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Mehr als 20 Millionen Menschen im Club der Reichen


Millionen-Vermögen  

Mehr als 20 Millionen Menschen im Club der Reichen

29.06.2021, 07:50 Uhr | fls, dpa-AFX

Mehr als 20 Millionen Menschen im Club der Reichen. Der Yachthafen von Monaco: In dem Stadtstaat ist die Millionärsdichte besonders hoch. (Quelle: imago images)

Der Yachthafen von Monaco: In dem Stadtstaat ist die Millionärsdichte besonders hoch. (Quelle: imago images)

Die Corona-Krise kann den Vermögen vieler reicher Menschen kaum etwas anhaben. Viele sind sogar noch reicher geworden. Wichtigster Grund dafür: der Aktien-Boom – von dem auch Kleinanleger profitieren können.

Der Club der Reichen hat im Corona-Krisenjahr 2020 einer Studie zufolge erstmals die Marke von 20 Millionen Mitgliedern weltweit überschritten. Nach Daten des Beratungsunternehmens Capgemini Capgemini Aktie stieg die Zahl der Menschen, die über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million Dollar verfügen, um 6,3 Prozent auf 20,8 Millionen.

Das Gesamtvermögen wuchs gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent auf den Rekordwert von fast 80 Billionen Dollar (rund 67 Billionen Euro). Vermögende Privatleute profitierten den Angaben zufolge vor allem von dem Boom an den Aktienmärkten.

Auch in Deutschland wurden die Reichen in der Krise reicher. Der Club der Dollarmillionäre wuchs demnach um 69.100 Personen oder 4,7 Prozent auf mehr als 1,5 Millionen Mitglieder. Das Gesamtvermögen stieg um 6,8 Prozent auf rund 5,85 Billionen Dollar. Dazu trugen vor allem steigende Aktienkurse und Immobilienpreise bei.

Besonders die Superreichen werden immer reicher

Deutschland zählt trotz des im internationalen Vergleichs schwächerem Zuwachses damit weiterhin zu den Ländern mit den meisten Dollar-Millionären. An der Spitze stehen die USA, gefolgt von Japan, Deutschland und China. Diese Länder stehen zusammen für nahezu 63 Prozent der Vermögenden weltweit.

Am stärksten wuchs im Krisenjahr 2020 mit gut 9 Prozent das Vermögen der Superreichen. Diese verfügen über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens 30 Millionen Dollar.

Zuletzt veröffentlichte Studien zu dem Thema kommen zu einem ähnlichen Ergebnis, auch wenn die Zahlen wegen Unterschieden in der Methodik nicht identisch sind. Capgemini berücksichtigt bei dem jährlich erstellten "World Wealth Report" Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern sie nicht selbst genutzt werden.

Aktien können auch Kleinanlegern zu Geld bringen

Hintergrund für diese Entwicklung ist vor allem der Aufschwung an den weltweiten Aktienmärkten. Seit dem starken Einbruch der Börsen im Frühjahr 2020 haben sich die Finanzmärkte erholt, viele Aktienindizes wie der Dax, der Dow Jones oder der S&P 500 erreichten seitdem neue Rekordstände.

Einfach vom Boom profitieren lässt sich – auch mit kleinen Anlagebeträgen – mithilfe von Indexfonds, sogenannten ETFs. Diese bilden einen Aktienindex zu niedrigen Gebühren ab und erlauben es Anlegern, ihr Geld und damit ihr Risiko breit zu streuen.

Als besonders beliebt gelten dabei ETFs, die den weltweit streuenden Aktienindex MSCI All Country World abbilden. Alles, was Sie zu ETFs wissen sollten, lesen Sie hier. Mögliche ETFs auf diesen Index sind:

Bei vielen ETFs ist es außerdem möglich, einen Sparplan abzuschließen. Je nach Anbieter und Broker können Sie dabei oft schon mit einer monatlichen Sparrate von 25 Euro starten.

Sämtliche Artikel erarbeitet t-online mit journalistischer Sorgfalt. t-online weist darauf hin, dass die Texte keine Beratung ersetzen und insbesondere keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren darstellen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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