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Amazon-Fahrer müssen in Flaschen zu urinieren – Konzern entschuldigt sich


Konzern entschuldigt sich  

Amazon-Fahrer müssen in Flaschen urinieren

04.04.2021, 11:14 Uhr | cho, t-online

Amazon-Fahrer müssen in Flaschen zu urinieren – Konzern entschuldigt sich. Ein Amazon-Kurier verstaut ein Paket (Archivbild): Fahrer des US-Konzerns haben mitunter Probleme, eine Toilette zu finden. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Ein Amazon-Kurier verstaut ein Paket (Archivbild): Fahrer des US-Konzerns haben mitunter Probleme, eine Toilette zu finden. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Erst bestritt es der Konzern, jetzt räumt er ein: Kuriere von Amazon sind während ihrer Schichten gezwungen, in Flaschen zu pinkeln. Das sei ein branchenweites Problem.

Eigentlich wollte der US-Abgeordnete Mark Pocan Amazon dafür angreifen, dass der Handelskonzern die Bildung von Betriebsräten erschwere. Aufmerksamkeit bekam er aber für einen anderen Teil seiner Kritik: Amazon "zwinge seine Beschäftigten dazu, in Wasserflaschen zu urinieren", schrieb er bereits Ende März auf Twitter. Der Konzern dementierte das damals scharf – ruderte jetzt aber entschuldigend zurück.

Die Antwort auf Twitter habe sich inzwischen als "Eigentor" erwiesen, teilte Amazon in einer längeren Stellungnahme auf seinem Unternehmensblog mit und schickte eine Entschuldigung an den Abgeordneten der Demokratischen Partei.

"Können Schwierigkeiten haben, Toilette zu finden"

"Wir wissen, dass Fahrer aufgrund des Verkehrs oder manchmal auch auf ländlichen Routen Schwierigkeiten haben können, eine Toilette zu finden", heißt es nun in dem Statement. Das Problem habe sich während der Corona-Pandemie sogar noch verschärft, weil viele öffentliche Toiletten geschlossen gewesen seien.

Amazon weist jedoch darauf hin, dass es sich um ein Problem handele, das die gesamte Branche betreffe. "Wir wissen noch nicht wie, aber wir werden nach einer Lösung suchen."

Der Versandkonzern gilt als Profiteur der Corona-Krise. In Deutschland will Amazon in diesem Jahr 5.000 neue Mitarbeiter einstellen, unter anderem in den Versandzentren, im Marketing, Finanzwesen sowie in der Forschung und Entwicklung.

Verwendete Quellen:
  • Mitteilung von Amazon
  • Tweet des US-Abgeordneten Mark Pocan
  • Tweet von Amazon
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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