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EU will Barzahlungen bei 10.000 Euro deckeln

Von t-online, mak

Aktualisiert am 11.05.2021Lesedauer: 2 Min.
100-Euro-Geldscheine (Symbolbild): Hohe Bargeldzahlungen sollen künftig verboten sein, so die EU-Kommission.
100-Euroscheine (Symbolbild): Hohe Bargeldzahlungen sollen künftig verboten sein, so die EU-Kommission. (Quelle: mhphoto/imago-images-bilder)
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Das Bargeld ist den Deutschen heilig. Die EU-Kommission möchte nun ein Bargeldlimit – allerdings erst ab sehr hohen Zahlungen.

In der Corona-Krise hatte das Bargeld in Deutschland eher schlechte Karten. Denn wegen der Pandemie zahlten viele Menschen mit EC- oder Kreditkarte – obwohl das Infektionsrisiko über die Geldscheine sehr gering ist.

Trotzdem: Die Deutschen mögen ihr Bargeld immer noch sehr. Experten sagten t-online Ende vergangenen Jahres, dass Corona dem Bargeld "nicht den Todesstoß" versetze. Nun kommt allerdings eine Änderung auf die EU-Bürger zu – auch wenn sie die meisten nicht betreffen wird.

Denn: Die EU will ein Limit für Bargeldzahlungen über 10.000 Euro einführen. Das sagte die Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness der Süddeutschen Zeitung.

"Wir wollen saubere Euros"

"Wir reden über eine Obergrenze von 10.000 Euro. So viel Geld in den Taschen herumzutragen, ist ganz schön schwer." Die meisten Menschen würden das nicht machen, so McGuinness.

Bereits im Januar berichtete die Zeitung, dass die EU-Kommission eine solche Obergrenze erwäge. "Wir respektieren es, dass Bürger Bargeld mögen, und wir wollen es nicht abschaffen. Doch wir wollen saubere Euros, keine dreckigen", sagte McGuinness weiter.

Durch das Bargeldlimit will die EU Geldwäsche verhindern. Dabei soll zudem eine eigene EU-Behörde helfen, die sie mit Unterstützung der Mitgliedstaaten aufbauen möchte, so McGuinness. "Sie wird viele Befugnisse haben und die Anti-Geldwäsche-Politik bestimmter großer Banken direkt überwachen." Anfang Juli will die Politikerin ein entsprechendes Gesetzespaket vorlegen.

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EZB erwägt digitalen Euro

Dass zurzeit viel Bewegung in Sachen Zahlungsmittel ist, zeigt eine weitere Initiative aus der EU – und zwar der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Zentralbank schulde es den Europäern, einen digitalen Euro auszuloten, für die künftige Entscheidung seien aber nicht nur die Währungshüter zuständig, sagte EZB-Chefin Christine Lagarde am Freitag in einer Online-Fragerunde.

Gesetzgeber müssten ebenfalls einbezogen werden. Denn es gebe Fragen zum Datenschutz. "Auch wirft das die Frage der Struktur des Finanzsektors auf."

Lagarde verwies in der Fragerunde auf öffentliche Konsultationen der Notenbank zu den Ansichten der Bürger in Europa. Rund 50 Prozent der Europäer sagten, sie möchten digital zahlen, sie würden gerne so ein Mittel nutzen, so die Notenbankchefin.

Unlängst hatte EZB-Direktor Fabio Panetta aber gesagt, es könnte insgesamt noch rund fünf Jahre dauern, bis die Notenbank in der Lage sei, einen digitalen Euro an den Start zu bringen.

Das Bargeld soll dadurch jedoch nicht abgeschafft werden, versicherte Lagarde mehrfach.

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