handgriffe und Schönheitsreparaturen für einen positiven Effekt. Denn: Kaufinteressenten haben häufig einen anderen Blickwinkel auf die Immobilie als der Eigentümer. Ein ungemähter Rasen und blinde Fensterscheiben können schon einmal verkaufshemmend sein.

Unser Tipp
Bevorstehende Besichtigungstermine bieten die passende Gelegenheit für notwendige Schönheitsreparaturen. Wie Erfahrungsberichte zeigen, lassen sich mit einer gut präsentierten Immobilie bis zu 15 Prozent höhere Verkaufspreise erzielen.

Fehler 6: Sie wollen Ihren Angebotspreis durchsetzen

Werbe-Inserat aus München: Jeder Kaufinteressent will verhandeln. Aber Vorsicht – ist der Preis überhöht, wird das Objekt schnell zum Ladenhüter. (Quelle: imago/Sven Simon)Werbe-Inserat aus München: Jeder Kaufinteressent will verhandeln. Aber Vorsicht – ist der Preis überhöht, wird das Objekt schnell zum Ladenhüter. (Quelle: Sven Simon/imago)

Nach der erfolgreichen Besichtigung wartet mit den Preisverhandlungen bereits die nächste Herausforderung. Viele Eigentümer zeigen sich allerdings wenig verhandlungsbereit und beharren auf dem ursprünglichen Angebotspreis. Oft fehlt auch eine passende Preisstrategie, um auf die Vorstellungen des Käufers reagieren zu können. Kommen mangelnde Erfahrung und ein schlechtes Verhandlungsgespür hinzu, steht der Verkauf schnell auf der Kippe.

Unser Tipp
Erfahrene Makler können bei Verkaufsverhandlungen hilfreich sein. Sie können eine Mittlerrolle einnehmen und zwischen beiden Interessenseiten – Käufer und Verkäufer – und deren preislichen Vorstellungen eine Balance finden.

Fehler 7: Sie überprüfen die Bonität des Käufers nicht

Eine Bonitätsprüfung des Kaufinteressenten vor Unterzeichnung des Kaufvertrags ist Pflicht, um teure Rückabwicklungen zu vermeiden. Aber: Viele Verkäufer scheuen sich davor, die Zahlungsfähigkeit ihrer Käufer zu überprüfen. Dabei reicht in der Regel bereits eine kurze Finanzierungsbestätigung der Bank, dass der künftige Vertragspartner über das benötigte Geld verfügt.

Unser Tipp
Solange keine Bankzusage des wichtigsten Kaufinteressenten vorliegt, sollten die Verkaufsaktivitäten mit weiteren Interessenten Ihrer Immobilie unbedingt fortgesetzt werden.

Wenn Sie diese sieben typischen Fehler kennen und umgehen kann Ihr Immobilienverkauf ein Stück weit entspannter, reibungsloser und zu Ihrer Zufriedenheit über die Bühne gehen.

Verwendete Quellen:


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